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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Projekt: Selbstbau oder lieber bauen lassen?



thommen
30.11.2008, 12:25
Hallo,

ich habe mir die letzten beiden Tage ein klein wenig Gedanken gemacht und würde gerne mal von Euch so hören, was ihr Anderen so darüber denken würdet und mir raten würdet.

Zur Nächsten Saison habe ich mit dem Gedanken gespielt gerne noch ein 38cm breites Speedbord in meine Bordrange mit aufzunehmen. Das es so etwas natürlich nicht gerade in Serie gibt ist mir schon klar, was mich dann zu dem Punkt bringt, woher so etwas dann beziehen? Klar gibt es da einige Bezugsquellen, soweit ist mir das auch klar ;)

Da solche Bords aber wohl immer Customs sein werden, sind diese somit Preislich auch im oberen Rahmen angesiedelt. Jedoch wird so ein kleines Bord bei mir wohl auch kaum mehr als 2-3 mal im Jahr zum Einsatz kommen. Wenns öfter wäre auch kein Problem, aber ich sehs einfach mal realistisch an mit so 2-3 mal...

Wie das Bord in etwa aussehen sollte habe ich im Kopf und ein etwas grösseres "Vergleichsbord" habe ich auch hier liegen :)

Mir stellt sich jetzt eben die Frage, würde es Sinn machen, sich da evtl an einen Eigenbau zu wagen, oder sollte man lieber die Finger von so etwas lassen? Es ist so, dass ich im Bordbau bis jetzt keinerlei Erfahrungen habe, ausser dem was ich so die letzten Beiden Tage hier im Forum zu so was lesen konnte, weiss ich momentan eher weniger was darüber. An Handwerklichem Geschick würde es nicht mangeln, dieses wäre gut vorhanden.

Für mich selber habe ich mal eine Liste gemacht, was ich an dieser Idee Positiv finden würde und was meine negativen Punkte wären:

POSITIV: Das Bord würde dann genau so aussehen können wie ich es gerne haben würde (ok, der Punkt wäre auch beim bauen lassen so) ; man würde noch was draus lernen und könnte immer mal wieder so was machen, wenn man will ; Endpreis ; und man hätte was eigenes geschaffen ; Kein Zeitdruck vorhanden.
NEGATIV: Keine vorhergehenden Erfahrungen im Bordbau ; kann ich sagen, das mein Eigenbau stabil genug wäre, denn es geht ja damit dann doch in etwas höhere Geschwindigkeiten rein, wo stürze wegen abknickendem/brechendem Bord alles andere als lustig wären.

Was würden denn gerade diejenigen unter Euch dazu sagen, die selber Bords bauen, würdet ihr meinen, lieber Finger davon weg lassen, oder wirklich mal einen Versuch starten?

Gibt es im Netz noch Seiten, wo man mehr über Eigenbau nachlesen kann, bzw auch sonstige Literatur, die empfehlenswert wäre?

Viele Fragen für den Anfang, bestimmt aber auch noch nicht die letzten, aber vorerst sollen diese mal genügen. Würde mich über Meinungen dazu freuen...

DrMorewind
30.11.2008, 13:34
Hi,

Es gibt noch eine dritte Alternative, und die heißt "Board umbauen" :D
Gerade in der E-Bucht werden als mal so alte Coustomteile billig angeschwemmt. Die haben meist ein recht guten Schaumkern Mastschiene braucht man nur versetzen, Finnenkasten muss man meist ausstauschen. Die Kanten werden einfach weggefräst/gesägt und schon kann man losmodelieren nach Lust und Laune. UWS lässt sich bei Bedarf auch entfernen und neu formen.
Mit der Art spart man jede Menge Kohle, weil man nur stellenweise Material ersetzt.
Etwas Erfahrung im Formenbau, Umgang mit Epoxy etc. sollte man aber auch schon haben, sonst sehe ich da keine Chance auf ein vernünftiges Ergebniss.

Ich kann ja mal , so ein paar Bilder vorher/nachher raussuchen :p ...dauert aber, muss erst mal ne SK finden

GrDoc

Pat520i
30.11.2008, 13:50
Und wenn du nicht unbedingt 38 haben willst, sondern dich auch mit 40 zufriedengeben würdest, dann gibts sogar ein Serienboard ;)

Tut mir leid, zum Rest kann ich nix produktives beitragen...

Move
30.11.2008, 14:42
Hallo,

ich habe mir die letzten beiden Tage ein klein wenig Gedanken gemacht und würde gerne mal von Euch so hören, was ihr Anderen so darüber denken würdet und mir raten würdet.

Zur Nächsten Saison habe ich mit dem Gedanken gespielt gerne noch ein 38cm breites Speedbord in meine Bordrange mit aufzunehmen. Das es so etwas natürlich nicht gerade in Serie gibt ist mir schon klar, was mich dann zu dem Punkt bringt, woher so etwas dann beziehen? Klar gibt es da einige Bezugsquellen, soweit ist mir das auch klar ;)

Da solche Bords aber wohl immer Customs sein werden, sind diese somit Preislich auch im oberen Rahmen angesiedelt. Jedoch wird so ein kleines Bord bei mir wohl auch kaum mehr als 2-3 mal im Jahr zum Einsatz kommen. Wenns öfter wäre auch kein Problem, aber ich sehs einfach mal realistisch an mit so 2-3 mal...

Wie das Bord in etwa aussehen sollte habe ich im Kopf und ein etwas grösseres "Vergleichsbord" habe ich auch hier liegen :)

Mir stellt sich jetzt eben die Frage, würde es Sinn machen, sich da evtl an einen Eigenbau zu wagen, oder sollte man lieber die Finger von so etwas lassen? Es ist so, dass ich im Bordbau bis jetzt keinerlei Erfahrungen habe, ausser dem was ich so die letzten Beiden Tage hier im Forum zu so was lesen konnte, weiss ich momentan eher weniger was darüber. An Handwerklichem Geschick würde es nicht mangeln, dieses wäre gut vorhanden.

Für mich selber habe ich mal eine Liste gemacht, was ich an dieser Idee Positiv finden würde und was meine negativen Punkte wären:

POSITIV: Das Bord würde dann genau so aussehen können wie ich es gerne haben würde (ok, der Punkt wäre auch beim bauen lassen so) ; man würde noch was draus lernen und könnte immer mal wieder so was machen, wenn man will ; Endpreis ; und man hätte was eigenes geschaffen ; Kein Zeitdruck vorhanden.
NEGATIV: Keine vorhergehenden Erfahrungen im Bordbau ; kann ich sagen, das mein Eigenbau stabil genug wäre, denn es geht ja damit dann doch in etwas höhere Geschwindigkeiten rein, wo stürze wegen abknickendem/brechendem Bord alles andere als lustig wären.

Was würden denn gerade diejenigen unter Euch dazu sagen, die selber Bords bauen, würdet ihr meinen, lieber Finger davon weg lassen, oder wirklich mal einen Versuch starten?

Gibt es im Netz noch Seiten, wo man mehr über Eigenbau nachlesen kann, bzw auch sonstige Literatur, die empfehlenswert wäre?

Viele Fragen für den Anfang, bestimmt aber auch noch nicht die letzten, aber vorerst sollen diese mal genügen. Würde mich über Meinungen dazu freuen...


Lies dir doch mal das hier durch:

http://www.surf-forum.com/showthread.php?t=1239

Und das willst du ohne besondere Kenntnisse selber machen? Am Ende wirst du möglicherweise durch Schrott, den du produzierst über dem Preis für ein Custom liegen.

DrMorewind
30.11.2008, 15:04
So,
es gibt leider keine aussagekräftigen "Vorher"- Pics mehr. na ja macht nix, jedenfalls war des mal so eine Needle der ersten Generation. (CTC-Coustom Bj. vermutlich 1990-92 ?) Bug und Heck waren ursprünglich spitz auslaufend, die Rails von vorn bis hinten scharfkantig.
auf dem 2 Pic erkennt man das diese nun verrundet sind und erst ab Höhe der 2. Fusschlaufe wieder scharkantig werden. Breite ist fast gleich geblieben, von ursprünglich 38 nun 36,5cm geschrumpft. Die "Fahrbarkeit ist wesentlich besser geworden, nur die Position der Fusschlaufen muss ich glaube noch etwas nach vorn versetzen. übe unwillkürlich zu viel Druck auf die Finne aus. Es riecht förmlich nach SpinOut wenn man mal voll dichtzieht. :D
..aber damit warte ich mal vorerst, möchte erst mal noch von Wolfgang eine Finne für das Teil probieren.
übrigens geht das hochladen der Bilder wirklich nicht. ... aber bin ja flexibel, und stell die mal direkt ein

http://drmorewind.de/images/11_material/needle_neu001.jpg

http://drmorewind.de/images/11_material/needle_neu002.jpg

GrDoc

Fredstyles
30.11.2008, 15:07
Hallo,

als Selbstbauer freue ich mich über jeden neuen Kollegen und würde Dich auch mit Tips unterstützen.

Voraussetzung für gutes Gelingen ist eine generalstabsmäßige Vorbereitung, viel Zeit und kleinschrittiges Arbeiten.

Leider ist es aber m.E. so, dass es nicht ausreicht, wenn man nur "ungefähr" weiß, wie das Board aussehen soll. Dass das Board hinterher auch genau so aussieht, wie beabsichtigt, ist leider auch keine Selbstverständlichkeit. Mit akribischer Arbeit, Vorversuchen und Ausdauer bekommt man das aber in den Griff - auch beim ersten Brett.


Gute deutschsprachige Seiten (neben Robis Doku hier im Forum!) sind:

http://www.sec-surfboards.de/

http://wshp.de/main_sb.htm

Meine Empfehlung wäre zunächst das eingehende Studium der angegebenen Quellen. Parallel dazu den Shape mit Shape 3D Demo oder BoardCad entwickeln. Vorteil: Ausdruck von Schablonen und Klärung von Shapeunstimmigkeiten bereits im Vorfeld. Dann kämen Materialbeschaffung, Einrichtung der Werkstatt, Bau von Werkzeugen...

Gruß

Fred

PS. Ich suche dringend Shapedaten aktueller Slalom-/Speedboards, bevorzugt Isonic 09 122 abwärts, AB+, Tabou oder F2.

olivombagsti
30.11.2008, 18:05
PS. Ich suche dringend Shapedaten aktueller Slalom-/Speedboards, bevorzugt Isonic 09 122 abwärts, AB+, Tabou oder F2.

Was brauchst du denn Genau????
Vll. kann ich dir ja helfen:)

DrMorewind
30.11.2008, 18:32
man kann Boards natürlich digital ausmessen, geht auf jeder CNC Maschine oder nur auf ner 3-D Messmaschine. ..dann den Kern 1:1 nachfräsen. Das geht so genau, das net mal ein manuelles Handfinish nötig wäre.
..das man damit schon auf illegalem Terrain unterwegs ist sollte man aber auch wissen ;)

GrDoc

Fredstyles
30.11.2008, 19:34
Hallo Oli,

wär klasse, wenn Du mir mal eben ein fertiges CAD-File rüberschicken könntest, das ich nur noch einzulesen brauche. :D

Normalerweise vermesse ich meine Wunschkandidaten im Shop oder orientiere mich an den Daten der französischen Testsonderhefte. Leider führt mein Shop keine 09er Slalomboards und die Mags erscheinen erst im März. Da wollte ich längst mit den Brettern auf dem Wasser sein.

Zu den benötigten Daten:

1) Scoop-Rocker-Line: Ich verwende dazu ein bereits grob vorgeschnittene Holzschablone, die ich mittig längs auf das UW-Schiff stelle und dann mit einem Klötzchen, auf dem ein ein Stift montiert ist, der Länge nach auf dem UW-Schiff langfahre. Der Stift zeichnet dabei den Profilverlauf exakt auf die Schablone.

Alternativ kommt die Vermessung in Betracht. Dazu wird ein absolut gerades Lineal (Aluprofil) mittig längs auf das UW-Schiff gelegt und dann alle 10 cm (geht u.U. auch mit weniger Messpunkten) der Abstand zwischen Lineal und Brett gemessen. Die meisten Slalomboards haben irgendwo eine plane Sektion in der Gleitfläche. Hier ist von Interesse, bei wieviel cm vom Heck diese Plan-Sektion beginnt und wie lang diese dann ist. Hab irgendwo gelesen, dass der neue Isonic sogar zwei plane Sektionen in der Rocklinie haben soll.

Bei durchgescoopten Speedboards ohne gerade Stelle wird das Lineal an irgendeiner Stelle z.B. halbe Brettlänge aufgelegt und dann entsprechend gemessen.

2) Dicke

Gemessen an den Stellen wie oben, mit einer einfachen Mess-Schere aus Pappe oder Sperrholz.

3) Unterwasserschiff

Gemessen an den Stellen wie oben, Wasserwaage quer über das UW-Schiff, wie Alex Lehmann in seinen Testvideos. Wieviel cm hat das V, wie tief ist die Doppelkonkave jeweils?


4) Rails

Gemessen an den Stellen wie oben, mit einer Profillehre oder einfachen Pappschablonen

5) Outline

Gemessen an den Stellen wie oben, jeweils von der Brettmitte bis zum äußersten Punkt der Kante

6) Inserts

Von Interesse ist jeweils der Abstand vom Heck bzw. zur Brettmitte (Fußschlaufenplugs)

Besonders wichtig sind mm-genaue Daten der Scoop-Rocker-Line. Im Übrigen helfen HiRes-Bilder aus allen möglichen Perspektiven.

Vielen Dank für Dein Angebot. Hoffe, dass Dich das jetzt nicht abgeschreckt hat.

Gruß

Fred

olivombagsti
30.11.2008, 20:05
Hallo Oli,

wär klasse, wenn Du mir mal eben ein fertiges CAD-File rüberschicken könntest, das ich nur noch einzulesen brauche. :D

Normalerweise vermesse ich meine Wunschkandidaten im Shop oder orientiere mich an den Daten der französischen Testsonderhefte. Leider führt mein Shop keine 09er Slalomboards und die Mags erscheinen erst im März. Da wollte ich längst mit den Brettern auf dem Wasser sein.

Zu den benötigten Daten:

1) Scoop-Rocker-Line: Ich verwende dazu ein bereits grob vorgeschnittene Holzschablone, die ich mittig längs auf das UW-Schiff stelle und dann mit einem Klötzchen, auf dem ein ein Stift montiert ist, der Länge nach auf dem UW-Schiff langfahre. Der Stift zeichnet dabei den Profilverlauf exakt auf die Schablone.

Alternativ kommt die Vermessung in Betracht. Dazu wird ein absolut gerades Lineal (Aluprofil) mittig längs auf das UW-Schiff gelegt und dann alle 10 cm (geht u.U. auch mit weniger Messpunkten) der Abstand zwischen Lineal und Brett gemessen. Die meisten Slalomboards haben irgendwo eine plane Sektion in der Gleitfläche. Hier ist von Interesse, bei wieviel cm vom Heck diese Plan-Sektion beginnt und wie lang diese dann ist. Hab irgendwo gelesen, dass der neue Isonic sogar zwei plane Sektionen in der Rocklinie haben soll.

Bei durchgescoopten Speedboards ohne gerade Stelle wird das Lineal an irgendeiner Stelle z.B. halbe Brettlänge aufgelegt und dann entsprechend gemessen.

2) Dicke

Gemessen an den Stellen wie oben, mit einer einfachen Mess-Schere aus Pappe oder Sperrholz.

3) Unterwasserschiff

Gemessen an den Stellen wie oben, Wasserwaage quer über das UW-Schiff, wie Alex Lehmann in seinen Testvideos. Wieviel cm hat das V, wie tief ist die Doppelkonkave jeweils?


4) Rails

Gemessen an den Stellen wie oben, mit einer Profillehre oder einfachen Pappschablonen

5) Outline

Gemessen an den Stellen wie oben, jeweils von der Brettmitte bis zum äußersten Punkt der Kante

6) Inserts

Von Interesse ist jeweils der Abstand vom Heck bzw. zur Brettmitte (Fußschlaufenplugs)

Besonders wichtig sind mm-genaue Daten der Scoop-Rocker-Line. Im Übrigen helfen HiRes-Bilder aus allen möglichen Perspektiven.

Vielen Dank für Dein Angebot. Hoffe, dass Dich das jetzt nicht abgeschreckt hat.

Gruß

Fred

OK:D - das wird ein akt werden,
mein Exocet freut sich schon,
is halt leider nur das 08 Modell 67cm.
Das 09 hat lauch Michael Nauman aber fast die exakt gleichen Fahreigenschaften.

Müssen wir aber in meheren Phasen machen, da ich ZZ viel um die ohren hab (schule)

OLI:)

Fredstyles
30.11.2008, 21:04
Hallo Oli,

vielen Dank für Deine Unterstützung. Die Scoop-Rocker-Daten Deines Brettes habe ich bereits, ebenso die Position der Mastspur. Wär klasse, wenn ich die fehlenden Daten von Dir bekommen könnte.

Logo, Schule geht vor! ;)

Gruß

Fred

robi
01.12.2008, 11:30
Hallo,

ich habe mir die letzten beiden Tage ein klein wenig Gedanken gemacht und würde gerne mal von Euch so hören, was ihr Anderen so darüber denken würdet und mir raten würdet.




Es gibt einige wichtige Voraussetzungen, welche du mitbringen solltest, damit das Projekt gelingt:
- Geduld
- einigermassen gutes Vorstellungsvermögen
- Freude an Handwerklichem
- Vakuumpumpe (oder Zugang dazu)
- beheizbarer Raum
Die restlichen Werkzeuge und Hilfsmittel sind einfach(er) zu beschaffen, und hier im Forum gibt es genügend Freaks, welche dir mit Ratschlägen aus- oder weiterhelfen können.

Gruss
Robi

thommen
01.12.2008, 21:49
Also da sind jetzt ja doch schon einige Meinungen zusammengekommen :) Vielen Dank erstmal dafür an Alle! Da gibts ja nochmal einiges zum durchlesen und wieder neuem "Dazulernen" dabei. Ich werde mir all die Links Heut dann mal noch genauer ansehen, konnte bis jetzt nur einigermassen drüberfliegen, aber gleich ist dann etwas mehr Zeit vorhanden...

@Fredstyles
Das mit dem "ich weiss, wie es ungefähr aussehen sollte" war eigentlich so gemeint, ich hab meine Vorstellungen im Kopf, richtig konkretrisieren würde ich diese aber erst dann, wenn ich mich entscheiden kann, ob ich so was selber in Angriff nehmen würde oder lassen würde...

@DrMorewind
Da ist dir auch was schönes gelungen, muss ich auch sagen, nur mir persöhnlich wäre ein kompletter Neubau lieber wie ein Umbau eines schon vorhandenen Bords. Einfach reine Gefühlssache bei mir, warum kann ich aber auch nicht genauer sagen...

@robi
Die Liste die du da gemacht hast finde ich gut und war mir auch schon nicht mehr ganz unbekannt. Die Meissten der Punkte darauf stellen absolut kein Problem dar. Geduld; Vorstellungsvermögen und Freude am Handwerkeln sind auf jeden Fall gegeben :) Zum beheizten Raum, dieser ist auch kein wirkliches Problem, ich hätte ne eigene Sauna im Haus :) Müsste nur mal ausprobieren, wie die sich am "kältesten" fahren lässt, ansonsten würde es mal nen Tag geben müssen, wo man sich einiges an Zeit nimmt um die Saunaheizung mal zu aktiveiren und wieder deaktivieren und wieder und wieder und wieder :D
Das was am meisten Probs bereiten würde wäre die Vakuumpumpe, aber in die Richtung wird sich bestimmt auch eine Lösung finden lassen können.

Sollte ich mich zu einem Selbstbau entscheiden, nehme ich aber gerne von allen die es angeboten haben und noch anbieten wollen Ratschläge etc entgegen, freue mich dann über jegliche Unterstützung, egal welcher art :)

Dank Euch allen schon mal für Eure Meinungen :)

p51flier
03.12.2008, 07:49
Ich habe früher jede Menge Bretter aus Clark-Foam geshaped. Als dann die Epoxy-Sandwich-Ära anfing bin ich ausgestiegen. Heute stehe ich als Modellbauer aber wieder kurz davor mir das ganze Vakuum-Zeugs zu beschaffen.

Also ICH würde mir den ganzen Selbstbaukram niemals mehr antun. OK, das Geheimnis eines Boards, die scoop-rocker-line, kann man kopieren, die rail-Form auch. Aber die technische Umsetzung davon und die Einhaltung der (kopierten) Maße wird beim ersten Brett höchstwahrscheinlich noch nicht passen. Einfach das Board mit Glas/Epoxy "vollklatschen" und rein in den Vakuumsack - soo einfach isses nun auch wieder nicht. Zuviel oder zuwenig Vakuum, Brett durch Vakuum verzogen, etc. Ich hab' da vom damaligen örtlichen Shaper einiges mitbekommen (den gibt's aber nicht mehr).

ICH würde mir so eine Needle von einem Profi machen lassen. Wenn DU das aber lernen willst und auch bereit bist das Lehrgeld zu bezahlen - go ahead!

Sepp

FloHBrand
03.12.2008, 14:47
ICH würde mir so eine Needle von einem Profi machen lassen. Wenn DU das aber lernen willst und auch bereit bist das Lehrgeld zu bezahlen - go ahead!


Hi Stutz,

ich sehe das genauso wie Sepp, wenn du das Brett wirklich nutzen willst würde ich mir eins kaufen bzw bauen lassen.
Ich denke nicht das dein erster Board direkt perfekt wird, deshalb würde ich es wie oben beschrieben machen. Allerdings kannst du ja trotzdem ein Board bauen wenn du Bock dazu hast.

Viele Grüße,

Florian

DrMorewind
03.12.2008, 15:33
Hi,

ich überlege auch schon mind. 3 Jahre, trotz umfangreicher Erfahrung im selbstbasteln, mir hier um die Ecke ein Board bauen zu lassen. Dort wird nämlich jenes gebaut, was viele Pros als angebliche Serienboards dann auf der Tour verwenden ;)

Ich bin zwar kein gebürtiger Schwab, aber dennoch ist der Preis da der Stolperstein im Hirn. :tongue:
Für 2500 euronen könnte ich mit meiner anfangs beschriebenen "Umbautaktik" mind. 10 Boards mal zurechtformen, und wenn ich dann merke wohin die Richtung gehen sollte, kann man noch immer meinen "Idealshape" in Verbindung mit dem Know-how einer alteingesessenen Coustom -Schmiede verschmelzen lassen.

Ansonsten ist man sicher auch bei Coustoms nicht vor negativen Erfahrung gefeit. Die Kohle bekommt man selten durch Wiederverkauf wieder rein, denn bei weitgehend unbekannten Brands ist das halt so. Bringt dann mehr, wenn man sich paar Sternboot Sticker draufklebt . .. . :D

GrDoc


Gut Ding will Weile haben,.. sag man
oder ein fettes Konto

olivombagsti
03.12.2008, 19:08
@ DOC,
du hast doch ne CAD Frässmaschine , die macht die Sache eh schon um einiges einfacher.

Mit welchem Programm Kann man sich n Board denn einfach mit CAD designen

Totti-Amun
03.12.2008, 19:19
Hey Tim,

ich habe immer noch den durchgesägten Falcon hier liegen aus dieser Aktion: http://www.surf-forum.com/showthread.php?t=1024

Wenn Du den haben willst? Zumindest die Inserts hätteste dann schon mal. Sicher das perfekte Versuchsobjekt... ;)

Bzw. wer ihn sonst will, zum Selbstkostenpreis... :)

Grüße

Totti

thommen
03.12.2008, 19:56
Könnt man mal als Versuchsobjekte drüber nachdenken...

DrMorewind
03.12.2008, 20:08
@ DOC,
du hast doch ne CAD Frässmaschine , die macht die Sache eh schon um einiges einfacher.

Mit welchem Programm Kann man sich n Board denn einfach mit CAD designen

Auto-CAD, EZ-CAM(Fullversion), Solid Works, Work NC und son Zeugs,..
so heißen die einfachsten Programme für die Erstellung von Formen (Matrixen).
Mit paar Zusatztools erstellt jedes CAD Prog. dann auch noch ein CNC Prog. für die jeweilige Steuerung der CNC-Maschine.

Warum fragst du ? willst du dich auf dem Gebiet weiterbilden? oder möchtest du investieren

bis du alles zusammenhast um ein Surfboard nach Wunsch am CAD zu entwerfen und danach gleich zu fräsen musst du nur noch ca. 400000€ auftreiben :D
dafür gibts immerhin schon ne 5-Achsen CNC in erforderlicher Größe und die CAD Saftware,..

und Problem? ...hey ,.. du bist Deutschland oder ;) ..auf gehts

GrDoc

olivombagsti
03.12.2008, 21:37
bis du alles zusammenhast um ein Surfboard nach Wunsch am CAD zu entwerfen und danach gleich zu fräsen musst du nur noch ca. 400.000€

Wow, hätte eher im Preisbereich MittelklasseWagen gerechnet.
Vll. Tauscht meine Mam ja n Haus gegen deine Maschine:D;)

Totti-Amun
04.12.2008, 07:02
Dann hat man den Blank fertig, aber nichts laminiert. Das allergrößte Problem... ;) :D
Ich habe auch ein paar Boards gebaut und oft genug bei den Profis zugeschaut, ich laß es lieber bleiben. Das wird nix, auch wenn ich ein paar gute Ideen und Ansätze hätte...

DrMorewind
04.12.2008, 11:44
.... auch wenn ich ein paar gute Ideen und Ansätze hätte...

..na mal raus mit der Sprache hier, ... :D man kann ja auch einen fertigen Blank zum laminieren weggeben, ich wüsste auch schon wohin ;)

GrDoc

Totti-Amun
04.12.2008, 11:47
..na mal raus mit der Sprache hier, ... :D
GrDoc

Ok, im Tausch für
mir hier um die Ecke ein Board bauen zu lassen. Dort wird nämlich jenes gebaut, was viele Pros als angebliche Serienboards dann auf der Tour verwenden

Ich sag dann auch, welche Wave-Pros alle bei Proof mit Fremdlogos bauen lassen... ;) :D

DrMorewind
04.12.2008, 11:55
Horney du ? :D:D

Totti-Amun
04.12.2008, 11:59
Horney du ? :D:D

ich kenne keinen Horney Fahrer auf der Tour... :rolleyes:

DrMorewind
04.12.2008, 12:04
auch du kannst unmöglich alles wissen ;) ...aber ich werds hier auch nicht ausplaudern :tongue:

Move
04.12.2008, 14:26
auch du kannst unmöglich alles wissen ;) ...aber ich werds hier auch nicht ausplaudern :tongue:

Steht doch auf der Horney Homepage:

"Auf Horney Leichtbauten fahren mit Ricardo Campello u.a. JP-Ridern inzwischen wieder Weltmeister
und Weltcup Stars"

Totti-Amun
04.12.2008, 14:32
Steht doch auf der Horney Homepage:

"Auf Horney Leichtbauten fahren mit Ricardo Campello u.a. JP-Ridern inzwischen wieder Weltmeister
und Weltcup Stars"

Ich hatte das auf was anderes bezogen. Im Wave und Freestyle ist man nicht verpflichtet, Serienboards zu fahren... ;)

hopeman
04.12.2008, 15:18
vielleicht gibts bei bouke ja ein schnäppchen :-)
http://www.witchcraft.nu/newsitem.php?id=286

immer wieder interessant wenn bei proof auch mal serienlogos per post eintreffen :-)

Kris
04.12.2008, 22:46
Los, raus mit den Infos Totti ;)

So ein Witchcraft wäre aber auch fein, mich würde wirklich interessieren wie die sich fahren lassen.

Lessacher
05.12.2008, 08:10
Lieber Doc! Ich baue sehr gerne Bretter um. Dein Board
ist ein typischer Umbau der überall zu sehen ist. Hinten
solltest Du Doppelschlaufen machen, ist bei Speedern so.
Schlaufen nicht weiter nach vorne,spin outs kann man mit Finnen verhindern. Mastspur ruhig vorne lassen, Brett fährt
ruhiger und und weniger Druck nach hinten. Nur eins ist
wichtig : Im Bugbereich eine ca. 3-4cm tiefe Konkave, die
Auftrieb erzeugt und bei der Mastspur flach ausläuft.
Dadurch vorne Auftrieb der vom vorne befindlichen Mast
das HOCHGEHEN DES BUGS verhindert wird. Der größere (alte)
Mastspurabstand erlaubt mehr Laufruhe und kleinere Finnen.
Habe mehrere Bretter auf 215cm und 198cm gekürzt, 198cm deswegen,paßt in mein Bett, denn ich wollte immer mal
ein Brett im Bett haben. Wolfgang

hopeman
05.12.2008, 11:58
Hi Wolfgang , trau mich ja gar nicht zu fragen was du dann mit den Finnen machst .... :-)

robi
05.12.2008, 12:21
Hi Wolfgang , trau mich ja gar nicht zu fragen was du dann mit den Finnen machst .... :-)

:D
Uiii.., jetzt driften wir aber in heikle Bereiche ab.:D:tongue:

Gruss
Robi, der auch eine Finne von Wolfgang hat...:rolleyes:

Lessacher
05.12.2008, 12:24
Eigentlich einfach, ich denke und mache nichts mit Finnen,
denke mehr an eine Finnin.

DrMorewind
05.12.2008, 14:05
Hallo Wolfgang,

tja hinten ne Doppelschlaufe? ... dachte eher ich setze für die hintere Schlaufen 4 neue Plugs und montiere die Schlaufe dann immer je nach besseren Kurs/Bug auf der Leeseite. Immerhin muss man einen 42Latsch da hinten erst mal der Breite nach draufbringen. Wenn die Ferse sich um die Kante krallt ist des vielleicht beim Formula gut, aber zum speeden eher nicht oder?
Die Mastschiene ist schon noch ziemlich weit vorn, die Fotoperspektive verzehrt den Eindruck etwas.

Was für eine Finne von Dir würdest du mir für so ein Teil empfehlen? Ich wiege so um die 75kg, umgebaute Schwimmweste mit Wasser gefüllt bringt zur Not auch nochmal 7kg mehr. Hab ich aber seither stets drauf verzichtet mit so "Waterbags" unterwegs zu sein. auch in Dranske :D
hab übrigens ne Powerbox eingebaut.

Grüßle auch an die Finnin :D

Totti-Amun
05.12.2008, 15:07
tja hinten ne Doppelschlaufe? ... dachte eher ich setze für die hintere Schlaufen 4 neue Plugs und montiere die Schlaufe dann immer je nach besseren Kurs/Bug auf der Leeseite. Immerhin muss man einen 42Latsch da hinten erst mal der Breite nach draufbringen.

Ferse anheben lautet die Devise. Was macht man erst mit Größe 47 auf einem 35cm Board? ;)
Klappt wunderbar, siehe die aktuellen Rekordlisten... ;)

DrMorewind
05.12.2008, 15:30
na ja geht schon, ..die Ferse ist ja noch dran

aber eigentlich dachte ich schon weiter, ...denn wenn ich den Druck des hinteren Fusses weiter von der Kante Richtung Boardmitte bringe übe ich ja automatisch weniger Druck auf die Finne aus. Ist eh immer wieder ein Problem , diese Umstellung :D vom Racing zum Speed ;)

...ja , dann könnte wiederum die Finne etwas kleiner sein, was sich beim Speed nur positiv auswirken sollte ?

GrDoc

Lessacher
06.12.2008, 06:03
Lieber Doc! Gute Speedboardshaper bauen das Deck so
gewölbt, daß man sich abstützen kann, also niemals Schlaufe inLee. Finne käme 25cm Rake30° in Frage. Wolfgang

Lessacher
06.12.2008, 06:39
Bretter zu bauen, Ideen zu verwirklichen,es spricht alles dafür
es zu tun. Vorne weniger Fahrtwiderstand zu haben?
Eiförmiges Loch ca. 500mm mal 25cm im Bug bis zur
Mastspur zu bauen. Es darf kein Wasser durch das Loch spritzen, also Boden so gestalten ,daß man vom Konzept
ein V hat aber vorne eine tiefe Konkave reinarbeitet die
Auftrieb erzeugt, Spritzwasser verhindert.Konkave läüft
in der Breite des Loches bei der vorderen Fußschlaufe aus und
wird dann nach hinten zum V. Es hat alles funktioniert, Sternstunden und wenn dann nach fast 20 Jahren eine Firma
wie F2 hingeht und und so eine Idee mit Plexi versaut, lehnt
man sich zurück und schmunzelt, denn man hat eine liebe Frau
die dann sagt: Das war doch deine Idee. Also Frau begeistert,
Bretter gebaut und gesurft. Einfach schön. Wolfgang

Fredstyles
06.12.2008, 11:56
... Also Frau begeistert,
Bretter gebaut und gesurft. Einfach schön. Wolfgang

Selbstbauromantik pur! Habe ich leider nie erfahren. Wenn ich aus der Werkstatt komme und zu meiner Frau sage "Ey Schatz, guck mal, ich hab hier so nen eiförmiges Loch reingeshapt", dann heißt es bloß "Du sollst nicht immer mit Deinen dreckigen Klamotten durchs ganze Haus laufen!"

Also bitte das Selbstbauhindernis "Frau" nicht unterschätzen!

Gruß

Fred

Lessacher
30.12.2008, 07:53
Hallo Fred! Gestern kam mir eine ,ich finde logische Idee.
Unsere Bretter sind eiförmig.Als Schi fahre ich aber einen sehr wendigen Carver. Also tailliert. Brauche kaum Stöcke,
da er fast von selbst dreht. Warum nicht so ein Brett,das
tailliert ist? Könnte es bei Formulas sinnvoll sein? Worauf
müßte ich achten? Es müßte vorne breit sein, die Taillierung
so,daß es keine Kurve gegen die Strömungsrichtung gibt.
Also Hit oder Flop? Niemand weiß das, also probieren.
Gruß: Wolfgang

olivombagsti
30.12.2008, 10:33
Hallo Fred! Gestern kam mir eine ,ich finde logische Idee.
Unsere Bretter sind eiförmig.Als Schi fahre ich aber einen sehr wendigen Carver. Also tailliert. Brauche kaum Stöcke,
da er fast von selbst dreht. Warum nicht so ein Brett,das
tailliert ist? Könnte es bei Formulas sinnvoll sein? Worauf
müßte ich achten? Es müßte vorne breit sein, die Taillierung
so,daß es keine Kurve gegen die Strömungsrichtung gibt.
Also Hit oder Flop? Niemand weiß das, also probieren.
Gruß: Wolfgang

Fährt man dann bei der Halse nicht sozusagen nur auf den in Lee gelegenen "Kanten" :).

Aber Probieren geht über studieren, also Test es, wäre sehr gespannt :).
Wird bei deinen Finnen ja auch nicht anders sein - nehm ich mal an:cool:

Grüße aus dem gerade -10°C kaltem Bayern

Bob
30.12.2008, 10:53
Hallo Wolfgang,

dein Carvingski dreht nur so wunderbar, da zu der Taillierung eine durchbiegung des Skis kommt. Dadurch entsteht ein Radius an der Seite des Skis, der dich wie auf Schienen fahren lässt. Das Ganze entspräche etwa einem Surfbrett mit wahnsinnig viel Rocker und fast rechteckiger Outline. Wenn du das stark aufkantest, dreht es auch wie von alleine, hätte aber wohl miserable Geradeauslaufeigenschaften. Im Vergleich zum Ski fehlt einfach der Flex.

Viele Grüße!

Manuel

Fredstyles
30.12.2008, 21:09
Ja, der Flex macht die Musik - auch bei Windsurfboards.

Ist ein steiferes Brett wirklich schneller? ;)

Gruß
Fred

DrMorewind
30.12.2008, 22:40
die Idee an sich könnte schon funktionieren. In den paar Zeilen, welche Wolfgang geschrieben hat konnte mir auch nix genaues drunter vorstellen. Aber nachdem wir heute miteinander am Telefon drüber gesprochen hatten, leuchtet es jetzt auch bei mir :D .. Stichwort Glühbirne
ich werde aber nicht zuviel verraten, ..dies sei dem Tüftler zu gegebener Zeit vorbehalten.
Ideen haben viele, die Möglichkeit einen Prototyp zum testen zu bauen halt nur wenige. Bin mal gespannt was bei rauskommt.
wir werden es hier zuerst erfahren,.. ;)
GrDoc

Lessacher
31.12.2008, 08:37
Hallo Fred! Habe für Lechner mal Slalombretter gebaut.
Kern Styropor. Er baute davon Formen und die gab es dann in Hohlbau. Konnte beide fahren . Hohlbau war schneller. Aber warum. ? Ich legte beide ins Wasser,schlug mit der Faust drauf. Brett aus Styroporkern mit Glas,ohne Sandwich,vibriete lange und machte bestimmt 20 kleine Wellen. Hohlbau dagegen ,eine Welle und das war es. Die Vibration bremst offensichtlich. Wolfgang

Lessacher
31.12.2008, 08:43
Flex und Vibration sind bei Brettern Bremsen , mögen
den Fahrkomfort erhöhen,ihr erinnert euch an Flextails!?
Wolfgang

Fredstyles
31.12.2008, 10:22
Flex und Vibration sind bei Brettern Bremsen , mögen
den Fahrkomfort erhöhen,ihr erinnert euch an Flextails!?
Wolfgang

Ich erinnere mich vor allem daran, dass so manch einer bis vor kurzem noch dachte, dass nur eine steife Finne richtig schnell ist.

Nicht anders sah es früher bei den Riggs aus.

Gruß

Fred

Lessacher
04.01.2009, 18:02
Hallo Fred! Warum fahren denn von 1 bis 15 im Ranking GPS
Karbonfinnen.? Karbonmasten? Karbongabeln? Karbon-
verlängerungen oder Karbonboards.? Wolfgang

Pat520i
04.01.2009, 18:40
Ich will ja keinen Krieg anfangen, aber woher nimmst du das mit den Karbonfinnen?

Platz 1:
Chris Lockwood http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=23713&uid=203
Finne ist wohl G10, oder? http://www.kasail.com/windsurfing/gear/speed_fins.html

Platz 2:
Mal Wright, jep, Karbonfinne.

Platz 3:
Dave White http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=13940&uid=1084
Finne ist ganz klar G10, eine Tectonics F1

Platz 4:
Farell O'Shea http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=37854&uid=1495
Finne wieder die von Ka, wohl auch G10...

Platz 5:
Dirk Doppenberg, Session leider nicht klar zu finden, sieht aber nach einer Caspar Speed aus, also Karbon.

Platz 6:
Tony Wynhoven http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=14361&uid=743
Finne eine Custom KA, weis nicht woraus die ist...

Platz 7:
Martin van Meurs http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=25527&uid=77
Finne eine C3 X2, Boogie baut die aktuellen Finnen alle aus G10, wie es aber bei den älteren aussieht weis ich nicht.

Platz 8:
Hennie Bredenkamp http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=21836&uid=174
Finne Tectonics F1, also G10

Platz 9:
Bob Cunningham mit einer Karbonfinne

Platz 10:
Craig Spottiswood http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=23761&uid=831
Mal wieder eine KA Finne, also wohl G10

Platz 11:
Peter de Wit http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=36229&uid=69
Finne Select SL7, also eine Prepreg Carbon Finne

Platz 12:
Matthias Rottcher http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=23385&uid=1122
Finne mal wieder eine Tectonics F1, G10...

Platz 13:
Ian Fox http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=23757&uid=229
Wiederum eine C3 X2, immer noch unbekannt woraus ;)

Platz 14:
Ben van der Steen http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=1016&uid=239
Finne Deboichet Downwind, darüber weis ich nix...

Platz 15:
Antoine Albeau http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=2561&uid=412
Deboichet Upwind, auch hier hab ich keine Ahnung!



Fazit:
6 von 15 sind mit G10 Finnen unterwegs und auch nicht die Positionen 10-15, also woher diese Aussagen?
Meinst du alle wären mit Karbonfinnen schneller gewesen?

DrMorewind
04.01.2009, 19:12
Fazit:
6 von 15 sind mit G10 Finnen unterwegs und auch nicht die Positionen 10-15, also woher diese Aussagen?
Meinst du alle wären mit Karbonfinnen schneller gewesen?


bin mir nicht sicher, aber ich glaube Wolfgang meinte die deutsche Rangliste !! ;)
GrDoc

Pat520i
04.01.2009, 19:15
Na dann....welche Rangliste dann aber aussagekräftiger is?

Edit:
Wobei es auch da nicht stimmt, ohne alles durchzugehen; Christian Bornemann http://www.gps-speedsurfing.com/default.aspx?mnu=user&val=12819&uid=1789 mit Tectonics F1...

Fredstyles
04.01.2009, 20:14
Wer mit hochspezialisiertem Speedequipment in einem genau definierten, engen Windbereich auf einem bestimmten Kurs auf absolutem Flachwasser rumrutscht, braucht sich um den Flex auch kaum Gedanken machen.

Unter Real-World-Bedingungen siehts aber anders aus. Dabei sind Carbon und Flex ja durchaus kein Widerspruch.

Gruß

Fred

Lessacher
05.01.2009, 08:33
Pat ! Du hast recht. Tectonic ist G10. Bei Chris gibt es
keine Detailangaben über Finnen die er hat. Man kann es nur bei den sessions verfolgen. Am Kanal fuhr er nur
Karbonfinnen. Wolfgang

Pat520i
05.01.2009, 13:09
Jo, kann gut sein, aber ich habe die Finne, die angegeben wurde ja auch verlinkt, da wird sie eindeutig als G10 beschrieben.
Auf der KA-Page wird auch damit geworben, dass Chris und Craig mit dieser Finne bei den jeweiligen Sessions unterwegs waren, angeblich auch Tony Wynhoven.

Pat520i
05.01.2009, 13:41
Ist die X2 sogar auch aus G10?
Auf dem Bild sieht es nicht unbedingt so aus, aber da CNC gefertigt....
http://209.200.103.234/news/default.cfm?Pg=630&ID=505

Fredstyles
05.01.2009, 14:31
Ist die X2 sogar auch aus G10?
Auf dem Bild sieht es nicht unbedingt so aus, aber da CNC gefertigt....
http://209.200.103.234/news/default.cfm?Pg=630&ID=505

Das ist wohl mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ne Formfinne aus Carbon. Lediglich die Form wurde wohl gefräst.

Lessacher
05.01.2009, 15:07
Hallo Pat! C3 sind Karbonfinnen. X1 und X2 hat also CNC
gefräste Formen , Boogie baut keine Formfinnen in Glas.
G10 ist als Formfinne nicht machbar was bleibt also?
Ich kann Dir sogar den Aufbau der Finnen sagen, die angäbliche Teflonbeschichtung der C3 Finnen kannst Du als
Schmiedelack mit Aluteilchen bei der Firma Robert Schöne
in Essen kaufen.Habe so eine Finne für Robert Mulder von
15° auf Rake 30° umgebaut. Da ich Freeride und Slalom-
finnen in G10 und in 100% Karbon habe ,also auch vergleichen kann, glaub Du was Du willst. Warum baut man
Deiner Meinung nach Karbonfinnen? Wolfgang

Fredstyles
05.01.2009, 16:18
C3 sind Karbonfinnen.

"...waren Carbonfinnen" muss es wohl heißen. :rolleyes:

Warum Finnen mühsam in Formbauweise herstellen, wenn man mit Fräsware viel leichter Geld verdienen kann...

Pat520i
05.01.2009, 18:20
Über die X2 wusste ich ja selber nix, hab nur diesen einen Link gefunden.

Aber Fred hat auf jeden Fall recht, waren, denn die aktuellen sind ja nun ganz klar aus G10, kann man auf der Page nachlesen und zwar sowohl die Speed Slalom (Venom) als auch die asym. Speed (Strike) www.c3-fins.com

Ich kann die Frage warum Karbonfinnen gebaut werden nur absolut unzulänglich beantworten.
Es wird ja grundsätzlich gesagt je härter desto schneller. Das es nicht grundsätzlich stimmt dürfte aber schon alleine bei objektiver Betrachtung der Beispiele hier auch klar sein.
Tendenziell werden wohl die harten Finnen immer mehr eingesetzt je besser die Bedingungen werden. Aber pauschal dürfte das auch net zutreffen. Interessant auch in diesem Zusammenhang das Ergebnis von Chris Lockwood. Die Bedingungen müssen ja schon verdammt gut gewesen sein ;) und woraus war doch gleich die Finne.

Ich würde gerne mal überzeugende Argumente hören. Zur Zeit scheint mir die Form noch am wichtigsten zu sein.
Und ganz klar: Hinweise auf Resultate von Deutschen finde ich sind keine überzeugenden Argumente, die Gruppe an sich ist 1. zu klein und 2. meist innderdeutsch unterwegs und von denen fahrer halt die meisten Karbonfinnen, es gibt also so gut wie keine Vergleiche zu anderen Finnen. Ausnahme war u.a. der 20.12.2008 Büsum, da war Mallon mit 3 NLs unterwegs, schnellster war übrigens MvM mit einer Venom (G10).

Argh, schon wieder total OT hier...
Sollen wir das absplitten?

Lessacher
05.01.2009, 18:37
Hallo Fred! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Die gefrästen kosten dort 17-20 Euro ,werden dann für
den doppelten Preis weitergegeben, den Gewinn bestimmen dann bekannte Namen, die natürlich nur diese Finnen fahren.Also kostet diese Finne auf einmal bis 170 Euro.
Wolfgang

Lessacher
05.01.2009, 18:55
Hallo Pat! Zeig mir bitte wo die 22cm Assy steht und woraus sie ist. Wolfgang

Pat520i
05.01.2009, 19:03
Das ist jetzt nicht dein erst, oder?

Homepage (die ich schon verlinkt habe) anklicken, auf Produkts, dann ist es die 2. von oben (und auch von unten) und unter dem Namen stehts.

Lessacher
05.01.2009, 19:38
Bei KA gibt es keine 22cm ASSY Finne. Die Chris gefahren hat
Wolfgang

Lessacher
05.01.2009, 19:49
MvM fuhr eine C3 X2 Karbonfinne. X2 ist die Form in der die Finne gebaut wurde.21cm. War sehr beschädigt. Habe
sie in Horst gesehen. Wolfgang

Pat520i
05.01.2009, 20:07
MvM kann sehr gut sein.

Mit KA, ist das nicht so ganz einfach nachzuvollziehen, wie heißt die Finne genau usw.

Hier mal ein Statement von der Homepage:
The Lockwood/McDougall speed fin series provides uncompromising top end potential in symmetric and asymmetric options. Current top speed by Chris = 47.6 knots for the 500m - fastest GPS time ever.

Pat520i
05.01.2009, 20:12
MvM fuhr eine C3 X2 Karbonfinne. X2 ist die Form in der die Finne gebaut wurde.21cm. War sehr beschädigt. Habe
sie in Horst gesehen. Wolfgang

Übrigens spannende Entwicklung:
Früher war also die Speedfinne aus Karbon, heute aus G10...

Lessacher
06.01.2009, 06:09
Pat! Weil die Speedfinnen jetzt aus G10 sind willst Du mir
was sagen? Etwa daß sie besser sind? Select ist die Firma die einen sinnvollen Weg geht , mixt und presst ,wie sie es haben wollen. Wolfgang

Totti-Amun
06.01.2009, 09:59
Andersrum: Wer sagt denn, daß Carbon das Maß der Dinge ist? Das Maß wofür?
Die Profis fahren längst keine Carbonfinnen, praktisch fast noch nie. Schnell sind sie trotzdem, schwer erst recht... :redface:
Die deutsche Equip meine ich damit nicht, die sind nicht das Maß!

Carbon ist aber das Material, welches man als Selbstbauer am besten verarbeiten kann. That's it... ;)

Pat520i
06.01.2009, 11:10
Pat! Weil die Speedfinnen jetzt aus G10 sind willst Du mir
was sagen? Etwa daß sie besser sind? Select ist die Firma die einen sinnvollen Weg geht , mixt und presst ,wie sie es haben wollen. Wolfgang

Ne, das will ich gar nicht sagen , an der einen Stelle wo ich Früher und Heute verglichen habe, hab ich mich nur auf C3 bezogen mit X2 und Strike.
Ich würde einfach sagen, dass das Material an sich vielleicht gar nicht der ausschlaggebende Punkt ist. Entscheidend ist immer noch das Endprodukt.
Ob G10 oder Karbon grundlegend im Vorteil ist kann man wohl aktuell gar nicht sagen, der Mix ist einfach zu gross.

Bei Select würde mich mal interessieren, wieviel % Karbon in einer Finne stecken.

Lessacher
06.01.2009, 12:45
Hallo Totti! Karbon ist immer leichter als andere Materialien.
Wie willst Du denn Karbon am einfachsten verarbeiten.?
Wolfgang

Totti-Amun
06.01.2009, 13:04
Hallo Totti! Karbon ist immer leichter als andere Materialien.
Wie willst Du denn Karbon am einfachsten verarbeiten.?
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

wie willst Du G10 oder G11 verarbeiten?
Wenn Du keine CNC Fräse hast mit Feile und Raspel. Laminieren scheidet da ja aus...

Grüße

Totti

Lessacher
06.01.2009, 13:47
Hallo Totti! Ich bekomme G10 Platten aus China.Alle meine
Prototypen werden in G10 angefertigt. Outline wird mit
Stichsäge ausgesägt und dann mit einer langsam laufenden Flex mit Klettscheiben mit Korn 40 dann 80 und 120 profiliert. Konkaven werden mit Walzenschleifkörpern mit
der Bohrmaschine reingeschliffen.Diese Prototypen gehen dann nach China und werden dort produziert. Bei neuen
Outlines reichen Pappeschablonen, da die dort wissen worum es geht.
Habe zwei identische Freeride Finnen 30cm Duo gewogen.
G10 hatte 340 Gramm. in Karbon 250 Gramm.
Albeau fuhr seinen Weltrekord mit einer Karbonfinne von
Deboichet. Ebenso Karin Jaggi. Wolfgang

DrMorewind
06.01.2009, 13:48
Laminieren scheidet da ja aus...



...das verstehe ich nun nicht wirklich. Auch wenn man in einer Form Gewebe und Harz zusammenbringt spricht man noch immer von laminieren,.. oder ???

Carbon als einfachste und billigste Variante kann so auch nicht stimmen. Zum einen sind da die Beschaffungskosten, zum anderen lässt sich Carbongewebe nun nicht wirklich besser bearbeiten als normales Glasgewebe, oder ich mache was falsch :D
..an Finnen hab ich mich eh noch nie versucht, drum bin ich auch gleich wieder weg hier :bolt:

GrDoc

sittinggun
06.01.2009, 13:58
Hallo Wolfgang,

wie willst Du G10 oder G11 verarbeiten?
Wenn Du keine CNC Fräse hast mit Feile und Raspel. Laminieren scheidet da ja aus...

Grüße

Totti

ähhh,was heißt denn eigentlich CNC ? :D

sitt

DrMorewind
06.01.2009, 14:23
ähhh,was heißt denn eigentlich CNC ? :D

sitt


computer numericel control ;)

einfacher gesagt versteht an darunter programmgesteuerte Werkzeugmaschinen, in dem Fall jetzt ne Fräse.
einfach mal hier gucken: http://www.cnc-arena.de/forum/index.php?

rechts unter neue videos gibt es paar Bearbeitungsbeispiele

GrDoc

sittinggun
06.01.2009, 14:35
Hallo Totti! Ich bekomme G10 Platten aus China.Alle meine
Prototypen werden in G10 angefertigt. Outline wird mit
Stichsäge ausgesägt und dann mit einer langsam laufenden Flex mit Klettscheiben mit Korn 40 dann 80 und 120 profiliert. Konkaven werden mit Walzenschleifkörpern mit
der Bohrmaschine reingeschliffen.Diese Prototypen gehen dann nach China und werden dort produziert. Bei neuen
Outlines reichen Pappeschablonen, da die dort wissen worum es geht.
Habe zwei identische Freeride Finnen 30cm Duo gewogen.
G10 hatte 340 Gramm. in Karbon 250 Gramm.
Albeau fuhr seinen Weltrekord mit einer Karbonfinne von
Deboichet. Ebenso Karin Jaggi. Wolfgang

hallo Wolfgang,mich würde einmal Interessieren,welcher Unterschied den noch bei gleichen Finnen aus G10 /Carbon bei seitlicher Belastung entsteht.Die werden sich doch sicher nicht gleich bei starker Belastung verhalten,oder ? Ist Carbon steifer oder flext es mehr ? Hast du da schon mal Versuche gemacht ?

sitt

sittinggun
06.01.2009, 14:42
computer numericel control ;)

einfacher gesagt versteht an darunter programmgesteuerte Werkzeugmaschinen, in dem Fall jetzt ne Fräse.
einfach mal hier gucken: http://www.cnc-arena.de/forum/index.php?

rechts unter neue videos gibt es paar Bearbeitungsbeispiele

GrDoc

ja danke,dr.,aber die frage ging an totti:p sakrazement nocheinzweidrei:)

sitt

Lessacher
06.01.2009, 14:49
Was helfen gut gefräste Finnenblätter, auch die sind
manchmal versetzt, den Rest bekommen sie manchmal von
den angegossenen Boxen. Ich will das gar nicht überbewerten aber warum lasse ich bei G10 Finnen die
Boxen mit anfräsen? So ist ein Punkt der ungenau sein kann,
ausgeschlossen. MvM ist mit einer total zerfledderten
Karbonfinne über 50 Knoten gefahren, also muß man
alles nicht so ernst nehmen mit der Genauigkeit?

Lessacher
06.01.2009, 15:02
Karbon flext und twistet weniger, es geht nach einer
Biegung einfach schneller zurück, für neue Taten. Dieser
Vorteil macht sich natürlich erst bei Schwergewichten
bemerkbar. Der größte Vorteil der sichtbar ist ist beim
Anpumpen. Finne biegt sich und geht schneller zurück als eine G10 Finne. dadurch schneller im gleiten. Wolfgang

Surfbull
06.01.2009, 20:01
nur mal so...
also bei mir kommen nur noch Karbonfinen ins Board, welches bei meinem Gewicht (130 Kilo) auch sinnvoll ist!
Für Speed braucht man dünne und schlanke Finnen die für Schwergewichtige auch steif sein müssen sonst bekommt man viel schneller einen Spinout oder könnten sogar unter Extrembelastung brechen!
Die Formenbauweise aus Karbon bring noch mehr Steifigkeit und ist ganz bestimmt die aufwendigste Bauweise wo Wolfgang Lessacher im Gegensatz zu den gefrästen Finnen eigentlich mehr Geld für seine Finnen nehmen müsste oder könnte!!!

Lessacher
07.01.2009, 08:37
Hallo Thomas! Mein Problem sind Karbonpreise. Werde
auch teurer werden müssen. Nicht um weniger arbeiten
zu müssen. Es gibt natürlich auch Leute bei denen eine
Finne erst was taugt, wenn sie 300 Euro oder mehr kostet.
Wolfgang

Lessacher
07.01.2009, 08:44
Hallo Thomas! Schuld bist Du. Würdest Du einen Rekord fahren,
könnte ich mehr für meine Finnen verlangen. Abe sei sicher,
irgendwann hast Du den Wind. Wolfgang

sittinggun
07.01.2009, 09:40
Was helfen gut gefräste Finnenblätter, auch die sind
manchmal versetzt, den Rest bekommen sie manchmal von
den angegossenen Boxen. Ich will das gar nicht überbewerten aber warum lasse ich bei G10 Finnen die
Boxen mit anfräsen? So ist ein Punkt der ungenau sein kann,
ausgeschlossen. MvM ist mit einer total zerfledderten
Karbonfinne über 50 Knoten gefahren, also muß man
alles nicht so ernst nehmen mit der Genauigkeit?


vielleicht liegt daran auch das Geheimnis des speeds,

carbonfledderfinnen gehen richtig schnell:p wenn der Fahrer es umsetzen kann

:headscratch:mir kannste das beste material geben,trotzdem fahr ich wie n looser:redface:und habe auch noch spass dabe:annie:i:D

sitt:bolt:

michel
07.01.2009, 10:45
Karbon flext und twistet weniger, es geht nach einer
Biegung einfach schneller zurück, für neue Taten. Dieser
Vorteil macht sich natürlich erst bei Schwergewichten
bemerkbar. Der größte Vorteil der sichtbar ist ist beim
Anpumpen. Finne biegt sich und geht schneller zurück als eine G10 Finne. dadurch schneller im gleiten. Wolfgang

Da habe ich dann mal eine Frage

Je"Steifer" die Finne ist,desto größer sind doch die Kräfte die der Finnenkasten und der Fuß der Finne aufnehmen muß.

Wo ist hier die Grenze??Klar mit abnehmender Segelgröße werden auch die Finnen kleiner,aber ich vermute mal,dass die Kräfte an der Basis nicht so sehr abnehmen,da die Geschwindigkeit ja größer wird.

Wenn ich mir jetzt vorstelle ich habe eine Karbonfinne,die sehr steif ist,welche Kräfte dort das Board und der Finnenkasten aufnehmen müssen,wo bleiben diese Kräfte?????
Verdrehen sie das Board?den Finnenkasten?oder ist alles so steif das es mit dem Bruch der Finne endet?????

Totti-Amun
07.01.2009, 11:19
Meine Fresse... :rolleyes:

Mein Post war so gemeint, daß man G10 oder G11 eher selten in Heimarbeit herstellt und daher anders verarbeiten muß.
Eine Carbonfinne hingegen wird in einer Form laminiert!
:rolleyes:
Comprende?

Totti-Amun
07.01.2009, 11:20
Karbon flext und twistet weniger, es geht nach einer
Biegung einfach schneller zurück, für neue Taten. Dieser
Vorteil macht sich natürlich erst bei Schwergewichten
bemerkbar. Der größte Vorteil der sichtbar ist ist beim
Anpumpen. Finne biegt sich und geht schneller zurück als eine G10 Finne. dadurch schneller im gleiten. Wolfgang

Die Frage ist doch immer noch, ist es überhaupt ein Vorteil bei Finnen...?...
Bei welchen Bedingungen? Für was? Speed? Wave? Freeride?

Lessacher
07.01.2009, 13:06
Totti! Dein Post hatte nichts mit Herstellung von G10 oder
G11 zu tun. Niemand stellt es in Heimarbeit her.Die fertigen
Platten werden verarbeitet.Wie ich es mache hab ich geschrieben. Dann beleidigt zu sein sein und :Meine Fresse
zu schreiben. Noch dazu vom raspeln ? auf Herstellung von
G10 oder G11 zu kommen. Nun ja und dann daß Karbon
schwerer als G10 sei. Beweise mir das, Du wirfst immer
Brocken hin kannst aber nie mal detailiert antworten.
Wolfgang

Lessacher
07.01.2009, 13:49
Hallo Michel! Speedfinnen sollten bei einer Größe von 28cm
in der Mitte mit gut 120kg belastet werden können.Hab
3 Finnenbauer angerufen. Finnen brechen meistens 3cm
über der Basis.Wenn sie durch Druck wegbiegen, ist nicht
die Seite auf der der Zug ruht das Problem, sondern die
andere Seite. Da werden Längsfasern gestaucht und können
nur nach außen weg.Geht lange gut und irgendwann knallt es.Also zwischen den Lagen nicht zu lange warten. Ver-
suchen immer nass in nass zu arbeiten. Also kein Zugbruch,
sondern Stauchbruch.Das Bett kippt bei Druck zur Leeseite,
du holst es mit Kraft und Gewicht zurück.Je nach Gewicht der Person und der Geschwindigkeit lebt die Finne kürzer
oder länger.Bei spin outs ist kein Druck auf der Finne, aber
wehe sie greift wieder. Bretter und Kästen halten das aus.
Wolfgang

michel
07.01.2009, 15:11
Danke für die Antwort.;)
Man lernt schließlich nie aus und wer nicht fragt ,lernt eh nicht dazu:);)

sittinggun
07.01.2009, 16:13
Meine Fresse... :rolleyes:

Mein Post war so gemeint, daß man G10 oder G11 eher selten in Heimarbeit herstellt und daher anders verarbeiten muß.
Eine Carbonfinne hingegen wird in einer Form laminiert!
:rolleyes:
Comprende?

jupp,genau

klugscheißerlämpchen an:)

g10/11 kann man nicht "verarbeiten" außer man hat ne fette Presse,
Glasfaser,Carbon,harz,wachs oder ton kann man verarbeiten

aber ich kann ne G 10 Platte/oder ein Klotz "bearbeiten" ,also fräsen,schleifen,bohren,raspeln......


sitt

sittinggun
07.01.2009, 16:56
Die Frage ist doch immer noch, ist es überhaupt ein Vorteil bei Finnen...?...
Bei welchen Bedingungen? Für was? Speed? Wave? Freeride?

nen Vorteil in Carbon würde ich schon mal bei der Herstellung sehen.Einmal eine Form herzustellen,und dann immer wieder fast die gleiche Finnen zu erhalten ohne,so viel schleif,und fräsarbeit.
2.Man könnte den Aufbau der Finne verändern,in dem man verschiedene Materialien mischt,oder ne andere Härte von Material mit ein baut.

ein Nachteil von Carbon,ne Beschädigung ist nicht so einfach nach zu bearbeiten,wie z.B. bei G10

carbon ist sicher etwas leichter,ob das besser oder schlechter ist,ka

Lessacher
07.01.2009, 17:03
Hallo Sitt! Ich möchte nicht,obwohl Du recht hast,daß hier
im Forum sich Leute beharken, Totti ist ja eigentlich ein
netter Kerl, allerdings mit vielen Fragezeichen, ich meine die,
die er grundlos in die Landschaft wirft. Ich lerne auf jeden Fall dazu.Ich suche Lösungen,andere suchen Fragen.
Wolfgang

Lessacher
07.01.2009, 17:25
Hallo Sitt! Habe das Problem erkannt, baue innen nur Längsfäden ein. Die können nicht zersplitten. Also außen gute Optik innen nur Längsfäden, Schneide 200gr. Matten in Vierecke und zerlege die . Fäden längs rein, manchmal schräg,es gibt ja auch noch Flex und Twist .Getränkte Fäden werden bei Finnen für bestimmte Leute mit Keramikpulver überzogen, macht die Finne noch härter.
Bei einigen würde Pfeffer und Salz reichen. Gibt es einen Crash , Sekundenkleber und Karbonpulver und schleifen.
Wolfgang

Totti-Amun
07.01.2009, 18:21
Totti! Dein Post hatte nichts mit Herstellung von G10 oder
G11 zu tun. Niemand stellt es in Heimarbeit her.Die fertigen
Platten werden verarbeitet.Wie ich es mache hab ich geschrieben. Dann beleidigt zu sein sein und :Meine Fresse
zu schreiben. Noch dazu vom raspeln ? auf Herstellung von
G10 oder G11 zu kommen. Nun ja und dann daß Karbon
schwerer als G10 sei. Beweise mir das, Du wirfst immer
Brocken hin kannst aber nie mal detailiert antworten.
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

ich habe mich zu der Verarbeitung geäussert und nicht mehr oder weniger!
Ich bin deshalb nicht beleidigt. Vielleicht eher genervt über die Engstirnigkeit, denn Carbon ist einfach nicht das Maß der Dinge. ;)
Es gibt übrigens auch noch etwas anderes als nur stumpf geradeaus zu fahren... ;)

Grüße

Totti,
heute surfen gewesen und gerade biken in den Bergen und ganz entspannt... :)

Totti-Amun
07.01.2009, 18:22
jupp,genau

klugscheißerlämpchen an:)

g10/11 kann man nicht "verarbeiten" außer man hat ne fette Presse,
Glasfaser,Carbon,harz,wachs oder ton kann man verarbeiten

aber ich kann ne G 10 Platte/oder ein Klotz "bearbeiten" ,also fräsen,schleifen,bohren,raspeln......


sitt

RICHTIG!!

Endlich jemand, der mich versteht... :tongue:

Lessacher
07.01.2009, 19:03
Totti ! Karbon ist immer noch das Maß der Dinge. Wenn Du
Fortschritt mit Engstirnigkeit verwechselst, okay.
Stumpf geradeaus... Wenn Du das in meinem Alter noch kannst, bedanke Dich beim lieben Gott. Wolfgang

Pat520i
07.01.2009, 19:23
Totti ! Karbon ist immer noch das Maß der Dinge. Wenn Du
Fortschritt mit Engstirnigkeit verwechselst, okay.




Na dann....

Totti-Amun
07.01.2009, 19:48
Totti ! Karbon ist immer noch das Maß der Dinge.

Ja, wo denn?

Weder beim Speed noch im Slalom!

Vielleicht bei Boeing, wenn die ihre Tragflächen bauen...

Burney
07.01.2009, 20:23
Hallo zusammen ;)
Na, da muss ich mich auch nochmal einmischen, da ich mich mit dem Thema auch mal ernsthaft beschäftigt habe und dies immernoch tue.
Carbon ist steifer als Glasfaser, das ist doch keine Frage. Guckt euch die Werte an. Auch Carbonplatten, welches die Finnen nun im Endeffekt sind sind natürlich steifer als Glasfaserplatten. Ich verstehe die Diskusion gar nicht.
Belehrt mich eines besseren ;)

Warum baut man sonst Boards aus Carbon und Presst nicht erst eine G10/G11 haut und klebt die beiden Hälften zusammen.
Oder habe ich gerade eine neue Technologie entwickelt :D?

Gruß,
Björn

Totti-Amun
07.01.2009, 22:52
Carbon ist steifer als Glasfaser, das ist doch keine Frage. Guckt euch die Werte an. Auch Carbonplatten, welches die Finnen nun im Endeffekt sind sind natürlich steifer als Glasfaserplatten. Ich verstehe die Diskusion gar nicht.
Belehrt mich eines besseren ;)


Ja und? Ist eine Carbonfinne deshalb leistungsfähiger? Schneller? Spinoutsicherer? Hat eine Carbonfinne generell bessere Eigenschaften als eine G10?

Darum geht es, nein sie hat es generell nicht!

Pat520i
07.01.2009, 22:58
Ah, Totti hat mir die Worte schon aus dem Mund genommen.

Über die Eigenschaften von Karbon kann man gar nicht diskutieren, das sind Fakten, was aber diskussionwürdig ist, ist das Endprodukt!

Lessacher
08.01.2009, 07:24
So,Endprodukt Finne: Schnellste Finne von Deboichet, vor
kurzem noch Weltrekord ist in Karbon.
Bretter: Früher brauchte man bei 20er Kern 6 Lagen Glas
130-160gr. Gewebe. Man nahm dann 3Lagen Karbon, war
sehr teuer. War und it härter und schneller. Dann kam Sandwich in mehreren Varianten. Zum Beispiel Honeycomb.etc. PU Schaum als Sandwich, Furniere und Karbon ergeben derzeit die steifsten Bretter.
Masten: 100% Karbon ,sie ergeben den größten Vortrieb.Wenn Masten gebrochen sind war es meistens ausländisches Karbon . Unser gutes Karbon geht ja nach China.
Gabeln: Warum kauft man Karbongabeln. Weil sie teuer sind? Sie sind leichter und härter.
Verlängerungen.... jetzt reicht es. Alles Endprodukte. Wolfgang

Lessacher
08.01.2009, 08:13
Totti! Schade daß Du so wenig stumpf geradeaus fährst,
Du hättest alle Voraussetzungen dafür. Es war vor Deiner
Zeit, da fuhr ich in der Welle am Brouwersdamm.
Allgemein:Jetzt wieder Thema Selbstbau. Ich hatte früher
mit Waveboards in Renesse Probleme beim Höhelaufen.
Waveboards waren ja kürzer als Slalomboards. Slalomboards
liefen gut Höhe, aber Länge dreht halt nicht so eng wie
ein Waveboard. Wind meistens von links, halsen also nach
rechts.Damals gab es nur Wende und Halse. Bei eine Halse
knallt der Wind von hinten rein (Segelboote)Bei Surfern
paßt sich der Wind von vorne an. Da Duckjibe noch nicht erfunden war, nennen wir die Halse eben so. In Wirklichkeit
ist die später erfundene Duckjibe die Halse.
Also baute ich ein Brett das links 290cm lang war und rechts 250cm. Also hinten normal. Die asymm. Bretter
hinten waren kein Hit.Der Übergang vorne in der Mitte
war schwierig. Konkaves Unterwasserschiff. Es war ein Hit. Kurze Seite drehte enger nach rechts. Lange Seite lief
gut Höhe. Das lange linke Teil lag bei der Halse in der Luft. Es drehte nicht wie ein 250er aber irgendwo dazwischen. Am Strand wurde buchstäblich gestritten, ob oder nicht.
Ging abends im Surf In weiter. Jetzt lerne ich das hier auch kennen. Aber ich hab was erlebt und gemacht.
Wolfgang

sittinggun
08.01.2009, 08:13
juten morgen,jungs+mädels,hey Wolfgang,du bist aber früh hoch,.....durch solche Menschen wie du,die sich mit dem Material das es auf dem Markt gibt,nicht zu frieden geben,Lösungen zu suchen,immer weiter versuchen,und nicht aufgeben,und auch bei gegen Wind,wenn viele sagen,was soll denn der schei..,bringt doch nischt,weiter zu machen,und keine Ruhe geben,bis sie das erschaffen,womit wir heute Spaß haben,das sind echte geniale Erfinder,meine Hochachtung vor dir und deinem Antrieb immer weiter zu gehen,das ist echt Wahnsinn,weiter so,.....ich bin echt platt,wo du diese Energie her nimmst

:super::p

und mal ne andere frage,gibt es eigentlich Carbon Platten,die mit so hohem druck gepresst werden wie z.B. G10 ?

sitt:)

michel
08.01.2009, 08:28
Totti! Schade daß Du so wenig stumpf geradeaus fährst,
Du hättest alle Voraussetzungen dafür. Es war vor Deiner
Zeit, da fuhr ich in der Welle am Brouwersdamm.
Allgemein:Jetzt wieder Thema Selbstbau. Ich hatte früher
mit Waveboards in Renesse Probleme beim Höhelaufen.
Waveboards waren ja kürzer als Slalomboards. Slalomboards
liefen gut Höhe, aber Länge dreht halt nicht so eng wie
ein Waveboard. Wind meistens von links, halsen also nach
rechts.Damals gab es nur Wende und Halse. Bei eine Halse
knallt der Wind von hinten rein (Segelboote)Bei Surfern
paßt sich der Wind von vorne an. Da Duckjibe noch nicht erfunden war, nennen wir die Halse eben so. In Wirklichkeit
ist die später erfundene Duckjibe die Halse.
Also baute ich ein Brett das links 290cm lang war und rechts 250cm. Also hinten normal. Die asymm. Bretter
hinten waren kein Hit.Der Übergang vorne in der Mitte
war schwierig. Konkaves Unterwasserschiff. Es war ein Hit. Kurze Seite drehte enger nach rechts. Lange Seite lief
gut Höhe. Das lange linke Teil lag bei der Halse in der Luft. Es drehte nicht wie ein 250er aber irgendwo dazwischen. Am Strand wurde buchstäblich gestritten, ob oder nicht.
Ging abends im Surf In weiter. Jetzt lerne ich das hier auch kennen. Aber ich hab was erlebt und gemacht.
Wolfgang


Ich kann man mich noch sehr gut an einen Hersteller errinnern,der hat Bausätze für Boards aus Holz und in Hohlbauweise verkauft.Die Boards sahen monstermäßig gut aus,waren Leicht(für damalige Verhältnisse) und sehr steif.

Die Größe war das damals übliche Maß 2,90 x 60 knapp 130 Liter.Ich durfte bei uns auf dem See einmal so ein Board fahren,es war ein Erlebniß,vor allem die Gräuschentwicklung:):):)

Zur gleichen Zeit wurden auf Hawai die ersten asym.Boards von HT auf das Wasser gebracht.Alle staunten und sehr schnell wurde berichtet,dass unter bestimmten Bedingungen,wie auch schon Wolfgang beschrieb,die Dinger das Non Plus Ultra waren,wenn man denn damit umgehen konnte.

Warum das Ganze,weil ich denke bei den Finnen ist es fast genauso.Für jede Art des Surfens gibt es spezielle Finnen.In verschiedenen Formen,Materialien und Größen.Nur wer Willens ist zu Probieren ,eigene Ideen zu Entwickeln und auszuprobieren wird irgendwann das passende Modell für sich finden.Ob nun G10,G11 ,Karbon oder sonstwas,Hauptsache ist doch,dass man selbst damit klar kommt und zufrieden ist...oder???

Lessacher
08.01.2009, 10:32
Hallo Sitt und Michel! Karbonplatten gab es mal, waren so
hart daß sie brachen. Karbon in G10 sind eine gute Optik.
Ich baue natürlich G10 Finnen und die werden auch in Lizenz gebaut und verkauft. Meine Liebe gilt den Karbonfinnen ,aber bei 300 Finnen im Jahr wird es anstrengend. G10 Finnen in China produziert bringen den
höchsten Gewinn. Fimen wie Tekkno, Projekt Eleven,
Unifiber in Holland zahlen Lizenz an mich. Ca. 2000 Finnen
pro Jahr, also mir geht es gut. Wolfgang

michel
08.01.2009, 10:42
:):):):):):)

Aber auch erst,vermute ich mal,nachdem du den Mut hattest zu probieren,neue Formen zu schaffen und aus negativen Erlebnissen zu lernen.

Eben wie jeder ,der sich mit seiner Idee selbstständig macht:);)

Ich denke,es gibt hier wohl keinen,der dir deinen Erfolg mißgönnt

Totti-Amun
08.01.2009, 12:22
Ich glaube ich werde das Thema der Übersichtlichkeit halber mal absplitten. ;)

Bleibt ja noch zu klären, wann Carbon Finnen Sinn machen und wann nicht?
Und warum fährt die Worldcup Weltelite keine Carbonfinnen, weder im Slalom noch im Speed?
Macht die Steifheit evtl. bei Finnen doch nicht soviel Sinn?

BTW. werden auch kaum Verlängerungen in Carbon gefahren, die halten einfach nicht. Zumindest nicht die, die am Markt erhältlich sind. Alu ist da zudem nicht schwerer.

Die Vorteile bei Masten und Gabeln liegen auf der Hand...

Lessacher
08.01.2009, 12:53
So Totti! Da mir das langsam zu blöd wird, nochmal einige
die Karbonfinnen fahren:
Mal Wright
Lockwood
Doppenberg Caspar
MvM Boogie
Ben van der Steen
Albeau
Volwater
Gerichhausen
Jaggi
Maynard

Pat520i
08.01.2009, 13:02
Optimistische Aussage...man kann es so pauschal nicht sagen, darum geht es doch.

Lockwood soll man mir erstmal zeigen.
Doppenberg ist in der Tat in der letzten Zeit viel auf Caspar unterwegs, zwischendrin aber auch immer mal wieder mit Tectonics.
MvM Boogie, aber wie wir schon diskutiert haben ist weder die Strike noch die Venom aus Karbon, also nur die Alten.
Ben van der Steen ist auf Select und Tectonics unterwegs, beim Wettkampf auf Karpathos alle Heats mit Tectonics.
Rest weis ich nix.

michel
08.01.2009, 13:19
Darf ich mal eine blöde Frage stellen??

Worum geht es eigentlich noch???

Nur noch um´s Prinzip oder hat alles einen bestimmten Hintergrund?????
Ich hätte an Wolfgangs stelle schon längst diese Geschichte abgebrochen

Pat520i
08.01.2009, 13:22
Es geht einfach darum, welches das geeignete Material für die Herstellung von Finnen ist.
Dabei liegt hier aktuell das Hauptaugenmerk auf Speed bzw. Slalomfinnen.

Es geht meiner Meinung nach um nicht mehr und nicht weniger.

michel
08.01.2009, 13:33
Mich errinnert das an eine Diskussion im Eishockey

Holzschläger oder Holzschaft /Kunststoff-Carbon-Kelle oder Kompletter Kunstoff-Schläger

Letztendlich muß jeder für sich wissen,womit er besser klar kommt.Da wir zum Glück nicht alle gleich sind,muß das schon jeder für sich raus bekommen:D:D:D:D:D:D
Schließlich mag ja auch nicht jeder Kölsch oder Alt:D:D:D;);)

Pat520i
08.01.2009, 13:37
Das wäre ja schonmal ein Ansatz...ich z.B. spreche mich ja gar nicht eindeutig pro G10 aus, mein Augenmerk liegt auf dem Ergebnis!

michel
08.01.2009, 13:58
Siehste!
Ich habe mir für diese Saison vorgenommen verschiedene Kombinationen Segel/Finne mit Hilfe des GPS auszuprobieren,um so die best mögliche Kombi zu finden.Unabhängig ob Karbon/G10/11 oder schnödes Plastik(:DScherz)

So habe ich bestimmt eine Menge Spaß,lerne mein Material besser kennen und abzustimmen.Das reicht mir völlig:);):D:D

Gruß Michel

Kris
08.01.2009, 14:18
Fakt ist doch, dass sowohl Carbon als auch G10 Finnen sehr schnell sein können. Wenn dem nicht so wäre dann wäre eine Variante doch schon längst wieder verschwunden. Deshalb werden auch keine Plastikfinnen beim Slalom und Speed verwendet. Dementsprechend gibt es zig Fahrer die Carbon fahren und darauf schwören, zig Fahrer die G10 fahren und darauf schwören und bestimmt noch mehr Surfer die beides besitzen...

Lessacher
08.01.2009, 15:03
Ja Kris ! Ich gebe Dir recht; Schwere sind mit Karbon besser
dran,aber die Behauptung, daß keiner von den Worldcuppern
Karbon fährt ist einfach engstirnig. Wolfgang

Lessacher
08.01.2009, 15:05
Pat! Welches Ergebnis? Deines oder welches? Wolfgang

Lessacher
08.01.2009, 15:15
Eure Antworten ( Ihr Zwei) kommen mir immer so vor wie
wenn ich sagen würde : Die Hälfte hier hat keine Ahnung.
Natürlich würde ich das zurücknehmen müssen, Ordnung
muß sein. Also, Ich nehme das zurück: Die Hälfte hat doch Ahnung. Wolfgang

Pat520i
08.01.2009, 15:18
Pat! Welches Ergebnis? Deines oder welches? Wolfgang

Weder noch :rolleyes:

Ergebnis=Finne....

Übrigens trifft Kris doch eigentlich den Nagel auf den Kopf. Beides kann schnell sein, wenn das Endprodukt, also die Finne, gut ist.
Ich finde es aber einfach unangebracht, dass du immer sagst Karbon ist besser geeignet, weil das meiner Meinung nach nicht stimmt.

Brigge
08.01.2009, 16:58
...Karbon ist besser geeignet, weil das meiner Meinung nach nicht stimmt.

Auf jeden Fall ist Karbon leichter. Und das ist doch schon mal ein Wert an sich.
Grüße, Stephan

Pat520i
08.01.2009, 17:05
Nein, das ist eine Eigenschaft des Materials und mehr nicht!

Totti-Amun
08.01.2009, 17:10
Gerade mal mit Dunki darüber gesprochen:

Er hat noch keinen Vorteil aus irgendeiner Carbonfinne erfahren können! Weder im Slalom noch im Speed, er fährt meist daher Tectonics und Meanline.

Und nun?

Naja Wolfgang, jetzt kannst Du natürlich argumentieren, daß er im Speed ja auch nix reisst...

Totti-Amun
08.01.2009, 17:12
Auf jeden Fall ist Karbon leichter. Und das ist doch schon mal ein Wert an sich.
Grüße, Stephan

An dieser Position des Boards macht das Gewicht nichts aus...

Pat520i
08.01.2009, 17:16
Naja Wolfgang, jetzt kannst Du natürlich argumentieren, daß er im Speed ja auch nix reisst...

Hast du ihm das auch gesagt? :D:D:D

Brigge
08.01.2009, 17:19
An dieser Position des Boards macht das Gewicht nichts aus...

Weiss ich auch, aber wenn ich meine Finnentasche durch die Gegend trage, merk ich schon was. Wenn Du erst mal eine kaputte Hüfte hast, freust Du Dich über jedes Gramm weniger, dass Du nicht mehr tragen musst.
Grüße Stephan

PS: eigenartiger weise merk ich beim Schlittschuhlaufen (heute der dritte Tag) gar nichts, während ich sonst schon ordentlich lahm gehe

Totti-Amun
08.01.2009, 18:21
Hast du ihm das auch gesagt? :D:D:D

Natürlich, weißt doch daß ich meine Meinung vertrete...

Aber am 17. auf der boot könnt ihr alle selbst fragen. ;)

Pat520i
08.01.2009, 18:25
Na dann ;)

Am 17. Forumstreffen oder wat?

michel
08.01.2009, 18:29
Wat ist denn nun eigentlich aus dem Selbstbau des Brettes geworden oder ist das Thema vom Tisch:D:D:D:D:D;););):tongue::tongue:

Totti-Amun
08.01.2009, 18:30
Na dann ;)

Am 17. Forumstreffen oder wat?

Können wir machen, am besten am Stand vom Windsurf-Journal... ;)
Autogrammstunden finden wohl wieder am Stand der Surf-Action Company statt!

Totti-Amun
08.01.2009, 18:35
Wat ist denn nun eigentlich aus dem Selbstbau des Brettes geworden oder ist das Thema vom Tisch:D:D:D:D:D;););):tongue::tongue:

Wat fürn Selbstbau?? :D :D

Pat520i
08.01.2009, 18:37
Können wir machen, am besten am Stand vom Windsurf-Journal... ;)
Autogrammstunden finden wohl wieder am Stand der Surf-Action Company statt!

Hmm, eigentlich wollte ich 09 gar nicht zur Boot, aber fürn Forumstreffen...

DrMorewind
08.01.2009, 19:05
ein forumstreffen aufm Wasser würde ich bevorzugen, und da auch paar 100km fahren wollen. ;)

treffen um zu labern tun wir uns ja hier schon :p

GrDoc

Lessacher
08.01.2009, 19:28
Hallo Totti! In Sachen Dunkerbeck kannst Du mich nicht herausfordern, den verehre ich sehr, der fährt mit jedem Material gut. Er war leider ein paarmal am falschen Spot.
Durch Kiter und Cats werden wir Surfer, vor allem unsere
Idole in nächster Zeit genug zu knabbern bekommen.

Totti-Amun
08.01.2009, 19:54
Hallo Totti! In Sachen Dunkerbeck kannst Du mich nicht herausfordern, den verehre ich sehr, der fährt mit jedem Material gut. Er war leider ein paarmal am falschen Spot.
Durch Kiter und Cats werden wir Surfer, vor allem unsere
Idole in nächster Zeit genug zu knabbern bekommen.

Hallo Wolfgang,

ich denke mir immer, er wird schon wissen was er tut. Der Erfolg gibt ihm Recht. Auf schlechtem Material kann er auch nichts bewegen, haben wir ja auch zuletzt gesehen (ist nicht nur auf die Boards bezogen).
Die Kiter sind für mich inakzeptable Segler, die IFCA hat es anders gesehen. Wie dumm... Die echten Segler werden am Ende dennoch die lachenden sein, da werden die Kiter dicke Backen machen.
Wie auch immer, es gibt auch noch was anderes als nur Speed. Ich habe inzwischen beim "normalen" Windsurfen den meisten Spaß, oder sagen wir mal so: Den Spaß zurückgefunden. ;)

Burney
08.01.2009, 23:26
Bin auch am 17. auf der Boot! Werd auf jeden Fall beim Surf-Journal vorbei schauen!
Gruß,
Björn

Lessacher
09.01.2009, 07:56
Um früh angleiten zu können spielt die Belastung des Brettes eine große Rolle. Je mehr Gewicht man in das Segel
hängen könnte, desto früher würde man angleiten. Erscheint mir unlogisch, ist aber so. Ich fuhr viele Jahre
mit einem guten Bekannten um die Wette. In etwa gleiches Material. Alles war in etwa gleich,er glitt immer schneller
an. Wir wechselten, das selbe Spiel.Erst auf einem Video
sah ich, daß er sich auf die Zehenspitzen stellte sich in die
Gabel hängte,fast setzte und er war weg. Spreche hier
nur vom frühen angleiten. Hab das probiert,es ging und
war meßbar. Auf den Zehenspitzen zog es mich fast immr
rüber. Hab mir lange Gummibänder vom Trapez hinten an die
Schlaufen befestigt. Ich hatte einen besseren Stand und
es klappte. Sieht blöd aus.Aber ich hab es halt probiert.
Wie könnte man..... So ,jetzt mal ihr. Wolfgang