Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Finnenaufbereitung
Hi
mich würde mal interessieren was man so alles machen kann wenn die Finne ein wenig gelitten hat. Würd mich über Antowrten echt freuen. eventuell was man so alles beachten muss...muss es unten wieder dünn zulaufen oder dick....
Totti-Amun
21.03.2009, 15:00
Idealerweise mit Carbonschleifstaub (wenn vorhanden) in Verbindung mit Sekundenkleber, als schnelles Allheilmittel...
Lessacher
21.03.2009, 19:50
Hallo Siebener! Ich hab öfter Chamäleons, bei Tekkno gekauft,
auszubessern.In etwa Kunden von mir. Karbonschleifstaub
und sehr dünnflüssiger Sekundenkleber,was anderes ver-
wende ich nicht.Wenn Du mal was brauchst, mail mal.
Das sind so bis 1-2cm Macken. Manchmal kann man mit
Matte (Karbon.) kombinieren.Ob dick oder dünn, müßte man
sehen. Wolfgang
p51flier
23.03.2009, 08:40
Die ganz kleinen Macken mit ganz primitivem Poly-Spachtel. Wenn's mehr ist, dann Epoxy/Baumwollflocken/Glasschnitzel/Aerosil. Da aber sehr wenige Leute Epoxy haben - Superkleber mit irgendeinem Füllstoff. Bei Carbon einfach Ruß dazumischen. Ist ja auch Carbon.
Sepp
möchte das Thema etwas erweitern.
Was kann man denn machen, wenn die Finnenbasis im Kasten etwas schlappert.
Ich klebe immer etwas Klebstreifen auf die Finne, hätte aber gerne eine dauerhafte Lösung. Kann man da auch epoxi oder Polyspachtel drauf machen?
Ciao
Big"B"
Totti-Amun
25.03.2009, 13:00
möchte das Thema etwas erweitern.
Was kann man denn machen, wenn die Finnenbasis im Kasten etwas schlappert.
Ich klebe immer etwas Klebstreifen auf die Finne, hätte aber gerne eine dauerhafte Lösung. Kann man da auch epoxi oder Polyspachtel drauf machen?
Ciao
Big"B"
Erstaunlicherweise habe ich das auch mal, aber nicht bei jedem Board. Ich lege meist einen Streifen Monofilm mit in die Box.
Wenn die Finnenbox tatsächlich zu dünn ist, einfach beidseitig Epoxid aufstreichen und nach dem Trocknen passend schleifen...
p51flier
25.03.2009, 13:19
Welch ein Zufall! Da meine zwei neuen Lessacher Rake 30 in der Tuttlebox meines V68 etwas wackeln, habe gestern, d. h. die letzten Tage, die TB mit Grundierwachs von r&g mehrmals bearbeitet und schließlich PVA aufgepinselt. Gestern habe ich dann die erste meiner beiden Lessis an der Basis grob angeschliffen, mit Aceton gereinigt, mit Epoxy/Baumwollflocken/Aerosil rel. dünn eingestrichen und in den TB-Kasten reingedrückt.
Heute am Abend wird's spannend - geht die Finne wieder aus meinem nagelneuen JP raus ?:D
Sepp
sittinggun
25.03.2009, 17:58
moin sepp,sollte das wirklich an den Lessacher Finnen liegen ?
Weil meine Lessacher Passungen passen sehr gut.Wackeln denn andere Finnen auch in dieser JP Box ? Vielleicht ist auch die Box zu weit ?
gruß,der sitt
ja, das Problem habe bei 2 neuen Lessacher Finnen. Erst Letzte Woche bekommen und beide powerbox und Tuttlebox wackeln im Isonic.
Es ist nicht viel aber stört mich halt etwas.
3 andere Finnen passen gut in den gleichen Kasten.
DrMorewind
25.03.2009, 19:32
Tuttlebox ist eigentlich mit 16mm Schaftbreite genormt. Bei vielen Boards wird der Finnenkasten aber immer noch mit Hartschaum vor dem laminieren im Styrokern arettiert. Das gibt dann doch etwas Druck in den Flanken, so das meist nur ein 15,8mm breiter Schaft überhaupt reinpasst.
Würde das nicht überbewerten, denn durch die 2 Schrauben wird die Finne so gut in die Eckradien gezogen, das da beim surfen garantiert rein gar nix wackeln kann.
GrDoc
p51flier
26.03.2009, 07:56
So, die Finne ist raus aus dem V68 :D Ging zäh, aber mit etwas Gewalt ging's dann. Einige Stellen sind logischerweise noch ohne Harz und werden noch mit Epoxy/Aerosil gespachtelt und dann noch ganz leicht geschliffen. Das derzeitige Spiel ist ja praktisch null, mit ein paar Hundertstel Spiel läßt sich die Finne dann aber leichter ausbauen.
sitgun,
meine zwei Rake 30er sind an der TB-Basis leicht konvex und ganz leicht zu lang. Ich habe auch noch eine neue JP Slalom III in 48cm für den V82. Diese passt haargenau. Und daß die zwei Lessis nicht ganz genau passen - MIR vollkommen wurscht :). Ich habe alles da um das zu korrigieren. Entscheidend ist für mich die Funktion der Finne im Wasser. Und da vertraue ich mal auf die Erfahrungen der Forumsteilnehmer hier :rolleyes: Sind ja meine ersten Lessis. Und ausserdem, früher mußte man doch auch wirklich JEDE Finne erst passend machen, oder? :D Mannmannmann, bin ich jetzt wirklich schon so alt, daß ich immer öfter von "FRÜHER" daherfasle?
Sepp
DrMorewind
26.03.2009, 09:25
Das derzeitige Spiel ist ja praktisch null, mit ein paar Hundertstel Spiel läßt sich die Finne dann aber leichter ausbauen.
Sepp
Wärmeausdehnungskoeffizient ?.. schon mal gehört das Wort?
Gerade bei Kunststoffen aller Art ist dieser nicht zu vernachlässigen. Der sollte zwar ähnlich sein (Board & Finne) , jedoch nimmt die Finne aufgrund ihres Volumen-Oberflächenverhältnisses viel schneller Umgebungstemperaturen auf. Zumal ich annehme das se auch noch schwarz ist.
Jetzt stell Dir vor du kommst vom Wasser, und legst dein Board mit Finne nach oben in die evtl. vorhandene Sonne.
Nach 5 Minuten bekommst du die Finne nie und nimmer mehr raus!! ... wetten das!!:eek:
GrDoc
Wärmeausdehnungskoeffizient ?.. schon mal gehört das Wort?
Gerade bei Kunststoffen aller Art ist dieser nicht zu vernachlässigen. Der sollte zwar ähnlich sein (Board & Finne) , jedoch nimmt die Finne aufgrund ihres Volumen-Oberflächenverhältnisses viel schneller Umgebungstemperaturen auf. Zumal ich annehme das se auch noch schwarz ist.
Jetzt stell Dir vor du kommst vom Wasser, und legst dein Board mit Finne nach oben in die evtl. vorhandene Sonne.
Nach 5 Minuten bekommst du die Finne nie und nimmer mehr raus!! ... wetten das!!:eek:
GrDoc
Seh ich nicht so kritisch. Die Finne wird ja auf Dauer nicht wärmer als die Box sein. Der Wärmestrom würde ja nicht an der Finnenbox halt machen. Zudem reden wir ja hier nicht von hohen Temperaturdifferenzen.
sittinggun
26.03.2009, 12:31
Wärmeausdehnungskoeffizient ?.. schon mal gehört das Wort?
Gerade bei Kunststoffen aller Art ist dieser nicht zu vernachlässigen. Der sollte zwar ähnlich sein (Board & Finne) , jedoch nimmt die Finne aufgrund ihres Volumen-Oberflächenverhältnisses viel schneller Umgebungstemperaturen auf. Zumal ich annehme das se auch noch schwarz ist.
Jetzt stell Dir vor du kommst vom Wasser, und legst dein Board mit Finne nach oben in die evtl. vorhandene Sonne.
Nach 5 Minuten bekommst du die Finne nie und nimmer mehr raus!! ... wetten das!!:eek:
GrDoc
ist doch geil:D,wieder ein Grund mehr,noch mal auf`s Wasser zu müssen:tongue:
der sitt
p51flier
26.03.2009, 12:55
Sag ich ja, mit ein paar Hundertstel Spiel kriegst die Finne leichter rein und raus. :)
BTW: <fuckingclevermode_on>
alpha carbon längs: -0,1*10e-6 1/Grad
alpha carbon quer: 10*10e-6 1/Grad
Eine sagen wir mal 200m lange Finnenbasis wird bei einem delta_T von 30 Grad also schlimmstenfalls 0,06mm länger oder auch 0,006mm kürzer oder irgendwo dazwischen weil ja das Gewebe meist in mehreren Lagen mit unterschiedlichen Winkeln laminiert wurde. Eben ein "paar Hundertstel". Wenn die Finne fast unmerklich wackelt isses OK, wenn sie merklich wackelt und klack-klack macht, dann isses nicht OK :D
<fuckingclevermode_off>
Sepp
edit1: sitgun, ya right :41:
edit2: Bob,
doch doch, kann schon passieren, wenn echt kein Spiel vorhanden ist. Die Finne dehnt sich aus, die TB wird aber auch schmäler. Temperaturunterschied ist hier so gemeint, daß sich die Temperatur beider Teile, Finne und TB, vom Einbauzeitpunkt an erhöht (Finne in der Sonne).
Totti-Amun
26.03.2009, 13:29
Hoffentlich hat sich nicht noch ein Staub- oder Sandkorn verirrt...
:alles_kaese:
Lessacher
26.03.2009, 13:39
Tuttleboxfinnen werden hauptsächlich vorne und hinten
im halbkreisförmigen Konus geklemmt. Wolfgang
DrMorewind
26.03.2009, 17:21
BTW: <fuckingclevermode_on>
alpha carbon längs: -0,1*10e-6 1/Grad
alpha carbon quer: 10*10e-6 1/Grad
Eine sagen wir mal 200m lange Finnenbasis wird bei einem delta_T von 30 Grad also schlimmstenfalls 0,06mm länger oder auch 0,006mm kürzer oder irgendwo dazwischen weil ja das Gewebe meist in mehreren Lagen mit unterschiedlichen Winkeln laminiert wurde.
....
:-) negativer Wärmeausdehnungskoeffizient heißt, der Werkstoff wird in der Länge kürzer, geht dafür in die Breite. Glas- oder Kohlefaser gehört in diese Gruppe.
Wie du richtig festgestellt hast, liegen die Carbonlagen im Schaft jeweils 45° von jeder Seite betrachtet. so jetzt du wieder
GrDoc
platinmartin
27.03.2009, 00:03
:-) negativer Wärmeausdehnungskoeffizient heißt, der Werkstoff wird in der Länge kürzer, geht dafür in die Breite. Glas- oder Kohlefaser gehört in diese Gruppe.
Wie du richtig festgestellt hast, liegen die Carbonlagen im Schaft jeweils 45° von jeder Seite betrachtet. so jetzt du wieder
GrDoc
nö, negativer Wärmeausdehnungskoeffizient heisst der werkstoff wird im volumen kleiner und diese eigenschafft gibts nur bei kevlar.
p51flier
27.03.2009, 08:40
:-) so jetzt du wieder
GrDoc
:D:D:D :abgelehnt::keks:
nö, negativer Wärmeausdehnungskoeffizient heisst der werkstoff wird im volumen kleiner und diese eigenschafft gibts nur bei kevlar.
Das stimmt schon, was Doc schreibt.
Zitat Wikipedia: Einige Materialien wie zum Beispiel Zirkoniumwolframat oder kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK) können einen negativen Ausdehnungskoeffizienten haben. Im Fall von CFK ist dieser anisotrop (richtungsabhängig). Wasser hat in einigen Temperaturbereichen einen negativen Ausdehnungskoeffizienten (Anomalie des Wassers).
Zitat Ende.
Hang Loose
nowerlu
Lessacher
27.03.2009, 18:38
Ich wünsche Euch aus tiefstem Herzen,daß Ihr aufs Wasser kommt. Wolfgang
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