Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Formula vs. Slalom
Wie seht ihr die ganze Geschichte?
Hab grad folgenden Thread gelesen:
http://www.mauisails.com/forum/viewtopic.php?id=2735
Meine Meinung:
Je weniger der Wind bläst desto besser eignet sich das Formula, je mehr Wind desto besser ist ein großes Slalomboard geeignet. Ich rede hier von 6-18 kn, also 3 bis mittlere 5 Bft.
Ich vermute dabei auch ein starkes Nord-Süd Gefälle, zumal wir hier oben doch eher mit Wind gesegnet sind und daher eher auf ein Formula verzichten würden. Wenn man dann in den Süden, sagen wir mal Bodensee, geht, desto besser wird ein Formula wohl geeignet sein.
Dazu ein paar weitere Fragen:
Wie würdet ihr die Evolution im Formulabereich beschreiben? Größere Range bei gleichzeitig verbesserter Kontrolle? Ich brauch da mal ein paar Erfahrungswerte ;)
Zweite Frage, wie sehen die Alternativen aus? Ich weiß, dass Exocet den 2010er Sting 148 bauen wird, der ist 90 cm breit und soll ein 11er vertragen. Eine Leichtwindalternative?
Alternativ der iSonic 150, sehr kurz aber knapp 93 cm breit, eher ein XXL Slalomboard.
Ich bin nicht so der Fan von extremen Kursen (vor allem Downwind), kann aber auch daran liegen, dass ich eher in choppy Bedingungen fahre und es dort mit meinem Formula nicht angenehm ist. Mein Formula ist aber auch schon alt, daher wäre auch der Vergleich alter vs. neuer Shape interessant.
Reinhaun !!
Totti-Amun
24.10.2009, 08:01
Worum geht es in dem Thema?
twofingers
24.10.2009, 08:15
Zweite Frage, wie sehen die Alternativen aus? Ich weiß, dass Exocet den 2010er Sting 148 bauen wird, der ist 90 cm breit und soll ein 11er vertragen. Eine Leichtwindalternative?
Alternativ der iSonic 150, sehr kurz aber knapp 93 cm breit, eher ein XXL Slalomboard.
Ich bin nicht so der Fan von extremen Kursen (vor allem Downwind), kann aber auch daran liegen, dass ich eher in choppy Bedingungen fahre und es dort mit meinem Formula nicht angenehm ist. Mein Formula ist aber auch schon alt, daher wäre auch der Vergleich alter vs. neuer Shape interessant.
Reinhaun !!
Hallo, der 148er Sting wird "nur" 85cm breit und hat eine Powerbox. Ich hoffe, dass es sich um einen Fehler auf der HP handelt...So wäre er wohl eher keine Alternative.
Gruß
Ich habe mir in diesem Jahr das erste mal ein großes Slalomboard gekauft (Isonic 133). Das sollte meine Starkwindalternative zum Formula auf Binnengewässern sein.
Inzwischen kann ich sagen, das war eine komplette Fehlentscheidung. Der Formula macht alles besser.
Selbst in den Halseneigenschaften gibt es kaum Unterschiede.
In den bisher erzielten Maximalgeschwindigkeiten liege ich mit
dem Formula um gut 5km/h über dem Isonic.
Für mich ist das nächst sinnvollere Board nach dem Formula
ein 110er Slalomboard.
Grüße, Stephan
bernie b
24.10.2009, 09:08
Dann mach ich mal den Anfang:
zu 1:
Ob die Range an sich vergrößert wurde weiß ich nicht(bin früher nur ab und an kurz den F. gefahren), doch der Einsatzbereich scheint sich verschoben zu haben. Die heutigen F. fahren optimal zw. 12-14kn, eigentlich ein Bereich wo man denkt, da müßte doch längst Slalom gefahren werden.
Auch die 11er Segel(vor den Größen hatte ich früher angepowert einen riesen Respekt) lassen sich in den Bereich gut kontrollieren und die ganze Kombi vermittelt einem das Gefühl es darf ruhig noch etwas mehr Wind sein.
Am meisten sind mir aber die Fortschritte bei den Finnen aufgefallen. Früher zwang einen die Finne auf extreme Kurse(Amwind und tiefen Down)und kenterte gern mal auf, heute sind selbst Halbwindkurse ohne Anstrengung möglich.
zu 2:
Alternativen?
Habe den einen oder anderen Slalom XXL getestet(mit 10er Segel) und war ehrlich gesagt enttäuscht.
Im Bereich von unter 10kn ist der F. deutlich im Vorteil, im direkten Vergleich bei mehr Wind hält der F. gut mit.
Die SL drehen auch nicht viel enger beim halsen, beim wenden ist der F. klar im Vorteil.
Am unangenehmsten aber ist das dümpeln mit dem SL, da steht man sehr verkrampft drauf.
Zu meiner Kombi:
Hatte jetzt mehrere F. getestet(Starboard 160,161,162, F.Apollo,Exocet Bj2007), und da waren schon Unterschiede zu spüren.
Mich stört am F. das anpumpen, deswegen hatte ich mit dem 160 die größten Probleme.
161 und 162 waren für mich besser, doch die wollten mit Druck im Segel im Zaun gehalten werden.
Der Exocet verblüffte mich, rutsche sofort ohne großes pumpen an und blieb immer sehr einfach und kontrolliert.
Da ich unbedingt im untersten Bereich die Leistung haben wollte, testete ich den F.Apollo(nicht zu verwechseln mit dem 2007 Apollo) und fand dann mein Board!
Einfacher kann F.fahren nicht sein. Der rutscht ohne jegliche Unterstützung los, zeigt schon unter 10kn richtig Leistung und bleibt auch angepowert immer gut unter Kontrolle.
Die Kombi war für den Bereich bis 11kn vorgesehen, doch das 8,8 (selbst das läuft gut mit dem F.) blieb seitdem ungefahren. Ab 13-14kn kommt dann das 7,5 zum Einsatz mit dem 111er.
Gruß Bernie
P.S. bin beim Festival auf Fehmarn 2 Tage auch F. gefahren und war sehr erstaunt, wieviel Spaß es machte, bei 9-12kn entspannt in der Ostsee rumcruisen zu können.
Worum geht es in dem Thema?
Siehe Titel und Fragen im Thema ^^
Hallo, der 148er Sting wird "nur" 85cm breit und hat eine Powerbox. Ich hoffe, dass es sich um einen Fehler auf der HP handelt...So wäre er wohl eher keine Alternative.
Gruß
Sicher? Gerade die Powerbox geht gar nicht in der Größe. Und woher hast du die Infos?
Brigge, das ist sehr interessant, vor allem dass der Formula 3 kn schneller ist als der 133. Was meinst du damit, dass der Formula alles besser kann?
@ Bernie
Ich meinte mit verbreiterter Range vor allem im Vergleich zu ganz alten Formulas. Ich habe ja noch nen alten F175 im Keller liegen. Sofern es 15 kn hat ist der nicht mehr sehr entspannt fahrbar. Vielleicht ist ein 10er damals aber auch zu klein gewesen, damals rund 90 kg Gewicht. Ein 11er wäre wahrscheinlich perfekt und hätte die Gleitgrenze noch 2 kn nach unten gedrückt. Das 10er ist weg, seitdem liegt er da :bonk:
Muss mir wohl mal die Ausrüstung von nem Freund leihen um bei 8-12 kn mal testen zu können wie die neuen Formulas gehen :eek:
Brigge, das ist sehr interessant, vor allem dass der Formula 3 kn schneller ist als der 133. Was meinst du damit, dass der Formula alles besser kann?
Ich meine damit, das es für den Einsatz auf dem Binnensee keinen Kurs gibt, auf dem sich der Isonic angenehmer oder schneller fahren ließ. Dazu kommt (und das ist jetzt nur auf den Ratzeburger See bezogen), daß der Formula besser in die Welle passt, als der Isonic. Und zu guter Letzt: wenn der Wind plötzlich einschläft (was hier oft passiert), komme ich mit dem Formula bei ablandigem Wind noch bequem ans Ufer, mit dem Isonic muß ich schwimmen.
Was die Geschwindigkeit angeht, sieh Dir einfach die Formula-Wertung 2009 hier im Forum an.
Grüße, Stephan
Ich habe jetzt noch mal in unsere 2009er Rangliste nachgesehen.
Da ist niemand mit einem Board über 70cm Breite oder
über 115l Volumen schneller gewesen als ich mit dem Formula.
Das sagt doch schon eine Menge.
bernie b
24.10.2009, 14:15
@ Bernie
Ich meinte mit verbreiterter Range vor allem im Vergleich zu ganz alten Formulas. Ich habe ja noch nen alten F175 im Keller liegen. Sofern es 15 kn hat ist der nicht mehr sehr entspannt fahrbar. Vielleicht ist ein 10er damals aber auch zu klein gewesen, damals rund 90 kg Gewicht. Ein 11er wäre wahrscheinlich perfekt und hätte die Gleitgrenze noch 2 kn nach unten gedrückt. Das 10er ist weg, seitdem liegt er da :bonk:
Muss mir wohl mal die Ausrüstung von nem Freund leihen um bei 8-12 kn mal testen zu können wie die neuen Formulas gehen :eek:
Solltest Du wirklich machen, Du wirst staunen wie unterschiedlich das Fahren geworden ist.
Bei uns fahren noch ein paar alte F. rum(MB14, AHD, 175) und bei denen ist sofort der Unterschied zu erkennen.
Im unteren Bereich halten sie erstaunlich gut mit(im Vergleich zum Apollo), doch kaum frischt es auf verkrampfen die Fahrer. Und dann gut angepowert(so um 13-14kn)knicken sie ein und fahren an Land, weil keine Kontrolle mehr da ist.
Da laufen die neuen Kombis noch gut zu kontrollieren auf jeden Kurs, ohne das besonderer Körpereinsatz notwendig wäre. Der ist eher notwendig wenn Wind um 10kn ist.
Mein Aha Erlebnis war der DWC am Steinhudermeer, da kam erst Sonntag nachmittag um 15 Uhr Wind auf(dunkle Front), alle gingen mit größtmöglichen Segeln raus.
Zum 1.Start frischte es auf(Wind bis 18kn) und nur einer knickte ein und brach ab.
Der Wind brach dann kurzzeitig ein, der Lauf wurde nicht gewertet.
Ohne Pause fuhren sie noch 2 Läufe bei Wind um 14-15kn und keiner brach ab.
Wohlgemerkt mit Segeln, die für den Leichtwindeinsatz gedacht sind, s.h. die üblichen Verdächtigen fuhren 11,9 oder 12, der Rest fuhr 11er Segel.
Ich bin dann mit 8,3 noch rausgegangen und war richtig angepowert. Konnte mir überhaupt nicht vorstellen, das man die F. überhaupt unter Kontrolle hatte.
Heute denke ich anders darüber, und erwische mich bei Wind für den 111er oft das ich mich trotzdem für den Apollo entscheide, besonders wenn der Wind etwas nach unten schwankt.
Übrigens kann ich Stephans Erfahrung nur teilen mit dem angenehmeren fahren.
Ich bin auch schon Vergleichsfahrten mit 8,8 gegen SL Boards mit 9er oder 8,3 gefahren, Raum blieb ich gut hinten dran(trotz 70er Finne), auf dem Rückweg zog ich auf ganz leichten Amwind davon.
Da ist mit kürzerer Finne sicher noch Spiel nach oben.
gruß Bernie
OK, dann muss ich mir mal nen neueren Formula schnappen. Bin vorher schon eines der ersten kurzen breiten Bretter gefahren, Fanatic Falcon 9´ (275x68), der rollt sehr über die Längsachse, wird dafür aber extrem schnell Halb- und Raumwind. Dann von nem Freund den Drops FL12 (270x80 und deutlich dünner als der Falcon), absolut angenehmste Stehposition an Deck und auch bei 5 Bft noch gut kontrollierbar. Der Umstieg auf den F175 (270x95) war dann schon sehr extrem, aber ich war echt überrascht wie verdammt gut das Board angleitet und vor allem durchgleitet. Nur wenns choppy wird ist er nicht so angenehm, vor allem echt beängstigend wenn man bei 5 Bft. von hinten übern Chop fährt. Vielleicht ist auch die Länge da nicht von Vorteil.
Also mal zusehen, dass ich mir den F2 vom Kumpel mal ausleihen kann.
Ich nehme an den iSonic 150 ist hier aus dem Forum noch niemand gefahren? Der sollte ja auch ein 11er gut vertragen und dabei Halbwind entspannter als ein Formula gehen. Vielleicht die perfekte Mischung aus frühem Gleiten und guter Performance?
Mich wundert ja, dass die Slalomboards hier verhältnismäßig schlecht wegkommen, wobei ich ja einsehe, dass an den breiten Klotüren bei 10 kn +-2kn kaum was vorbei führt.
Grüße,
Kris
twofingers
25.10.2009, 13:53
Siehe Titel und Fragen im Thema ^^
Sicher? Gerade die Powerbox geht gar nicht in der Größe. Und woher hast du die Infos?
Die Daten kommen von der Homepage
www.Exocet-Original.com, als überzeugter Exocet Warp Besitzer schau ich gelegentlich auf die Seite und ins dortige Forum.
Gruß
Interessant, vor kurzem soll es noch 90 cm breit gewesen sein. Hatten dazu auch nen Thread.
Nordwest
27.10.2009, 23:27
Früher hat es doch auch geheissen, dass die älteren Formulas, zB mein Starboard 158er, "freeridiger" sind als die neueren Shapes. Sind die aktuellen trotzdem bei mehr Wind besser kontollierbar? Und wieviel macht dabei die Finne aus?
lg Nordwest
Früher hat es doch auch geheissen, dass die älteren Formulas, zB mein Starboard 158er, "freeridiger" sind als die neueren Shapes. Sind die aktuellen trotzdem bei mehr Wind besser kontollierbar? Und wieviel macht dabei die Finne aus?
lg Nordwest
Ich bin meinen schon bei 30kn gefahren (mit 9,5er Segel).
Je stärker der Wind, desto kleiner die Segel und desto kürzer
die Finne.
Grüße, Stephan
PS: will jemand meinen 2009er 133er Isonic haben?
(850€, nur Abholung)
Christian Graßmann
28.10.2009, 11:06
Ich bin meinen schon bei 30kn gefahren (mit 9,5er Segel).
Je stärker der Wind, desto kleiner die Segel und desto kürzer
die Finne.
Grüße, Stephan
Sorry, aber wir reden schon noch über Formula, oder hab ich das falsch interpretiert - 30Knoten Wind sind gute 7bft?! und das mit 9,5er Segel. Wie hoch waren da die Wellen und wie ist es da mit der Kontrollierbarkeit bei downwind?
Mit welchem Board und welcher Finne bist Du unterwegs gewesen?
Gruß
Christian
Wie hoch waren da die Wellen und wie ist es da mit der Kontrollierbarkeit bei downwind?
Mit welchem Board und welcher Finne bist Du unterwegs gewesen?
Gruß
Christian
Das war ein Starboard Formula 159 eine Meanline Slalomfinne 48cm und (ich hatte mich mit dem Segel geirrt) ein Gun Mega XR 8,8. Die GPS-Datei findest Du hier:
http://surf-forum.com/showthread.php?p=38787&postcount=702
Welle war so gut wie keine, weil ich direkt hinter der Mole gefahren bin. Kontrolle Downwind war kein Problem, auch nicht ein paar Tage vorher bei 25kn Wind und 9,5er Segel (Loft Blade) und Lessacher Rake 30 in 40cm.
Grüße, Stephan
Fredstyles
28.10.2009, 14:33
Ich habe jetzt noch mal in unsere 2009er Rangliste nachgesehen.
Da ist niemand mit einem Board über 70cm Breite oder
über 115l Volumen schneller gewesen als ich mit dem Formula.
Das sagt doch schon eine Menge.
Doch, ich! :naenae:
Sehr interessanter Thread übrigens. Hab das Thema anfangs wegen des Wortes 'Formula' im Titel gar nicht beachtet.
Gruß
Fred
Doch, ich! :naenae:
Gruß
Fred
Ok, ich muß mich nochmal korrigieren:
nur einer war mit einem Board über 115 Liter Volumen in der Rangliste (unwesentlich) schneller als ich mit dem Formula.:mad:
Grüße, Stephan
Ich habe da mal eine Frage.
Wie groß ist der Unterschied zwischen meiner Hornet 155l
und einem Formula???
Hintergrund meiner Frage sit simpel und einfach,ich möchte einfach die "Gleittage" im Jahr erhöhen durch Anpassung des Materials an die gängigen Windverhältnisse;);)
Der Unterschied ist immens, vor allem im unteren Windbereich und in den zu fahrenden Kursen. Wenn der Wind fürs Hornet zum Gleiten reicht hast du den See mit nem Formula schon zig mal durchpflügt. Allerdings braucht man dann schon ein 10er Segel, möglichst noch mehr, um die maximale Frühgleitleistung rauszuholen. Wobei ich ehrlich erstaunt war wie früh ich mit einem 7,8er und Formula gleiten kann. Wie gesagt, nichts gleitet früher, ein wenig Pumpen vorausgesetzt. Wer nicht pumpen mag dem sei ein längeres Formula empfohlen, die kurzen müssen aktiver gefahren werden. Das Hornet wird höchstwahrscheinlich angenehmer zu fahren sein und wird vor allem im oberen Windbereich besser zu kontrollieren sein.
Der Unterschied ist immens, vor allem im unteren Windbereich und in den zu fahrenden Kursen. Wenn der Wind fürs Hornet zum Gleiten reicht hast du den See mit nem Formula schon zig mal durchpflügt. Allerdings braucht man dann schon ein 10er Segel, möglichst noch mehr, um die maximale Frühgleitleistung rauszuholen. Wobei ich ehrlich erstaunt war wie früh ich mit einem 7,8er und Formula gleiten kann. Wie gesagt, nichts gleitet früher, ein wenig Pumpen vorausgesetzt. Wer nicht pumpen mag dem sei ein längeres Formula empfohlen, die kurzen müssen aktiver gefahren werden. Das Hornet wird höchstwahrscheinlich angenehmer zu fahren sein und wird vor allem im oberen Windbereich besser zu kontrollieren sein.
Danke für die Antwort.
Mal sehen ,ob ich mal eine Chance bekomme,ein Formula zu fahren.
Michel
Eine Probefahrt ist auf jeden Fall zu empfehlen, schon alleine um zu sehen ob das Fahrgefühl einem liegt :)
Totti-Amun
31.10.2009, 14:07
Es gibt auch große Slalomboards, die Richtung Formula tendieren und große Segel vertragen. Ich bringe da z.B. mal meinen Lorch Thunderbird 85 ins Spiel, hat 140 Liter. Der hat ein sehr breites Heck und giert nur nach Höhe. 11qm darauf sind kein Thema...
Multi_Fan
31.10.2009, 15:45
Hallo Totti, was für eine Finne fährst du dann bei der Kombi?Ich hab einen F2 SX mit 80cm und 135l und
könnte ein 11er Warp günstig bekommen, meinst du das funktioniert? Grüße Frank
Speedaholic
31.10.2009, 18:53
Hi Frank,
Hallo Totti, was für eine Finne fährst du dann bei der Kombi?Ich hab einen F2 SX mit 80cm und 135l und
könnte ein 11er Warp günstig bekommen, meinst du das funktioniert?
welches Baujahr hat dein Board? Den 2006er bin ich oft mit meinem Warp in 11qm gefahren. Finne war eine 51er Select.
Mein 2008er bin ich bisher nur mit 10qm gefahren und habe da eine Choco mit 52 cm.
Das ganze funzt mit ein bißchen Fächeln gut. Ich bin ab böigen 10 kn. Wind unterwegs....
Totti-Amun
31.10.2009, 20:01
Hallo Totti, was für eine Finne fährst du dann bei der Kombi?Ich hab einen F2 SX mit 80cm und 135l und
könnte ein 11er Warp günstig bekommen, meinst du das funktioniert? Grüße Frank
Hi Frank,
der SX ist nur 80 breit, da wird es sicher eng. Ich bin den Thunderbird meist mit einem 9.0er gefahren. 54 war zu groß, ich bin nur Höhe gezogen und kaum wieder runter gekommen. Es ging sehr gut mit einer 48er, 50 war auch noch ganz Ok.
Ich bin lange keinen SX mehr gefahren, und wenn auch nur mit kleineren Segeln. Ich kann das nicht beurteilen...
Grüße
Totti
Hi,
Ich wohne am Bodensee und kann praktisch bei jedem Wind aufs Wasser. So komme ich auf 30-40 Windtage (mit mehr als einer Stunde Gleitwind).
Jahrzehnte nur mit Sinker und keine Chance auf unserer "nassen Wiese" haben mich zum Umdenken bewogen.
Mittlerweile fahre ich auch Formula und 11qm.
Ich hab ein altes F2 T-Rex und ein Starboard 156 von 2002. Die Teile sind recht lang (265 und 270cm) und sind absolute Angleitwunder. Ideal für meinen Spot.
Nun konnte ich ein Starboard Formula von 2009 probefahren.
Das gleitet deutlich später an, wird aber sehr viel schneller und hat diese ekligen Abbremser in der Kabbelwelle nicht, weil viel kürzer. Es beschleunigt auch viel besser und ist viel drehfreudiger.
Meines Erachtens sind das total verschiedene Boards. Werde mir nächste Saison auch ein neues Formula zulegen für mehr Wind.
Mit dem iSonic 144 von 2009 bin ich nicht glücklich geworden. Das ist wohl bei ordentlich Wind sehr schnell, aber für meine Verhältnisse ist ein Formula viel viel besser.
Ein Formula mit 100cm Breite braucht ein Segel ab etwa 10.5qm Darunter empfinde ich das Segel als zu klein oder das Brett als zu breit.
Pat
Multi_Fan
01.11.2009, 18:26
Hallo,
mein SX ist auch aus 2008. Ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren, falls es nicht klappt muß halt ein Formula her:-)
Ich hätte gedacht das man bei so großen Segel auch deutlich größere Finnen braucht(so Richtung 60cm), aber das scheint ja nicht nötig zu sein.
@speedaholic: weißt du was dein SX wiegt? meiner liegt bei 8,7kg, kommt mir recht schwer vor.
Speedaholic
01.11.2009, 19:54
Moin,
Ich hätte gedacht das man bei so großen Segel auch deutlich größere Finnen braucht(so Richtung 60cm), aber das scheint ja nicht nötig zu sein.
....das Profil der Finne ist entscheidend. Die 52er Choco gleitet früh an, hat aber eine Grenze in der Endgeschwindigkeit. Der Auftrieb passt aber optimal bei böigen Bedingungen. Wenn es deutlich mehr bzw. gleichmäßiger ist, nehme ich die 48er Originalfinne aus 2006. die funzt dann auch mit dem 7,8er Sturmsegel.
@speedaholic: weißt du was dein SX wiegt? meiner liegt bei 8,7kg, kommt mir recht schwer vor.
Board mit montierten Schlaufen, ohne Mastfuß und Finne genau 7,9 Kg. Ohne Schlaufen 6,8 Kg. Gewogen auf einer geeichten Waage!
Hallo,
mein SX ist auch aus 2008. Ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren, falls es nicht klappt muß halt ein Formula her:-)
Ich hätte gedacht das man bei so großen Segel auch deutlich größere Finnen braucht(so Richtung 60cm), aber das scheint ja nicht nötig zu sein.
@speedaholic: weißt du was dein SX wiegt? meiner liegt bei 8,7kg, kommt mir recht schwer vor.
Ich bin meinen SX131 auch schon mit einem 11er Severne SSR gefahren. Lief einigermaßen gut, aber kein Vergleich zum 11er Segel auf einem Formula... Auf meinem 07er SX135 hab ich auch schon ein 11er Aerotech VMG geschnallt, hat nicht so gut funktioniert wie damals mit dem SX131+SSR11qm. Mit einem 10er Code:Red funktioniert der 135er auch ganz gut, aber ist immer noch keine Konkurrenz zum Formula. Finne war dabei immer die 50er Serienfinne vom 131er...
Auf Binnenseen führt in meinen Augen bei 6-15kns kein Weg am Formula + 11er Segel dran vorbei. Erst ab konstanten 14-20kns macht ein Slalombrett mit 9er etc Spass.
Jan
Nordwest
01.11.2009, 22:19
Auf Binnenseen führt in meinen Augen bei 6-15kns kein Weg am Formula + 11er Segel dran vorbei. Erst ab konstanten 14-20kns macht ein Slalombrett mit 9er etc Spass.
Jan
Ja, das würde ich auch uneingeschränkt unterschreiben, wobei ich "unter" dem Formula gleich zum 7,7er greife.
Was ich aber eigentlich hier mal in die Runde fragen wollte: Ich habe einen F158 mit der Serien-Drake-Finne. Bei mehr Wind habe ich das Gefühl dass diese Finne zu viel Widerstand hat, ansonsten ist sie eigentlich ganz ok.
Lohnt sich eine neue Finne, und wenn ja, welche? Ich habe 80 kg und fahre ein 11er Code Red drauf. Wie gesagt, sie soll das Board etwas freier und widerstandsloser laufen lassen.
Lg Nordwest
Multi_Fan
02.11.2009, 08:23
Hallo Jan,
was bedeutet denn für dich "lief einigermaßen gut"? Mit ist schon klar das eine großes Slalomboad das Formula nicht ersetzten kann, bei mir wäre es der erstmal der Einstieg in richtig großes Zeug, das Formula kommt dann bestimmt auch noch mal:) Hatte bisher nicht die Möglichkeit es zu testen.
Wo liegen denn die Unterschiede, wahrscheinlich vor allem im Höhelaufen und im Angleiten?!
Frank
Hi Nordwest,
welche Serienfinne (Länge) war denn dabei?
Ansonsten frag mal Wolfgang Lessacher, die Rake 30 gibt es ja auch in 40cm, sollte das 11er schaffen. die 36 DuoWeed (auch Lessacher) fahre ich ab und an mit 11er auf dem F175, geht ohne Probleme. Da unser See gerade mit der Wasserpest zuwächst, wohl bald nicht mehr ohne.
Gruß, Thorsten
Ja, das würde ich auch uneingeschränkt unterschreiben, wobei ich "unter" dem Formula gleich zum 7,7er greife.
Was ich aber eigentlich hier mal in die Runde fragen wollte: Ich habe einen F158 mit der Serien-Drake-Finne. Bei mehr Wind habe ich das Gefühl dass diese Finne zu viel Widerstand hat, ansonsten ist sie eigentlich ganz ok.
Lohnt sich eine neue Finne, und wenn ja, welche? Ich habe 80 kg und fahre ein 11er Code Red drauf. Wie gesagt, sie soll das Board etwas freier und widerstandsloser laufen lassen.
Lg Nordwest
Puh... den F158 bin ich noch nicht gefahren und die Standartfinne kenn ich auch nicht.
Ich habe 2 Finnen. Eine sehr weiche 70er Hurricane 5b für 5-13kns und eine 70er Hurricane 4b für 11-20kns. Mit der 4b werde ich auch deutlich schneller und der Formula läuft auch bei 15kns+ noch kontrollierbar. Die weiche 5b ist da dann nicht mehr fahrbar...rodeo :bonk: (Hab so zwischen 82 u 88Kg)
Eine neue Finne lohnt sich auf jeden Fall. Wenn du eine Finne fahren willst, die über einen großen Bereich geht kann ich dir die 70er Hurricane FRB 4a empfehlen. Die ist ein guter Kompromiss, wenn man nur eine Finne fährt.
Mit 2 "aufeinander abgestimmten" Finnen kann man mit einem 11er Lappen + Formula eine Windrange von 5-20kns abdecken, deswegen ist diese Kombi auch meine eistgefahrene...Formula geht auf dem Binnensee fast immer :tongue:
Lg Jan =)
Hallo Jan,
was bedeutet denn für dich "lief einigermaßen gut"? Mit ist schon klar das eine großes Slalomboad das Formula nicht ersetzten kann, bei mir wäre es der erstmal der Einstieg in richtig großes Zeug, das Formula kommt dann bestimmt auch noch mal:) Hatte bisher nicht die Möglichkeit es zu testen.
Wo liegen denn die Unterschiede, wahrscheinlich vor allem im Höhelaufen und im Angleiten?!
Frank
Ist schon eine Weile her, dass ich das ausprobiert habe. Ich glaube vom Angleiten her war es ein müh später dran als der Formula. Durchgleiten war auch in Ordnung, jedoch war das Höhefahren mühsam und auch das Fahren ansich war nicht so entspannt wie man es von einem Formula gewühnt ist. Vom Speed her ist man auf halb/ leichten Raumwindkursen etwa auf Formula level.
Wenn man die 11er Segel nicht gewohnt ist wird es wahrscheinlich nicht so richtig freude bereiten. Ich hatte damals meinen Formula in Reklamation und somit lag es nahe die Kombi einfach mal auszuprobieren und als Kompromiss zum garnicht fahren war es i.O. Dauerhaft würde ich das nicht machen wollen, ist halt anstrengender...
Jan
Multi_Fan
03.11.2009, 08:35
Hallo Jan,
danke für deine Erklärungen, ich werde es einfach probieren und mal schauen wie es sich fährt.
Grüße
Frank
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