Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Slingshot / Lessacher Finnen
Lessacher
13.11.2010, 08:46
Die Slingshot war in 19cm und 21cm vertreten. Einmal sehr schnell und für Horst wegen niedrigem
Wasserstand ideal.Haben 30° Rake,pummelig dick.Die schönen Finnen sind out. Asymm. und breit.
Wind kam von links,so um SW. Sie fuhren kurz vor Harderwijk.Fast von der Fahrrinne nach drinnen.
Richtung ca.10 Uhr in Richtung 16 Uhr .12 Uhr wäre NW.Hab von der Slingshot Fotos gemacht. Nach
Flex und Twist fragt keiner mehr. Wolfgang
Lessacher
14.11.2010, 07:34
Habe gestern bei Telstar ein Surfmagazin in die Hände bekommen.darin ein ordentlicher Bericht über
die Slingshot. Wird über alles gelobt.Hab am Freitag einigen meine Rake 30° gezeigt und was war?
Ach ja die Slingshot.! Jetzt werde ich wohl mal wieder als Kopierer gehandelt. Muß mir.ob ich will oder
nicht einen Holländer für meine Finne suchen. Wolfgang
Naja, eine Kopie ist das ganz sicher nicht. Zum einen nicht da du die Finne ja schon deutlich früher "auf dem Markt" hattest und zum anderen sehe ich auch sonst nicht wirklich eine Kopie.
Das fängt schon damit an, dass du Karbon verwendest und die Slingshot aus G10 ist.
Wen man sich als Repräsentanten suchen muss, ka. Das ist schwierig zu sagen. Du hast ja vom Speed her mit Thomas jemand sehr guten, man muss aber bedenken, dass Thomas nicht so sonderlich viele Sessions z.B. auf GP3S veröffentlicht. Wenn jemand der pro Monat 5-10 40Knoten Sessions (mit z.B. der Slingshot) in unterschiedlichsten Bedingungen abliefert ist das einfach eine ganz andere Basis als sagen wir 5mal im Jahr Highspeeds.
Lessacher
15.11.2010, 13:49
Hier mal Slingshot und was von mir. Wolfgang
Lessacher
17.11.2010, 12:10
Im holländischen Magazin. Wolfgang
Martin van Meurs
20.12.2010, 05:18
Wie so oft versucht Wolfgang wieder auf seine eigene Art und Weise seine eigene Finnen ins Rampenlicht zi kriegen. Das ist schade weil er damit die C3 Slingshot kein Recht tut und auch weil er damit seine eigene Finne weniger interessant macht und das tut mir leid. Wenn ein Entwickler diese Vergleich braucht und redet von "Pummelig Dick" und "nach Flex und Twist fragt keiner mehr" zeigt er das er nichts von der Slingshot Finne verstanden hat. Ich habe die Finne zusammen mit Boogie entwickelt und die Finne functioniert so gut weil die Finne kein Flex und Twist hat und weil die Finne so "pummelig Dick" ist.
Die Lessacher Finnen sind so unterschiedlich von anderen Finnen, inclusieve der Slingshot, das diese Diskussion eigentlich total lächerlich ist und das ist schade.
Totti-Amun
20.12.2010, 07:03
Wenn ich das wieder sehe: Doppelseite fast voll gedruckt mit einem Bericht über eine Finne. Warum gibt es so was nicht mal in Deutschland? Sehen sich die deutschen Tester nicht in der Lage so ein Thema aufzugreifen? Ich fürchte, das ist so.
Martin, hast Du den Bericht evtl. mal für mich zum Lesen? Würde mich sehr interessieren... th.niehaus@windcraft-sports.de
Lessacher
20.12.2010, 07:47
Hallo Martin! Ich habe diese Finne bei Dirk gesehen und ein Foto gemacht und dieses Foto mit meiner Finne zusammen fotografiert. Ferner habe
ich Fotos von dem Magazin reingesetzt. Ihr habt doch keine Fotos gebracht und alle wollten wissen wie sie aussieht. Da meine Rake 30°
immerhin 50 Knoten Topspeed mit Thomas Döblin gefahren ist war es lustig bei Telstar zu erfahren, daß wohl ich die Slingshot kopiert haben soll.
3 von eurenSpeedern haben sie gefahren,mag es ein Jahr her sein. Nebenbei schreibe ich hier schon sehr lange über meine Finnen, ich brauche
nichts ins Rampenlicht zu setzen.Meine Fangemeinde ist gr0ß genug.Wenn ich die Finne so beschrieben habe dann meine ich das so.Ich weiß
über Flex und Twist und pummelig genug,denn meine sieht von der Dicke nicht anders aus.Warum Du so negativ schreibst,ist mir ein Rätsel.
Wolfgang
Martin van Meurs
20.12.2010, 08:37
Hallo Wolfgang,
Ich werde einmahl reagieren und weiter können interessierte Leue sich anmelden bei Boogie wenn die interesse haben in einer von seiner Finnen. Er baut auch ganz gute slalom, wave und freestyle Finnen. Ich fahre nicht mehr exlusiv für Boogie, aber ich fühle mich persönlich atackier wenn du so shreibst über eine Finne die ich mit enwickelt habe. Vielliecht habe ich dir falsch verstanden wenn du schreibst das die Finne pummelig dick ist und kein flex und twist hat. Vielleicht hast du gemeint das deine finnen auch kein flex und twist haben, aber die Art und Weise wie die Slingshot von dir präsentiert wurde finde ich immer noch lächerlich und ärgerlich. Es tut mir leid.
Ich werde dich persöhnlich ein mail schicken Thorsten.
Lessacher
20.12.2010, 08:56
Martin!Bei Boogie war lange kein Foto zu sehen,Der Film wo man am Ende vielleicht etwas sehen konnte war auch kein Hit.Wie ich die Finne gesehen habe konnte ich feststellen ,daß ich in etwa das selbe Konzept verfolge. Kurz,breit und dick ,ferner Rake 30°. Über Flex und Twist wirst Du auch erst was wissen ,wenn das mit der Unterwasserkamera was zeigt. Wolfgang
Dr. Spin Out
20.12.2010, 12:18
Ich finde es super, das hier gleich 2 Parteien versuchen, die schnellsten Finnen zu bauen. Von der großen Firmen kommt da ja gar nix, die sind viel zu sehr mit ihrem Marketing beschäftigt.
Na ja, eigendlich hat der Normalsurfer von solchen Entwicklungen ja auch nicht viel, da er sich kaum in Speedregionen über 80kmh bewegt (mit Ausnahme beim Schleudersturz!), aber Wolfgang macht mit der Rake 30 Finne ja auch supergute Teile bis 40 cm für Feld-Wald und Wiesensurfer, habe ich jetzt das Wasser vergessen?
Vor ca 12 Jahren habe ich mit Wolfgang viele Stunden über die ideale Speedfinne diskutiert, wir waren uns am Ende einig, daß Rake 30 grad für Speed optimal sein müsste. Zu dem Zeitpunkt gab es nur 45 grad Seegrasfinnen und 5-10 grad Slalom- und Freeridefinnen und so komische Wavefinnen, 30 grad hatte keiner. Bis heute hat er bestimmt 100 Prototypen gebaut und diese Idee hartnäckig weiterverfolgt und sie hat sich durchgesetzt. Auch Mitbewerber bauen jetzt 30 grad, wobei natürlich jeder auch eigene Ideen und Entwicklungen in die Finnen gesteckt hat. Aber keiner hat das Rad alleine erfunden, jeder hat doch auch beim anderen abgekupfert. Nur zu dumm, daß Wolfgang bei jeder Neuerung der Mitbewerber immer in seine Kiste greift und ein Teil präsentiert, das er ja schon damals vor 15 Jahren ausprobiert hatte.
Übrigends: die Chamäleon aus dem Jahr 1997 hatte ein richtig pummeliges Profil und sie hatte in Carbon mit Sicherheit kein Flex oder Twist, war aber immerhin gut genug, um damit Deutsche Speed Meisterschaften zu gewinnen. Die Deutschen Speed Meisterschaften sind nun nicht gerade ein toller Maßstab, das Niveau liegt ca. 10 kmh unter dem Speed unserer holländischen Freunde, die Chamäleon wird aber heute von tausenden Surfern mit Begeisterung gefahren und bei Seegras gibt es auch heute noch nix besseres
meint
Dr. Spin Out
Surfbull
20.12.2010, 13:54
Wenn ich das wieder sehe: Doppelseite fast voll gedruckt mit einem Bericht über eine Finne. Warum gibt es so was nicht mal in Deutschland? Sehen sich die deutschen Tester nicht in der Lage so ein Thema aufzugreifen? Ich fürchte, das ist so.
kannste ganz und gar vergessen, nach meinem Gefühl wollen die eigentlich auch nichts mehr über Speed bringen und da werden die schon garnicht was über Speedfinnen bringen!
Lessacher
20.12.2010, 14:13
Lieber Dr.Spin Out!Ich finde es nur traurig,daß ich im holländischen Forum bei Slingshot lesen muß, Bilder gibt es im deutschen Surf Forum.
Das wurde bewußt alles verschleiert ,jetzt mir Vorwürfe zu machen,dabei hab ich geschrieben wie zufrieden die LEUTE SIND;DIE SIE GEFAHREN HABEN:Mir was über Flex und Twist sagen zu wollen und pummelig dick zu beanstanden.Ich freu mich dabei, daß es diese Finnen gibt,so können
wir in Zukunft gegeneinander fahren lassen. Daß viele jetzt von schlank und dünn dazu auch noch lang ,auf das neue Produkt umsteigen, ist ja so gewollt. Strand Horst sagt danke. Ich schreibe hier im Forum seit fast nicht ganz 2 Jahren,über die Rake 30°. Wolfgang
Lessacher
20.12.2010, 14:43
Totti und Thomas! Windsurf Journal hat doch wohl was geschrieben. Wenn man ihn anspricht, schreibt Alexander gerne was. Er ist Speeder und wenn man ihn nicht angreift sehr hilfsbereit. WOLFGANG
Surfbull
20.12.2010, 15:03
Totti und Thomas! Windsurf Journal hat doch wohl was geschrieben. Wenn man ihn anspricht, schreibt Alexander gerne was. Er ist Speeder und wenn man ihn nicht angreift sehr hilfsbereit. WOLFGANG
oh... Entschuldigung, meinte natürlich nur die vom Surf Magazin und deren Ignoranz zum Thema Speed!!!
Totti-Amun
20.12.2010, 16:50
Lieber Dr.Spin Out!Ich finde es nur traurig,daß ich im holländischen Forum bei Slingshot lesen muß, Bilder gibt es im deutschen Surf Forum.
Finde ich persönlich gut... ;)
Totti-Amun
20.12.2010, 16:52
Martin!Bei Boogie war lange kein Foto zu sehen,Der Film wo man am Ende vielleicht etwas sehen konnte war auch kein Hit.Wie ich die Finne gesehen habe konnte ich feststellen ,daß ich in etwa das selbe Konzept verfolge. Kurz,breit und dick ,ferner Rake 30°. Über Flex und Twist wirst Du auch erst was wissen ,wenn das mit der Unterwasserkamera was zeigt. Wolfgang
Jetzt mal Butter bei die Fische...
Sag mir nicht, daß diese Mini-Finne in der Dicke und Fullcarbon noch in irgendeiner Weise flext und twistet, vor allem auf einem raumen Kurs...
Also bitte... :bonk:
Die Teile sind so knüppelhart und steif, daß man damit jemand erschlagen kann. Selbst dann wird wohl nix twisten und flexen...
Lessacher
20.12.2010, 17:25
Totti!Wenn etwas twistet dann vielleicht durch den sehr großen cut out. Will ich auch gar nicht.Flex wahrscheinlich nein. Braucht kein Mensch.
Boogie will das bei derSlingshot unterwasser filmen. Wolfgang
Surfbull
20.12.2010, 17:25
die kleinen Finnen sollen twisten... hat jemand was anderes behauptet!?
Allgemein haben die kurzen und breiten Finnen wenig Twist und Flex... auch G10!
Totti-Amun
20.12.2010, 17:29
die kleinen Finnen sollen twisten... hat jemand was anderes behauptet!?
Allgemein haben die kurzen und breiten Finnen wenig Twist und Flex... auch G10!
Ich tippe, gar keinen in kleinen Größen in Carbon. Zumindest die von Wolfgang... ;)
Lessacher
21.12.2010, 13:31
Nachdem ich mit Alexander vom Windsurf-Journal gesprochen habe und ihm das mit MvM erzählt habe,sagte er spontan,daß er es von mir gehört hat mit der Slingshot,aber keine Information irgendwo bekommen hat.Jetzt kam von ihm die Idee die 21er Slingshot zu kaufen,zu testen,eventuell
mit Asmussen und er selbst. Meine auch, dann einen Bericht im Journal zu bringen. Dann sehen wir Fakten. Man muß nur mit Leuten sprechen.
Wolfgang
Da bin ich dann ja mal gespannt.:-))
Und mit Alexander kann man solche Dinge immer gut ins Rollen bringen.Er denk da zum Glück anscheinend noch ein wenig anders;-))
Fredstyles
23.12.2010, 00:33
Bei der Gelegenheit sollte man am besten gleich mal die folgenden Produkte von Vector, Ka und K4/moo mit unter die Lupe nehmen.
Fredstyles
06.01.2011, 11:00
Und schon wieder eine neue 'Rekordfinne' auf dem Markt...
http://www.windsurfingfins.co.uk/prod5.asp?ID=299&offset=&prod_id=391&grpid=391&#prod_anchor
Lessacher
07.01.2011, 07:21
Dankeschön, daß Du so nett bist und so viel ausfindig machst. Ich nehme mir nicht die Zeit, bzw.ich versuche mich nicht von meiner Denkweise
ablenken zu lassen. Wird auf jeden Fall ein interessantes Jahr was die Speedfinnen angeht. Outline liegt in etwa fest,Rake 30-35° auch.
Größen von 18-26cm. Also geht es fast nur mehr um die Breite und G10 oder Karbon. Gruß: Wolfgang
Dr. Spin Out
07.01.2011, 11:03
Und schon wieder eine neue 'Rekordfinne' auf dem Markt...
http://www.windsurfingfins.co.uk/prod5.asp?ID=299&offset=&prod_id=391&grpid=391&#prod_anchor
Oh manno, der Epler heißt aber Eppler und die Profile sind von ca. 1980 und somit total veraltet!
Das ist wieder so ein Oberexpertengeschwätz in der Hoffnung, daß der Kunde ja sowieso keine Ahnung hat
meint
Dr. Spin Out
Lessacher
07.01.2011, 13:40
Mann,verrate nicht alles,aber die 40% hatte ich ganz am Anfang auch. Wolfgang
Lessacher
10.01.2011, 07:29
Die holländischen Surfer haben einen Namen für die an der Basis breiten Speedfinnen. Sie nennen sie WIDEBASE. Wolfgang
Fredstyles
10.01.2011, 14:41
Bei der Entwicklung liegt doch die Frage nahe 'Gehts nicht auch noch ein bisschen breiter - mit noch weniger Tiefgang?' Die Tuttlebox ließe sich notfalls verlängern, quasi Long-Tuttle.
Lessacher
10.01.2011, 17:31
Wieso die Box verlängern? Hab doch vorne und hinten an der Finne genug Platz. Durch Überhang nach vorne kann ich den Flächenmittelpunkt weiter nach vorne bringen.
Bei dieser Grasfinne hab vergessen,daß sie brechen kann (Sollbruchstelle.) wird hinten irgendwann anders gebaut. Wolfgang
Lessacher
10.01.2011, 17:37
18cm hab ich ja,was wäre bei Dir weniger Tiefgang? Wolfgang
Surfbull
10.01.2011, 18:16
Bei der Entwicklung liegt doch die Frage nahe 'Gehts nicht auch noch ein bisschen breiter - mit noch weniger Tiefgang?' Die Tuttlebox ließe sich notfalls verlängern, quasi Long-Tuttle.
Hallo, von noch breiteren Finnen halte ich persönlich nichts, denn irgendwann passt das Verhältniss zur der Dicke der Finne nicht mehr... sonst können wir Speeder ja gleich Twinser fahren und brauchen dann keine Angst mehr haben, das wir zu schnell werden könnten! ;-)
Fredstyles
10.01.2011, 18:23
Ja Wolfgang, Du kannst natürlich mit Deinen Carbonfinnen sicher einen Überhang hinkriegen, bei dem die Fräsenfuzzis mit ihrem G10 längst passen müssen. Die 22er Rake30 Normal ist momentan meine Lieblings- und Referenzfinne. Fährt sich auf dem 44er Speedboard problemlos bis 7 qm. Wenn die neue breitere 18er Rake30 Bull die selben Leistungen hätte, wär schon ein gutes Stück gewonnen.
Mir schwebte eigentlich eine Finnenoutline etwa wie bei Kiteboards vor, ohne einen bestimmten Tiefgang im Sinn zu haben. Hatte ein bisschen darauf spekuliert, dass Du so etwas in Deiner langen Entwicklerkarriere vielleicht schon mal probiert hast. Gleiten wie auf Schienen, ohne jegliches Sturzrisiko, Konzentration allein auf die perfekte Segelstellung...lautete in etwa mein Traum.
Fredstyles
10.01.2011, 18:27
Hallo, von noch breiteren Finnen halte ich persönlich nichts, denn irgendwann passt das Verhältniss zur der Dicke der Finne nicht mehr... sonst können wir Speeder ja gleich Twinser fahren und brauchen dann keine Angst mehr haben, das wir zu schnell werden könnten! ;-)
Hm, interessant. Wie dick dürfte eine Speedfinne dann Deiner Meinung nach max. sein?
Totti-Amun
10.01.2011, 18:30
Mir schwebte eigentlich eine Finnenoutline etwa wie bei Kiteboards vor, ohne einen bestimmten Tiefgang im Sinn zu haben.
Ich hatte so was schon vor zig Jahren, habe das Teil auch noch irgendwo meine ich. Muß ich mal nach suchen, hat sogar TB...
Fredstyles
10.01.2011, 18:35
Ich hatte so was schon vor zig Jahren, habe das Teil auch noch irgendwo meine ich. Muß ich mal nach suchen, hat sogar TB...
Ein Foto und ein paar Er-Fahrungen wären nett. ;)
Totti-Amun
10.01.2011, 18:39
Von Fotos halte ich nicht so viel, aber ich kann sie dir mal senden, wenn es keine Pics davon gibt. Aber laß sie mich erstmal raussuchen... ;)
Surfbull
10.01.2011, 20:37
Hm, interessant. Wie dick dürfte eine Speedfinne dann Deiner Meinung nach max. sein?
Hm, interessant. Wie dick dürfte eine Speedfinne dann Deiner Meinung nach max. sein?
Mess doch mal die Rake 30 Finne von Wolfgang, denn der bekommt von mir immer was zu hören wenn sie zu dick oder zu dünn ist... mittlerweile sind alle, ab 22 cm aufwärts, von mir als schnell und sicher abgesegnet worden! ;-)
(die 18 cm ist für mich zu klein!)
Nur mal so...
Also normalerweiste könnte oder sollte man jede Speedfinne in der Dicke dem jeweiligen Körpergewicht des Speeders anpassen... ist aber etwas aufwendig und die jeweiligen Bedingungen sind auch nicht immer gleich!
Ich habe mir z.B. damals die erste 25er Rake 30 1 mm dicker bauen lassen, weil sie unter meinem Gewicht immer leicht am schmieren war welches ich natürlich garnicht mag... bei einem 85 Kilo Surfer war nichts davon bemerkbar!
Mittlerweile brauche ich nur eine Finne anschauen und mein Gespür sagt mir ob sie auch sicher ist!
Was nützt einem das schnellste oder dünnst möglichste Profil wenn es mich schon vorm Ziel zerlegt... kostet nur Kraft, Geld und Gesundheit!
Also die 22er fahre ich mit 5,7 und 6,3 qm, die 25er mit 6,9qm und die 28er mit 7,4 qm... bei ca. 125-130 Kilo Kampfgewicht.
Diese Werte gelten aber nur unter Kanal oder Prielbedingungen... sonst eine Nummer größer!
Lessacher
11.01.2011, 06:04
Eigentlich einfach,angenommen 10% wäre die Finnendicke von der Breite der Finne ausgehend. 10cm breit,sollte dann 10mm dick sein. Bei den
neuen Speedfinnen WIDEBASE, die in etwa so breit wie die Box sind müßte die also 15mm dick sein. Da sollte mal Dr.Spin Out was zu schreiben.15mm Dicke wäre für eine rundere gutmütige Nase gut,aber große Querkräfte. Wenn ich dann 12mm nehme verschiebe ich die dickste Profilstelle
weiter nach vorne. Statt bei 40% der Breite gehe ich auf 30%. Dadurch bleibt die Nase dicker,also gutmütiger,abernur durch die dahinter befindlichen Konkaven möglich. Wolfgang
Lessacher
11.01.2011, 06:17
Dicken werden waagrecht gemessen. Senkrechte Finne 10cm breit, dickste Stelle bei40% von vorne,also bei 4cm. Grasfinnen mit 45° sind geneigt,zwar auch nur 10cm breit, waagrecht gemessen aber mal 1,414
ist also 14cm breit. Das mal 40% ,sind 5,6cm. also 16mm weiter hinten. Deswegen niemals,wie die meisten, einfach Blatt nach Wunsch gerade
oder schräger angießen,weil die dickste Stelle dann am falschen Punkt ist. Wolfgang
Lessacher
11.01.2011, 06:43
Gab es alles schon mal bei SSB in Bochum. Wolfgang
Da: http://vimeo.com/17728367
hat einer wenn ich mich richtig erinnere sogar 5 solche "Kitefinnen" am Board...
Lessacher
11.01.2011, 09:07
Warum sollen Surfer meine Finnen denn erst probieren und dann kaufen.? Durch dieses, manchmal hin und her ,bekomme ich Aussagen und Wünsche
mit .Ich reagiere dann halt und kann dann einiges ändern. Bei der Rake 30° haben einige Surfer Angleitschwächen festgestellt,hab sie an der Basis
3cm verbreitert. Kommt mir gerade gelegen,daß man in Holland den Namen WIDEBASE für Speedfinnen mit Breite der Box geprägt hat. Dann hab ich eben Rake 30° und Rake30° Widebase,also immer 3cm an der Basis breiter.Thomas war nebenbei der Erste der mit dem Wunsch kam ,kleiner
dafür breiter, aber mit der gleichen Fläche. Habe gerade mal die 18er verbreitert ,nur auf Papier. Müßte 4cm breiter sein. Dann wäre die Fläche identisch. Wolfgang
Wo ist denn die Grenze bei dem "breiter" werden. Werden die Kräfte ,die auf die Finnenbasis und Finnenkasten wirken, nicht irgendwann "Materialmordend" ??
Lessacher
11.01.2011, 11:07
Ich baue Formula Grasfinnen mit 40cm Tiefgang und 750cm² Fläche,die halten ja auch. Das bei gut 60km/h. Wolfgang
Lessacher
11.01.2011, 11:17
Hallo Fredstyles! Das wäre die 18er.Müßte 4cm breiter sein ,dann wäre die Fläche identisch. Wolfgang
Lessacher
11.01.2011, 11:23
Die 45er Duo Freeride hat sich der Forum Speeder gewünscht. Wolfgang
Totti-Amun
15.02.2011, 18:42
Daß ihr immer so vom Thema abkommen müsst... :rolleyes:
Hier gehts um Slingshot, nicht Freeride...
Zurück zum Thema:
Habe inzwischen mehrfach gehört, daß die Slingshot nicht so funktioniert wie erhofft und viele Fahrer damit erhebliche Spinout Probleme haben.
Anscheinend gibt es sogar Threads wo drin beschrieben wird, wie man mit dem Teil fahren soll um nicht so viele Spinouts zu haben...
:bonk:
Kann das wer bestätigen? Woran liegt das (auf einmal)? Die wurde doch sooo in den 7. Himmel gelobt? Doch wieder alles Käse?
Surfbull
15.02.2011, 19:00
schauen wir mal was der Test von Alexander (WJ) zeigen wird... geht los wenn das Wetter wieder passt!
Daß ihr immer so vom Thema abkommen müsst... :rolleyes:
Hier gehts um Slingshot, nicht Freeride...
Zurück zum Thema:
Habe inzwischen mehrfach gehört, daß die Slingshot nicht so funktioniert wie erhofft und viele Fahrer damit erhebliche Spinout Probleme haben.
Anscheinend gibt es sogar Threads wo drin beschrieben wird, wie man mit dem Teil fahren soll um nicht so viele Spinouts zu haben...
:bonk:
Kann das wer bestätigen? Woran liegt das (auf einmal)? Die wurde doch sooo in den 7. Himmel gelobt? Doch wieder alles Käse?
Hmm, interessant, hab ich so jetzt noch nicht gehört.
Ich hab aus Interesse nahezu alle Kommentare zu den Sessions am Sturm-Wochenende 4.2.-7.2. auf GP3S gelesen. Ich hatte den Eindruck, dass die Mehrheit zufrieden war mit der Slingshot. Eine Finne für alle bauen ist glaube ich eh schwierig, dass es aber ein grundsätzliches Spinout Problem gibt habe ich jetzt nicht so verstanden. Wobei man auch sagen muss, dass gerade die Anfahrt des Runs wohl nicht gerade flach gewesen sein dürfte in Strand Horst (wo die meisten gefahren sind), dass hier mit einer kurzen Finne Spinout-Probleme entstehen können wundert mich jetzt nicht so sehr.
Was mir aufgefallen war ist, dass viele von denen die Probleme mit der Finne hatten die Finne sehr kurz (vielleicht wirklich zu kurz) gewählt hatten. Hier finde ich aber muss sich auch C3 ein bisschen an die eigene Nase fassen. Auf der Homepage steht, dass man die Slingshot rund 4cm kürzer fahren kann als eine "herkömmliche" Speedfinne. Im Endeffekt scheinen es aber lediglich 2cm zu sein. Im NL Forum wurde z.B. für das Falcon Speed explizit die 23cm Slingshot empfohlen, im Vergleich dazu wird für dieses Board bei der Select Caspar überwiegend die 25cm Version gewählt.
Aber weitere Infos würden mich auch interessieren, gerne auch von Leuten die nun gerade ihre erste(n) Sessions mit der Slingshot hinter sich haben.
Lessacher
16.02.2011, 15:08
Ihr könnt einiges dazu im holl.Forum lesen.C3 Slingshot.Seite 11. Wolfgang
Lessacher
16.02.2011, 19:25
Hallo Pat!Ich baue meine Finnen so,daß sie,sollten sie zu klein genommen worden sein, nur seitlich schieben,aber keinen spin out machen.Dadurch
kommst Du in Horst durch jeden Chop durch bis Du weiter unten bist wo man schneller fährt. Erst mußten sie größer fahren,jetzt gehts kleiner,kleiner
als andere Speedfinnen.Das wird behauptet,gleich 4cm kleiner. Ich freue mich wirklich auf die Tests. Ich kann auch verlieren,nur sollte alles
sportlich fair ablaufen.Die mögen die Dollarzeichen im Auge haben, ich habe die Hundert im Auge. Wolfgang
Also ich bin einer von den leuten die den Slingshot "eingeweiht" haben am 5. februar auf Strand Horst.
Schwierig zu sagen ob es ausschliesslich an der finne lag.
1) Finne = Slingshot 21. Erste fahrt.
2) Board = Missile XS. Zwar dritte fahrt, aber das erste mal richtig angepowert (bisher max 76 kmh; run 70.5).
3) Segel = Gun Mega-XS 5.2. Zweite fahrt, aber das vorherige mal war bei 55 knoten in den boeen in La Franqui. Da hab'ich bei dem ablandigen wind + keine rettung doch ein bisschen angst gehabt.
Bisher meine PR's gefahren mit: Tabou Manta 54; Gun Mega-XS 6.2 und Caspar 27 custom. VMax 76.8 und mittel (5*10) von 71.49 kmh.
Zuerst das ergebnis des 5. februar: allen PR gesprengt, und das mit erheblichen verbesserung.
-VMax software 83.3 kmh (+6.5 kmh).
-Mittel 73.53 kmh (+2.04 kmh)
Das segel war (verglichen mit den anderen speedern) relativ klein; daher hohe Vmax und relativ niedriger mittel.
Dann zum fahrgefuehl und spinout:
-sehr neutrales fahrgefuehl
-board liegt sehr ruhig (laengs- und querachse)
-lineaire lift entwicklung (bleibt flach liegen auch bei hammerboeen)
-upwind nicht sooooo super -> bin aufrechtere finnen gewoehnt
-spinout nur bei (1) upwind pressen beim durchgleiten von windloechern (ist eh normal) und (2) halbwind chop
-spinout NIE bei halbwind flachwasser oder downwind
die leute die spinout probleme hatten, sind die finne wahrscheinlich zu klein gefahren (z.b. 19 cm unter missile xs; ich hatte 21)
bei chop muss man schon etwas feingefueliger fahren, die finne hat 2 cm weniger tiefgang in vergleich zu herkoemmlichen finnen, also bei chop eher stroemungs abriss
Lessacher
17.02.2011, 17:45
Hallo ned 321! Ich habe Dich auf dem Video in La Franqui gesehen,Respekt,es flog sehr viel Sand.Ich bin da auch gefahren,allerdings im Sommer und just for fun. Ich wollte das Video wieder finden, klappte leider nicht. Irgendwas mit Grevelinger Team.Wenn Du mich mal in Horst siehst,sag einfach mal Guten Tag.Es macht Freude mal von jemand was zu lesen,der zu einer unternehmungslustigen Truppe gehört. Danke: Wolfgang
Hallo ned 321! Ich habe Dich auf dem Video in La Franqui gesehen,Respekt,es flog sehr viel Sand.
Hallo Wolfgang, Ich weiss nicht ob ich das war auf dem video; letztes mal dass ich in La Franqui gefahren bin ist schon 2 jahre her. Seitdem ist ein wunderbares kleines Menno gekommen (mein sohn) und ich hab 'n weile weniger surfen koennen. Jetzt geht's wieder bergauf mit die anzahl speedsurfing sessions und auch die ergebnisse gehen wieder bergauf! m.fr.gr. Menno
Also ich bin einer von den leuten die den Slingshot "eingeweiht" haben am 5. februar auf Strand Horst.
Schwierig zu sagen ob es ausschliesslich an der finne lag.
1) Finne = Slingshot 21. Erste fahrt.
2) Board = Missile XS. Zwar dritte fahrt, aber das erste mal richtig angepowert (bisher max 76 kmh; run 70.5).
3) Segel = Gun Mega-XS 5.2. Zweite fahrt, aber das vorherige mal war bei 55 knoten in den boeen in La Franqui. Da hab'ich bei dem ablandigen wind + keine rettung doch ein bisschen angst gehabt.
Bisher meine PR's gefahren mit: Tabou Manta 54; Gun Mega-XS 6.2 und Caspar 27 custom. VMax 76.8 und mittel (5*10) von 71.49 kmh.
Zuerst das ergebnis des 5. februar: allen PR gesprengt, und das mit erheblichen verbesserung.
-VMax software 83.3 kmh (+6.5 kmh).
-Mittel 73.53 kmh (+2.04 kmh)
Das segel war (verglichen mit den anderen speedern) relativ klein; daher hohe Vmax und relativ niedriger mittel.
Dann zum fahrgefuehl und spinout:
-sehr neutrales fahrgefuehl
-board liegt sehr ruhig (laengs- und querachse)
-lineaire lift entwicklung (bleibt flach liegen auch bei hammerboeen)
-upwind nicht sooooo super -> bin aufrechtere finnen gewoehnt
-spinout nur bei (1) upwind pressen beim durchgleiten von windloechern (ist eh normal) und (2) halbwind chop
-spinout NIE bei halbwind flachwasser oder downwind
die leute die spinout probleme hatten, sind die finne wahrscheinlich zu klein gefahren (z.b. 19 cm unter missile xs; ich hatte 21)
bei chop muss man schon etwas feingefueliger fahren, die finne hat 2 cm weniger tiefgang in vergleich zu herkoemmlichen finnen, also bei chop eher stroemungs abriss
Super, mit den Infos kann man was anfangen.
Ich hatte mir das schon in etwa so gedacht, aber schön mal konkrete Erfahrungen (beim ersten Einsatz) zu hören.
Was mich grundsätzlich mal interessieren würde:
Meinst du die Slingshot ist grundsätzlich für Strand Horst geeignet? Ich meine z.B. bei Südwest ist der Flachwasserbereich zwar relativ groß, aber einen richtig guten Run bekommt man (abgesehen von Tagen mit Hammerwind) ja doch in erster Linie dann hin, wenn man durch den Chop sehr gut durchkommt. Macht die Beschleunigung der Slingshot den vielleicht etwas langsameren Grundspeed locker wieder weg?
Lessacher
19.02.2011, 11:04
Ich bräuchte doch nur mal eine Slingshot verändern, wäre mal interessant. Wolfgang
Meinst du die Slingshot ist grundsätzlich für Strand Horst geeignet? Ich meine z.B. bei Südwest ist der Flachwasserbereich zwar relativ groß, aber einen richtig guten Run bekommt man (abgesehen von Tagen mit Hammerwind) ja doch in erster Linie dann hin, wenn man durch den Chop sehr gut durchkommt. Macht die Beschleunigung der Slingshot den vielleicht etwas langsameren Grundspeed locker wieder weg?
Ohne einschraenkung geeignet.
Wegen dem niedrigwasser, musste man am 5. februar seine runs im chop starten. Damit, weil man dann mit genuegend speed auf dem flachen teil kommt.
Braucht mal nicht nur um einen guten run zu machen; sondern auch damit man schoen hoch auf dem wasser ist und damit weniger chance auf grundberuehrung ;)
Der grundgeschwindigkeit (halbwind) bei anfang run ist nicht niedriger, sondern hoeher verglichen mit einer "normalen" finne.
Das kann mann in (fast) allen fahrberichte lesen.
Ich habe meine tracks schon ein bisschen analysiert (nicht meine staerke) und ich glaube dass dies bei mich auch der fall war.
In theorie ist eine schmale tiefe finne schneller. In labor-bedingungen ist sie es auch, nur haben wir diese labor-bedingungen nie...
Die schnellsten runs macht man (jedenfalls in Horst) wenn der wind ein bisschen boeig ist.
-zuerst ein paar minuten schwachwind, damit die wasseroberflaeche ruhiger ist
-dann eine boe damit mann geschwindigkeit aufnimmt
-und dann noch eine zweite boe "drueber"
Die slingshot bringt einem mit mehr basis geschwindigkeit am anfang eines runs.
Wenn dann die boe einfaellt, braucht man weniger zu beschleunigen fuer ein guter run.
Bei mir war der unterschied bei allen runs, bis auf eine, geringer als mit dem Caspar.
Diese letzte, wo ich mein PR von 83.5 kmh gefahren bin, war ein extrem starke, aber auch extrem kurze boe.
Lessacher
20.02.2011, 07:27
Hallo ned 321 Menno,erst das Foto hat meine Erinnerung zurück gebracht. Topspeed von 44,96 Knoten. Eine tolle Leistung. Ich zeichne gerade
ungefähr die 21er in etwa nach.Wolfgang
Lessacher
20.02.2011, 11:14
Erst ganz zum Schluß kam mir die Idee,leg doch mal die Schablone auf Deine Finne,siehe da,paar Minuten Arbeit.Das Ergebnis gefällt mir. Wolfgang
Der grundgeschwindigkeit (halbwind) bei anfang run ist nicht niedriger, sondern hoeher verglichen mit einer "normalen" finne.
Das kann mann in (fast) allen fahrberichte lesen.
Ich habe meine tracks schon ein bisschen analysiert (nicht meine staerke) und ich glaube dass dies bei mich auch der fall war.
[...]
Die slingshot bringt einem mit mehr basis geschwindigkeit am anfang eines runs.
Wenn dann die boe einfaellt, braucht man weniger zu beschleunigen fuer ein guter run.
Ah okay, das hatte ich bislang nicht so verstanden. Gut, dass du den Punkt mal klarstellst!
Lessacher
20.02.2011, 19:00
MvM schreibt ,daß das Profil der Slingshot 9,3% an der dicksten Stelle ist. Da sie gut 14cm breit ist ,wären das 13mm. NL Forum, Speed.....
Wolfgang
Surfbull
10.03.2011, 18:52
Luft 4 Grad, Wasser 2 Grad... Alex nach dem Finnen-Test... ;-)
8623
Totti-Amun
10.03.2011, 18:53
Die Slingshot hat ja nun schon ordentlich mehr Fläche als die Lessacher...
Fredstyles
10.03.2011, 19:29
Luft 4 Grad, Wasser 2 Grad... Alex nach dem Finnen-Test... ;-)
8623
Cool, wie waren denn die Testbedingungen sonst so? Muss ich mir jetzt etwa eine neue Finne anschaffen? ;)
Gruß
Fred
Surfbull
10.03.2011, 19:40
:-)... war mir etwas zu kalt zum Surfen und habe nur den Test bzw. Foto Caddie gemacht... mehr möchte ich momentan noch nicht dazu verraten!
Fredstyles
20.04.2011, 14:13
30 Grad Speedfinnen gibt's nun - mitten in der Woche - auch von Sonntag.
http://www.sonntag-fins.com/
Gruß
Fred
bernie_a74
20.04.2011, 23:04
MvM schreibt ,daß das Profil der Slingshot 9,3% an der dicksten Stelle ist. Da sie gut 14cm breit ist ,wären das 13mm. NL Forum, Speed.....
Wolfgang
Wo ist den die dickste Stelle, 30% der Profilbreite oder eher 50% der Profilbreite, von der Nase her gemessen?
Antoine Albeau hat jetzt auch die Slingshot verwendet:
http://www.c3-fins.com/C3_windsurfer_fins/C3_windsurfing_fin_blog/Entries/2011/5/1_Antoine_Albeau_wins_on_C3_Slingshot_23.html
Lessacher
04.05.2011, 09:42
Nun ja, da wird man langsam kapieren,daß die Dinger funktionieren. Danke Wolfgang
Dr. Spin Out
25.05.2011, 13:33
Ha ! Hier ist der Prototyp aller Speedfinnen. Und noch so günstig !!!
http://cgi.ebay.de/2-kurze-Finnen-/120729540646?pt=DE_Sport_Wassersport_Windsurfen&hash=item1c1c0a9826
Lessacher
25.05.2011, 14:52
Tja, da kann man nur staunen,in etwa alles schon dagewesen. Danke und Gruß von Wolfgang
Lessacher
26.05.2011, 07:18
Naumann ist mit einer 22cm Grasfinne Rake 40° sehr schnell gefahren,er war damit zufriedener als mit der Slingshot. Bezieht sich auf diese Runs.
Finne ist von Otmar.
Surfbull
28.11.2011, 18:58
Glückwunsch Wolfgang!!!
Die schnellsten Holländer haben die fasche Finne im Board stecken, denn der Speedvergleich von Alexander zeigte, das die Rake 30 von Wolfang über 1 Knoten schneller war (auf Durchschnitt und Max Speed)
Ich kann nur dazu sagen, das es eigentlich ganz logisch ist, denn man brauch sich ja nur die Finnen anschauen und stellt sofort fest welche schneller sein müßte, denn die Slingshot ist viel dicker und das kostet Speed... muß sie ja auch bei der Finnenbreite haben... wenn es nicht so wäre, dann kommt man ehr zu einem Strömungsabriß!
Also die Slingshot hat damit gegen die 22er Lessacher Speed Rake 30 verloren
Totti-Amun
28.11.2011, 19:02
Glückwunsch Wolfgang!!!
Die schnellsten Holländer haben die fasche Finne im Board stecken, denn der Speedvergleich von Alexander zeigte, das die Rake 30 von Wolfang über 1 Knoten schneller war (auf Durchschnitt und Max Speed)
Ich kann nur dazu sagen, das es eigentlich ganz logisch ist, denn man brauch sich ja nur die Finnen anschauen und stellt sofort fest welche schneller sein müßte, denn die Slingshot ist viel dicker und das kostet Speed... muß sie ja auch bei der Finnenbreite haben... wenn es nicht so wäre, dann kommt man ehr zu einem Strömungsabriß!
Also die Slingshot hat damit gegen die 22er Lessacher Speed Rake 30 verloren
Wie kommst Du darauf?
Die Fahrer sind an völlig unterschiedlichen Spots gefahren, andere Segel, andere Boards, anderer Moment, andere Böe.
Wie man da etwas raus schliessen kann, kann ich nicht verstehen.
BTW war eine dünne Finne noch nie schnell.
Dr. Spin Out
28.11.2011, 20:16
Wie kommst Du darauf?
Die Fahrer sind an völlig unterschiedlichen Spots gefahren, andere Segel, andere Boards, anderer Moment, andere Böe.
Wie man da etwas raus schliessen kann, kann ich nicht verstehen.
BTW war eine dünne Finne noch nie schnell.
Kannst du nicht wissen, du ließt ja kein WJ.
Der Speedunterschied zwischen Slingshot und Lessacher Rake 30 wurde jetzt wieder mal bestätigt beim internen Speedvergleich von einem gewissen Alexander. Und der ist am Sonntag immer mit dem gleichen Segel am gleichen Spot mit dem gleichen Board gefahren.
BTW hast du schon mal eine dicke blaue Slalomfinne gesehen, ich noch nicht!
bernie b
29.11.2011, 09:38
Glückwunsch Wolfgang!!!
Die schnellsten Holländer haben die fasche Finne im Board stecken, denn der Speedvergleich von Alexander zeigte, das die Rake 30 von Wolfang über 1 Knoten schneller war (auf Durchschnitt und Max Speed)
Also die Slingshot hat damit gegen die 22er Lessacher Speed Rake 30 verloren
Wow!
Da würde ich gern einen Kommentar der Holländer zu lesen.
An einen Spot mit einer Kombi und ein Testfahrer(Objektivität mal dahingestellt)und schon kommt man zu allgemeingültigen Aussagen?
Ich kann beide Finnen nicht beurteilen, doch eins weiß ich aus Erfahrung, es gibt niemals nur eine Topfinne für alle Kombis/Fahrer und Spots.
Mein Fazit aus solchen Aussagen:
Man muß man es nötig haben so zu pushen.
Lessacher
29.11.2011, 10:31
Was denn pushen? Was Thomas im Topspeed allein geschafft hat, haben trotz Ansage die Holländer im Dutzend nicht geschafft. Wolfgang
Lessacher
29.11.2011, 10:40
Es geht hier nur um Slingshot und Rake 30° von mir.Wolfgang
Totti-Amun
29.11.2011, 10:54
Was denn pushen? Was Thomas im Topspeed allein geschafft hat, haben trotz Ansage die Holländer im Dutzend nicht geschafft. Wolfgang
Und was meinst Du, wie schnell wären die "Holländer im Dutzend" am selben Tag, am selben Spot gefahren?
Und dein Alexander?
Meine Herren, nicht auszuhalten...
bernie b
29.11.2011, 10:54
Was denn pushen? Was Thomas im Topspeed allein geschafft hat, haben trotz Ansage die Holländer im Dutzend nicht geschafft. Wolfgang
Ist nicht so mein Metier, doch nachlesen kann ich bei Gps Speedsurfing.com das 4 Holländer vor Thomas sind, oder?
Lessacher
29.11.2011, 11:30
bernie b Kennst Du den Ausdruck TOPSPEED ? Die schnellsten 2 sec. Bei Ranking runtergehen und dann bei 2sec. anklicken. Wolfgang
Lessacher
29.11.2011, 11:38
Wenn Dutzende Holländer den Topspeed von Thomas seinen 50 Knoten nicht knacken,bezogen auf die Slingshot,ist es mir egal was Du schreibst,
wichtig ist wie schnell und nicht was wäre wenn. Wolfgang
Interessant! Wenn ich im Ranking Alpha-Racing anklicke, taucht unter den ersten 1663 kein Thomas Döblin auf. Das heißt doch wohl nicht, daß man mit der Rake 30 nicht halsen kann?
Lessacher
29.11.2011, 11:50
Der hat scheinbar vergessen zu halsen, oder darf er auch wenden. ? Wolfgang
bernie b
29.11.2011, 12:03
Interessant! Wenn ich im Ranking Alpha-Racing anklicke, taucht unter den ersten 1663 kein Thomas Döblin auf. Das heißt doch wohl nicht, daß man mit der Rake 30 nicht halsen kann?
Würde mal tippen das es am Spot liegt(oder am Halsenkönnen des Fahrers).
***Beitrag editiert von Admin***
, ich dachte 5xmal 10sec, 250, 500m wären die gängigen Werte die Speeder für erstrebenswert erachten.
Und wie siehts denn in den Ranking im diesem Jahr aus?
Hans Kreisel 49,31 (Topspeed 2sec), wie war der bei Thomas dieses Jahr?
Da lag es dann an den Bedingungen, nicht an der Finne, oder?
Lessacher
29.11.2011, 12:32
Du hast recht,Average ist das was zählt. Aber mich interessiert halt wie schnell die Finne kann oder ist. Thomas ist 2011 Topspeed 46.67 gefahren.
Alexander 47.10 Knoten. Wolfgang
Surfbull
29.11.2011, 18:29
Leute, nocheinmal...
Alexander hatte am Sonntag als erstes die Slingshot Finne drin und hatte erst am Schluß, wo die Bedingungen wenn überhaubt ehr schlechter geworden sind, auf die Rake 30 von Wolfgang gewechselt und war auf Anhieb 1 Knoten schneller unterwegs... und das bei jeden Run nach dem Wechsel!
Und ich habe gemeint, das die Slingshot eigentlich auch nicht schneller sein kann weil sie so dick ist, und jeder der sich nur etwas mit Finnen auskennt weiß das dicke Finnen gut angleiten, recht spinoutsicher sind und mehr Wiederstand im Wasser haben!
Warum ist die Rake 30 von Wolfgang dünner und trotzdem so Spinout sicher? Liegt es an den Konkaven, die vielleicht mehr Querkräfte halten können... wie und warum auch immer, ich persönlich kann mit meinem Extremgewicht die Finnen prügeln und fühle mich sicher damit und das sollte erst einmal keine andere Finne in gleicher Größe und Dicke schaffen!!!
***Beitrag editiert von Admin***
Surfbull
29.11.2011, 18:52
Interessant! Wenn ich im Ranking Alpha-Racing anklicke, taucht unter den ersten 1663 kein Thomas Döblin auf. Das heißt doch wohl nicht, daß man mit der Rake 30 nicht halsen kann?
Alpha Racing... hat mich noch nicht wirklich intressiert und überlasse das lieber welche, die Spaß daran haben, etwas weniger Gewicht auf die Waage bringen oder Speed bzw. Slalom auf größeren Boards fahren...
Leute, nocheinmal...
Alexander hatte am Sonntag als erstes die Slingshot Finne drin und hatte erst am Schluß, wo die Bedingungen wenn überhaubt ehr schlechter geworden sind, auf die Rake 30 von Wolfgang gewechselt und war auf Anhieb 1 Knoten schneller unterwegs... und das bei jeden Run nach dem Wechsel!
Und ich habe gemeint, das die Slingshot eigentlich auch nicht schneller sein kann weil sie so dick ist, und jeder der sich nur etwas mit Finnen auskennt weiß das dicke Finnen gut angleiten, recht spinoutsicher sind und mehr Wiederstand im Wasser haben!
Warum ist die Rake 30 von Wolfgang dünner und trotzdem so Spinout sicher? Liegt es an den Konkaven, die vielleicht mehr Querkräfte halten können... wie und warum auch immer, ich persönlich kann mit meinem Extremgewicht die Finnen prügeln und fühle mich sicher damit und das sollte erst einmal keine andere Finne in gleicher Größe und Dicke schaffen!!!
nicht nocheinmal - sondern mMn erstmals so übersichtlich zusammengafasst das es auch nicht - insider kapieren - wenns von anfang an so geschrieben wäre und nicht nur in einer ansammlung von zweizeilern wärs einfach.
kann jetzt noch wer beschreiben worin die unterschiede der finnen techhnisch liegen - zumindest ansatzweise? profile, aufbau, basislängen. dann wärs wirklich interessant
okok - ich bin ja spion hier und zeichne gerade an meinen ersten finnen / formen rum, aber das werden erstmal slalomfinnen werden.
***Beitrag editiert von Admin***
bernie_a74
01.12.2011, 17:59
kann jetzt noch wer beschreiben worin die unterschiede der finnen techhnisch liegen - zumindest ansatzweise? profile, aufbau, basislängen. dann wärs wirklich interessant
okok - ich bin ja spion hier und zeichne gerade an meinen ersten finnen / formen rum, aber das werden erstmal slalomfinnen werden.
Da wird dir nix anderes übrig bleiben als die Finnen zu vermessen. Ein Profil mit Worten zu beschreiben ist eher nicht möglich.....Wobei Slalomfinnen in einem vollkommen anderen Einsatz-Bereich sind wie Speed Finnen.
Lessacher
10.12.2011, 06:07
c-bra. Slalomfinnen werden durchwegs senkrecht gebaut. Haben den größten Griff gegen den Wind.Baust Du diese Finne als Freeridefinne nur am Ende sichelig, stellst Du fest ,daß sie weicher fährt,was sie auch soll. Jetzt läuft sie aber komischerweise besser Höhe.Der Flex und Twist verdreht sie so,daß sie wie ein Steuer auf Höhe drückt.15-17 Grad Neigung gilt als gut.Slalomfinnen werden neuerdinds sicheliger gebaut,vielleicht haben das schon andere Finnenbauer registriert.Durch die Biegung nach hinten kannst Du sie durchwegs 2-3 cm größer
fahren,da gutmütiger. Wolfgang
Totti-Amun
10.12.2011, 08:21
Ich habe so was Ende letztens Jahres mal gebaut, aber irgendwie nie die Zeit und Lust gehabt das zu probieren. Ich glaube in 42 oder 44cm. Jetzt ist eh erst mal lange Winterpause, vielleicht Zeit was zu bauen oder sich neue Gedanken zu machen...
Totti-Amun
10.12.2011, 09:43
Wobei Slalomfinnen in einem vollkommen anderen Einsatz-Bereich sind wie Speed Finnen.
Darüber sollte man sich unterhalten. Slalom wird Downwind gefahren, genauso wie Speed. Warum sehen die Finnen dennoch völlig anders aus?
Lessacher
10.12.2011, 10:11
Bei Speed ist jede nervöse Finnenbewegung im downwind Kurs ein Verlust oder eine kleine Bremse.Da Grasfinnen die größte Laufruhe geben,diese aber ungeliebt sind hab ich rausgefunden ,daß für Speed ein Mittelding zwischen 45° und 15° sinnvoller ist,da eben laufruhiger.Bei Slalom kommen
eben noch mehr Kurse vor ,wo eben doch mehr Wendigkeit gefragt ist.Also aufrechte Finnen. Durch Anders Bringdal wieder aufrechte
Speedfinne vorne. Wolfgang
bernie_a74
10.12.2011, 21:54
Darüber sollte man sich unterhalten. Slalom wird Downwind gefahren, genauso wie Speed. Warum sehen die Finnen dennoch völlig anders aus?
Der Geschwindigkeitsbereich. Und auch: Der Winkel des relativen Windes.
Eine Speed finne muss relativ wenig Querkräfte aufnehmen, soll dabei wenig Widerstand produzieren.
Eine Slalomfinne hingegen muss viel mehr Querkräfte aufnehmen, das bei weniger Geschwindigkeit.
Die Eigenschaften einer Finne ändern sich ziemlich ganeu mit Geschwindigkeit zum Quadrat.
Wieder ein Denkanreiz:
Eine Formulafinne gefahren bei 3 Bft und 12,5m2 großem Segel muss mehr Querkräfte aufnhemen wie eine Speedfinne auf Raumenwind.
Totti-Amun
11.12.2011, 08:30
Ich meinte eigentlich den Slalom-Weltcup, oder andere Slalomevents. Da gibt es nur Downwind, ebenso wie bei Speed. Kein Halbwind, kein Upwind.
Um dann mal bei dem Thema zu bleiben, warum fährt doch niemand mit Slingshots / Lessacher Finnen, wenn diese doch so überragend auf dem Kurs sind...?...
bernie_a74
11.12.2011, 09:14
Vielleicht bin ich einfach zu wenig informiert....
Was für Windgeschwindigkeiten hast du in einem Slalom Worldcup ..... und welche Boardgeschwindigkeiten werden erreicht?
bernie b
11.12.2011, 12:11
Um dann mal bei dem Thema zu bleiben, warum fährt doch niemand mit Slingshots / Lessacher Finnen, wenn diese doch so überragend auf dem Kurs sind...?...
Sind sie das?
Anders Bringdal zeigte ja gerade wieder das man sie nicht unbedingt braucht.
Und wenn ich mir die Topgeschwindigkeiten der Speeder anschaue, auch da sind "normale" Finnen gleichwertig.
Ich war letztens in Strand Horst, mit einer normalen 26 Speedfinne war das ehrlich gesagt völlig wahnsinnig da wirklich "fliegen zu lassen" bei der Wassertiefe.
Ich verstehe nun warum es solche Finnenentwicklungen gibt, die Gefahr einzuspitzeln im Grund wird deutlich vermindert.
Auch wenn es zu Grundberührungen kommt sorgt der Rake für sanftes Abremsen und nicht wie bei geraden Finnen zu abrupten Stürzen.
Nach meiner Meinung handelt es sich um spotspezifische Notwendigkeiten diese speziellen Finnen zu fahren.
Daher werden sie auch wahrscheinlich nicht beim Downwindslalom genutzt, kein Event würde in so flaches Wasser gelegt werden.
Von den Vorlieben der Fahrer mal ganz abgesehen.
Totti-Amun
11.12.2011, 13:24
Nach meiner Meinung handelt es sich um spotspezifische Notwendigkeiten diese speziellen Finnen zu fahren.
Daher werden sie auch wahrscheinlich nicht beim Downwindslalom genutzt, kein Event würde in so flaches Wasser gelegt werden.
Ich finde die Theorie interessant und auch schlüssig. Ich wundere mich aber, warum das so nie kommuniziert wurde...?... Stattdessen werden die Finnen als Allheilmittel gepusht, nur damit kann man schnell fahren.
meine positive Erfahrung mit der Drake 30 verdanke ich vor Allem Ihrer sehr guten Laufruhe.
Einem Speed-Profi mag das egal sein aber mich macht es schneller, wenn ich mich auf dem Board auch bei höheren Geschwindigkeiten (und die fangen für mich schon knapp unter 50 km/h an) sicher fühle.
Wegen diesem Effekt habe ich dann auch diese Speedfinne für mich als Freeridefinne "vergewaltigt" - und war äußerst zufrieden damit. Auch ohne in für mich utopische Geschwindigeitsbereiche vorzustoßen.
Michael
Lessacher
12.12.2011, 11:23
Michael. Was ist Drake 30??????????????? Wolfgang
ups - sorry - muss wohl daran liegen, daß ich mich immer noch über die Drake-Finne des Futura ärgere ;)
meinte natürlich Deine Rake 30, so, wie ich sie jetzt auch als Twinser einsetze :)
Michael
Lessacher
12.12.2011, 15:04
Bernie b, hat richtig erkannt, daß für wenig Wasser in Horst gerade Finnen sehr schnell unfreundliche Abgänge bescheren. Grasfinnen? will keiner.
Also Rake 30°.Das war für dieses Revier gut. Das andere Speeder für ihre Finnenbauer das auch rausfanden ist ja legitim. Aber ehrlich gesagt ging
es mir um ungefährlichere Bremser oder Katapults durch Bodenkontakt. Von Grasfinnen natürlich bekannt ,bei Rake 30°natürlich auch,alles andere sind
Begleiteigenschaften. Diese breiteren Finnen nehmen halt nun mal beim Start schneller Speed auf,kommen so schneller auf Topspeed.Den Vorteil
werden sie gegen die schlanken geraden Finnen behalten. Diese kommen später zum Topspeed. Bei Namibia Bedingungen gibt es einem zu denken.?
Wolfgang
Lessacher
12.12.2011, 15:13
Hier im Forum haben wir das erstemal am 1.07. 2009 über diesen Typ von mir geschrieben. Die anderen Finnen mit 30° wurden natürlich alle früher erfunden, nur wann halt? Wolfgang
Totti-Amun
12.12.2011, 15:16
Stimmt nicht, mindestens schon im Oktober 2008: http://www.surf-forum.com/showthread.php?1970-Lessacher-Rake-30°
Lessacher
14.12.2011, 06:10
Hab recht herzlichen Dank.Hab einfach vergessen mich zu bedanken. Wolfgang
bernie b
04.01.2012, 12:47
Glückwunsch Wolfgang!!!
Die schnellsten Holländer haben die fasche Finne im Board stecken, denn der Speedvergleich von Alexander zeigte, das die Rake 30 von Wolfang über 1 Knoten schneller war (auf Durchschnitt und Max Speed)
Ich kann nur dazu sagen, das es eigentlich ganz logisch ist, denn man brauch sich ja nur die Finnen anschauen und stellt sofort fest welche schneller sein müßte, denn die Slingshot ist viel dicker und das kostet Speed... muß sie ja auch bei der Finnenbreite haben... wenn es nicht so wäre, dann kommt man ehr zu einem Strömungsabriß!
Also die Slingshot hat damit gegen die 22er Lessacher Speed Rake 30 verloren
Möchtest Du Deine These(und den tollen Test von Alexander) nochmal überdenken?
Was war los?
1,6kn langsamer am gleichen Spot mit gleichen Bedingungen,von den Holländern in West Kirby will ich gar nicht reden.
So wie ich das sehe sind in Gp3s die ersten vier auf Slingshot.
bernie b
05.01.2012, 09:36
Wenn Dutzende Holländer den Topspeed von Thomas seinen 50 Knoten nicht knacken,bezogen auf die Slingshot,ist es mir egal was Du schreibst,
wichtig ist wie schnell und nicht was wäre wenn. Wolfgang
Na nun ist es ja wohl eingetreten, oder?
Und es waren echte 50kn, nicht knapp drunter!
Schon Hans Kreisel gratuliert und dabei auch gleich für Deine peinliche Aussage hier entschuldigt?
Diese hier meine ich:
Was denn pushen? Was Thomas im Topspeed allein geschafft hat, haben trotz Ansage die Holländer im Dutzend nicht geschafft. Wolfgang
Surfbull
05.01.2012, 15:01
Hallo Wolfgang,
einfach den Typen und seine schlauen Sätze ignorieren!!!
Achso, was hälst du von dem 50 Knoten Speed Shirt Design, könnten man ja auch als Design Lessacher Promoshirt unter die Leute bringen!? :-)
Gruß
Thomas
Lessacher
05.01.2012, 15:29
Ganz ehrlich Thomas, der ist einfach verlorene Zeit für mich. Wolfgang
Isonic87
06.01.2012, 02:36
Diese Glaubensdiskussion über Finnendesigns möchte ich (als Luftfahrting.) versuchen etwas zu versachlichen, sofern das überhaupt noch möglich ist ...
Insbes. halte ich Aussage über Widerstand und Speedpontenzial einer Finne durch reine Inaugenscheinnahme für reichlich gewagt. So hat mich die Aussage
Ich kann nur dazu sagen, das es eigentlich ganz logisch ist, denn man brauch sich ja nur die Finnen anschauen und stellt sofort fest welche schneller sein müßte, denn die Slingshot ist viel dicker und das kostet Speed... muß sie ja auch bei der Finnenbreite haben... wenn es nicht so wäre, dann kommt man ehr zu einem Strömungsabriß! zu diesem Blog veranlasst.
Der Widerstandbeiwert eines jeden auftriebswirksamen Körpers setzt sich haupsächlich (und vereinfacht) aus zwei Anteilen zusammen, dem sog Null-Widerstand und dem auftriebsabhängigen Widerstand. Der Nullwiderstand hängt von gewählten Profil ab und definiert (daher der Name) den Widerstand für Nullauftrieb. Eine Aussage dass dicke Profile hier Nachteile haben ist so nicht ohne weiteres haltbar, da es mehr von der Dickenverteilung und dem allg. Profilverlauf abhängt.
Der auftriebsabh. Widerstand definiert sich über die 2-dimensionale Auftriebsverteilung, hier stellt eine elliptische Auftriebsverteilung das Optimum dar. In erster Näherung (bei konstanten Profilverlauf über die Tiefe einer Finne) stellt die Outline einen guten Indikator für die Auftriebsverteilung dar.
Nicht unerwähnt bleiben muß an dieser Stelle allerdings auch die Tatsache, dass eine gerade Abströmkante widerstandsoptimal ist. Ein Cutout wie bei der Rake Finne hat diesbzgl. (und auch bzgl der Auftriebsverteilung) sicher Nachteile. Die ins Feld geführten Vorteil bzgl. Spinout Sicherheit kann und will ich hier nicht bewerten. (das ist ein Thema für sich ....)
In Summe hat der Gesamtwiderstand eines jeden Auftriebskörpers ein Minimum bei einem bestimmte Auftriebsbeiwert.
Die Kunst bei der Profilwahl und Flächenverteilung besteht nun darin, die Fläche einer Finne so zu wählen, dass die Finne bei diesem Auftriebsbeiwert bzw. Minimalwiderstand arbeitet.
So lässt sich auch die Tatsache erklären, dass bei Speedsurfen immer kleinere Finnen verwendet werden. Aufgrund der Kombination aus hoher Geschwindigkeit und den relativ geringen Querkräften durch den raumen Kurs müssen die Finnen nur relativ wenig Querkraft (=wenig Auftrieb) kompensieren.
Aus aerodynamsicher Sicht erscheint mir die C3 Slingshot eine sauberes Design zu haben. Profildicken- und Flächenverteilung erscheinen harmonisch und kommen einer elliptischen Auftriebsverteilung nahe. Bei der Rake Finne stört mich persönlich (aus Widerstandssicht) der Cutout; Profildicke und Fläche kann ich nicht beurteilen, da ich eine solche Finne noch nicht in den Händen gehalten habe. Mir sind aber auch weder in der Technik noch in der Natur Beispiele bekannt, wo eine Art Cutout sich als optimal erwiesen hat (wäre allerdings mal eine Untersuchung wert ....)
Abschliessend - und um des Frieden willens, bliebt festzustellen, dass beide Finnen in Kombination mit entspr. Fahrer, Segel, Brett (in dieser Reihenfolge) bei entspr. Bedingungen belegt sehr schnell sind. Ich persönlich halte den Finnenwiderstand in Geschw.bereichen jenseits der 40 Knoten zwar für relevant , aber nicht für entscheidend. Auf jeden Fall ist von allen Komponenten, der am wenigstens nach den Gesetzen der Strömungsmechanik gestaltete Körper der des Fahrers (hmmm, obwohl bei manchen Speedern ... ) und hier sollte man endlich mal ansetzen . Ich denke bei den heutigen Finnen sind wir schon sehr nah am Optimum - so oder so.
Lessacher
06.01.2012, 08:53
Aufgabe besteht darin die Querkräfte zu reduzieren.Die einen machen das durch flacher Gestalltung der Leeseite,während ich diagonal versetzte
Konkaven vewende.Der Cut out verhindert,daß Strömungsabrisse hinten runterwandern können.Da beide Finnen gefahren wurden,ist es nicht nur
durch Betrachtung der Finne zu dieser Aussage gekommen. Wolfgang
bernie_a74
06.01.2012, 11:10
Danke für deinen wirklich kompetenten Beitrag!! Vielleicht können wir wieder so weiter machen.....
Insbes. halte ich Aussage über Widerstand und Speedpontenzial einer Finne durch reine Inaugenscheinnahme für reichlich gewagt. So hat mich die Aussage zu diesem Blog veranlasst..
Das sehe ich auch so, kann ich nur 100% zustimmen.
dem sog Null-Widerstand
ich eklär das nochmals, damit es möglichst alle verstehen: Das ist der Zusatnd wo die Finne mit 0° angeströmt wird. Kommt in der Praxis nie vor (außer Vorwind)
hier stellt eine elliptische Auftriebsverteilung das Optimum dar.
....jetzt helfe ich dir ein klein wenig um den Spagat zw. Luftfahrt und Surfen zu machen. Die Grenzschicht des Fugzeugrumpfes ist im Verhältniss zu einer Flugzeugtragfläche sehr klein (kannst du mir folgen? zustimmen auch?) D.h. die Grenzschichte des Rumpfes beeinflusst den Auftrieb der Tragfläche nicht.
Beim Surfbord ist die Grenzschichte des Boards recht groß, 2cm im Bereich der Finne.---hab ich mir mal schnell ausgerechnet---- D.h. im Bereich der Finnenwurzel wirst du nicht den Maximalauftrieb haben, sondern einen Nullauftrieb. Das ganze haut dir die elliptische Strömungsverteilung komplett zusammen.
Was Wolfgang schon richtig erkannt hat, unten leistet eine Finne mehr wie oben, logisch die Strömungsgeschwindigkeit ist höher.
Der Bereich des Cut-Out liegt ziemlich genau im Bereich der Grenzschichte des Boards.
Gedankenexperiment: mMn sollte eine Finne mit an den ersten 2cm gar keine Fläche besitzen, ....weil sich da in Bezug auf Finnenleistung eh "nix" abspielt, aber dort die Gefahren eines Spin outs lauern.
Die Kunst bei der Profilwahl und Flächenverteilung besteht nun darin, die Fläche einer Finne so zu wählen, dass die Finne bei diesem Auftriebsbeiwert bzw. Minimalwiderstand arbeitet.
...das würde ich jetzt ganz gerne mal in "Stein meiseln" um sich zukünftige Diskussionen sparen zu können.
Mir sind aber auch weder in der Technik noch in der Natur Beispiele bekannt, wo eine Art Cutout sich als optimal erwiesen hat (wäre allerdings mal eine Untersuchung wert ....)
Grenzschichte des Grundkörpers beachten, dann wird es zu interessanten Ergebnissen kommen.
Ich persönlich halte den Finnenwiderstand in Geschw.bereichen jenseits der 40 Knoten zwar für relevant , aber nicht für entscheidend.
Ich denke schon, ich erkläre dir gerne auch warum: Einfache statische Betrachtungen zeigen, dass das Gewicht des Fahrers die Antriebsleistung des gesamten Surfers (Pilot, Board, Rigg, Finne) bestimmen. d.h. wenn du schneller werden möchtest, kannst du nur Widerstände minimieren. (----Oder Bleiweste tragen)
Ich denke bei den heutigen Finnen sind wir schon sehr nah am Optimum
und ich glaub da ist noch viel drinnen.
Lessacher
07.01.2012, 06:08
Elliptische Auftriebsverteilung stellt das Optimum dar.Das gilt seltsamerweise auch schon für Wavefinnen. MUF propagiert das. Als ich vor 20 Jahren die Chamäleon in Rake 30° in der Welle testen ließ kam folgende Antwort. ZU schnell,wir wollen die Welle genießen.Ich suchte dann,nicht HAI , sondern Robben und Seehunde im Duisburger Zoo. Ich fand die wendiger,also besser für Outlines verwendbar. War die Zeit der einfachen
Manöver.Heute mußt du für dreifach <Aktionen natürlich schneller sein und höher.Da brauch ich aber nichts erfinden, was es eh schon ewig gibt.
Wäre elliptisch für Welle das Optimum ,dann hätten Seehunde und Robben das,denn da ist Wendigkeit gefragt.Gilt ja auch für die Welle,also für die Waver.Es gibt da auch Genießer,die nehmen auch kein Speedboard. Wolfgang
Lessacher
08.01.2012, 12:59
Null- Widerstand gibt es nicht.Null Grad Anströmwinkel ja.Je nach Rake mehr oder weniger Widerstand bei Null Grad direkt von vorne gegen die Nase. Wolfgang
Isonic87
08.01.2012, 13:32
zu Deiner (bernie_a74) Grenzschichttheorie zur Ehrenrettung des Cutouts
Beim Surfbord ist die Grenzschichte des Boards recht groß, 2cm im Bereich der Finne.---hab ich mir mal schnell ausgerechnet- ; da ist Dir wohl ein Fehler unterlaufen. Bei einer Lauflänge von 1m (Speedboard voll im Gleiten) , und V=20 m/s (ca. 40 kn) ergibt sich eine Grenzschichtdicke von ca. 1mm.
Das wird auch mit gesundem Menschenverstand und Betrachtung des Gedankenmodells der Grenzschichttheoroie plausibel. aus http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrodynamische_Grenzschicht : 'An der Wand wird das Fluid durch Reibung zum Stillstand gebracht (Haftbedingung). Je weiter ein Fluidteilchen von der Wand entfernt ist, desto höher wird die Geschwindigkeit. Da die Geschwindigkeit theoretisch nie die Umgebungsgeschwindigkeit der Strömung erreichen kann, wird das Ende der Grenzschicht mit dem Erreichen von 99% der Umgebungsgeschwindigkeit definiert.'
Da Wasser ein nicht sehr viskoses (oder anders herum, sehr flüssiges) Medium ist, treten nur geringe Reibungs- bzw. Scherkräfte auf, d.h. die Grenzschicht ist relativ dünn. Oder glaubst Du wirklich das erst nach 2 cm Abstand von der Brettunterseite die Umgebungsgeschwindigkeit zu 99% erreicht wird ? Dann müssten wir auf Öl oder noch besser Honig surfen ....
Also, durch die Grenzschichttheorie kann man keine Ableitung für die Sinnfälligkeit der Cutouts bei Finnen finden.
Bzgl. meiner Aussage,
Ich persönlich halte den Finnenwiderstand in Geschw.bereichen jenseits der 40 Knoten zwar für relevant , hast Du mich evtl. falsch verstanden. Du hast vollkommen recht um schneller zu werden, müssen Widerstände reduziert werden. Ich denke aber, dass wir bei den Finnen schon sehr nah am Optimum sind und das Potenzial zur Reduktion relativ im Vergleich zu den anderen Komponenten eher gering ist (schätze kleiner 3%) . evtl. kann man noch mehr erreichen wenn man zu einer besseren Abstimmung zwischen Finne und Segel kommt. (will sagen kleinere Finne; in WK waren ja einige mit nur 17er Finnen am Start...); aber generell denke ich bei den Segeln und insbes. beim Fahrer ist noch viel mehr drin.
Zu den Segeln: wenn man sich heute ein voll angeblasenes und bauchig getrimmtes Racesegel auf dem Speedkurs anschaut, dreht es jedem Aerodynamiker den Magen um - Beispiel gefällig 11000. (um hier nicht gleich die nächste Glaubensdiskussion vom Zaun zu brechen - Segelmarke wurde (fast) willkürlich gewählt , sieht bei anderen auch nicht viel besser aus...)
Was man da sieht ist im Vergleich zu den heutigen Finnen Lichttjahre von einem sauberen aerodynamischen Design entfernt. Insges. wenig auftriebswirksame Fläche, stark auswehendes Achterliek und damit keine saubere Abströmkante; Masten biegen stark nach Lee, viele Falten, viel schädliche (Widerstand produzierende) Fläche wird nur 'spazieren' gefahren. Elliptische Auftriebsverteilung ?! Fehlanzeige, da der Vortrieb eines Segels hauptsächlich im unteren Bereich produziert wird .
Zum Fahrer: es gibt andere Sportarten, die z.T. bei deutlich geringeren Geschwindigkeiten stattfinden (Radfahren, Eisschnellaufen), bei denen man zumind. einige aerodyn. Verbesserungen am Fahrer/Sportler vornimmt. (Stichwort aerodyn. Helm) . Von anderen Sportarten im ähnlichen Speedbereich (Rodeln, Skifahren) mit stundenlangen Windkanalsitzungen gar nicht zu reden. Beim Speedsurfen hier komplette Fehlanzeige. Dies ist um so verwunderlicher , wenn man weiss das ein alleine der Helm beim Zeitfahren dem Radfahren ca. 1 min auf die Stunde bringt. (und hier ist man lediglich im Geschw.bereich 40-50 km/h unterwegs!!). Ich lehne mich jetzt mal etwas aus dem Fenster, aber ich denke der Fahrerwiderstand bei 40+kn macht ca. 30% des Gesamtwiderstandes aus , die Verbesserungspotenziale sind offensichtlich....
Für mich ist die Fahrerproblematik bei Speedsurfen mit auch ein Grund, warum die Kiter gegenüber den Windsurfern im Vorteil sind. Aufgrund der sehr kompakten bzw geduckten Position, bietet ein Speed-Kiter deutlich weniger Windangriffsfläche als ein deutlich aufrechter Windsurfer. Im übrigen sind auch deren Kites deutlich aerodynamischer gestaltet, so dass man manchmal schon fast neidisch werden könnte ....
Ich stimme Dir also zu - es gibt noch viel Verbesserungspotenzial beim Speedsurfen in Bezug auf Widerstandsreduktion. Meiner Meinung nach in Relation am wenigstens aber bei den Finnen. Meines Erachtens sollte man die Segel/Fahrer Kombination in den Fokus rücken, hier könnte ich mir viel vorstellen....
Isonic87
08.01.2012, 14:32
zu Wolfgang Lessacher:
von vornherein möchte ich festhalten, dass es mir nicht darum geht Dein Finnendesign zu kritisieren oder gar schlecht zu reden. Die Finne ist sicher gut , denn sonst wäre nicht so viele damit so zufrieden und würden sie hier so glühend verteidigen. Um was es mir geht ist aber die Umstand, dass man nicht versucht Designmerkmale mit unsauberen oder gar pseudo-wissenschaftlichen Argumenten zu erklären. Insofern stellen meine Beiträge eine Art konstruktive Kritk und Hilfestellung dar. Bitte so verstehen.
zu
Aufgabe besteht darin die Querkräfte zu reduzieren.Die einen machen das durch flacher Gestalltung der Leeseite,während ich diagonal versetzte
Konkaven vewende.Der Cut out verhindert,daß Strömungsabrisse hinten runterwandern können.Da beide Finnen gefahren wurden,ist es nicht nur
durch Betrachtung der Finne zu dieser Aussage gekommen. Wolfgang
Ich verstehe die von Dir verwendete Begrifflichkeit 'Reduktion der Querkräfte' in diesem Zusammenhang nicht. Es ist doch ureigene Aufgabe, ja Daseinsberechtigung einer jeden Finne die vorhandenen und vom Segel generierten Querkräfte zu kompensieren um damit die herschenden Kräfte ins Gleichgewicht zu bringen. Eine gute Finne tut dies effektiver als eine schlechte Finne, da sie die gleiche Querkaft (= Auftrieb) bei deutlich geringerem Widerstand produziert. Insofern kann es auch nicht Designaufgabe beim Finnendesign sein hier eine Querkraftreduktion anzustreben (da sind m.E mehr die Segeldesigner gefordert!). Aber evtl. verwenden wir den Begriff Querkraft auch nur unterschiedlich , dann bitte ich um Klarstellung.
Gerade mit den bei den Lessacher Finne vorzufinden 'diagonal versetzen Konkaven' habe ich meine Verständnisprobleme. Was ist hier der genaue Effekt ?
nochmal zum Cutout: ich unterstelle wir sprechen von einer sauber angeströmten Finne bei Highspeed; welche Strömungsabrisse siehst du da ? Bei den unter diesen Bedingungen herschenden kleinen Antrömwinkeln wird es 'hoffentlich' zu keinen Ablösung kommen. Selbst wenn diese auftreten sollten, warum sollten diese nach unten wandern und nicht einfach nach hinten abströmen ? - selbst wenn , was ist das Problem ? Ich halte die Argumentation für nicht schlüssig und für einen weiteren Versuch das Cutout als Alleinstellungsmerkmal Deiner Finnen herauszustellen. Nochmal mir ist kein Beispiel in der Natur oder Technik bekannt wo nach Gesetzen der Strömungsmechanik (oder der Evolution) sich Formen mit Cutouts oder gar wechselnden Konkaven als optimal erwiesen hätten. Sowas kenne ich höchstens aus Batman-Filmen :) (sorry, kleiner Scherz...)
Versteh mich bitte nicht falsch, Deine Finnen sind gut , meiner Meinung nach aber nicht wegen der o.g. Design Features (Cutout & wechselnde Konkaven), sondern eher trotz dieser. Insges. müssen die allgemeinen Eigenschaften Deiner Finnen (Profilauswahl, Vorderkantenwinkel, Nasenradius, Materiamix und Steifigkeiten) von Dir sehr gut gewählt sein. Aber hast Du schon mal drüber nachgedacht oder gar ausprobiert mal eine Finne zu machen , die ohne Cutout (mit sauberer Abströmkante) und mit einem einseitigen asymmetrischen Profil (Konkaven) auskommt? Ich behaupte, wenn alle anderen Parameter gleich oder ähnlich bleiben, sollte diese Finne zumind auf dem einen Kurs sehr viel widerstandärmer und damit schneller sein.
noch zu den von Dir ins Feld geführten Robben und Seehunden: der Vergleich ist interessant aber nicht ganz zielführend, da wir die Diskussion ja begonnen hatte im Zusammenhang mit dem Widerstand der Finnen. Die Schwanzflossen der Seehunde sind aber Antriebs- und Steuerflossen und da stehen sicher bei der geforderten Wendigkeit andere Designmerkmale im Vordergrund.
Über die generelle Sinnfälligkeit der elliptische Auftriebsverteilung für eine widerstandsoptimalen Auftriebsfläche sollten wir hier nicht mehr argumentieren. Das haben schlauere Leute als wir schon vor langer Zeit herausgefunden und kann ggf hier nochmal nachgelesen werden : http://de.wikipedia.org/wiki/Induzierter_Luftwiderstand
Das gilt selbstverständlich m.E. auch für Wavefinnen. Warum auch nicht ? Oder willts du behaupten eine optimale Wavefinne muss mehr Widerstand haben als nötig und damit langsamer sein ?
noch eine Anmerkung bzw Korrektur. Den sog. Null-Widerstand (CW-0) gibt es sehr wohl er ist nur anders definiert als bei Dir. siehe http://mitglied.multimania.de/luftwaffe1/flugmechanik/fm_widerstand.html es ist also der Widerstand , der herscht wenn kein Auftrieb produziert wird (bei symmetrischen Profilen bei Antrömwinkel = Null, bei asym. Profilen Antrömwinkel ungleich Null !).
so genug kluggescheißt .... , wünschen nach einen angenehmen Sonntagnachmittag.
Dr. Spin Out
08.01.2012, 14:46
Grenzschicht:
Alle Berechnungen gehen immer von einem homogenen Fluid aus, beim Surfboard haben wir aber ein Luft/Wasser- Gemisch ( sieht man an dem abströmenden Wasser am Heck des Boards, bei hoher Geschwindigkeit ist der Abriss weiß). Das ist aber nicht berechenbar.
Finne:
17 cm Finne in WK ist nur deshalb möglich, weil die Jungs dort nicht zum Startplatz zurücksurfen müssen, sie laufen Höhe auf der Strasse. Auf einem Priel muß man zurücksurfen können, das geht nur mit deutlich größeren Finnen.
Segel:
Alle heute gängigen Segel werden, bedingt durch die grotenschlechte Streckung der erzeugenden Fläche, mit einer glockenförmigen Auftriebsverteilung gebaut (siehe Horten Nurflügel). Diese Verteilung eliminiert den Randwirbel komplett!
Man hat es eben mal ausprobiert ( Rushwind, vor ca. 20 Jahren ) ohne diese Theorie zu kennen, und siehe da, es hat hervorragend funktioniert.
Bei höher gestreckten Katamaransegeln sieht das dann schon wieder ganz anders aus, obwohl die berühmte elliptische Auftriebsverteilung nur noch in den Lehrbüchern steht, sie ist technisch komplett überholt!!!
Fahrerwiderstand:
Mein Ansatz, hier schon oft propagiert, ist
25% Board
25% Finne
25% Segel
25% Fahrer
Widerstandswerte situationsbedingt jeweils +-5%
Also mit 30% liegt man da schon genau richtig beim Speedfahren, muß aber dabei beachten, daß der scheinbare Wind deutlich geringer als die Fahrtgeschwindigkeit ist.
zu Deiner (bernie_a74) ....
Ich stimme Dir also zu - es gibt noch viel Verbesserungspotenzial beim Speedsurfen in Bezug auf Widerstandsreduktion. Meiner Meinung nach in Relation am wenigstens aber bei den Finnen. Meines Erachtens sollte man die Segel/Fahrer Kombination in den Fokus rücken, hier könnte ich mir viel vorstellen....
Dem muß ich etwas widersprechen. Beim Windsurfen ergibt sich der relative ( Gegen- ) Wind aus Antriebswind und Fahrtwind. Anders als beim Auto tritt der Windwiderstand nicht frontal auf den Surfer.
Auch aus der Automobilwelt ist bekannt, daß Fahrzeuggewicht bis ca. 60 Km/h und darüber dann die Aerodynamik entscheidend sind.
Ein " in Stein gemeißeltes " Segelprofil mag für den Topspeed von Vorteil sein, ist aber alles andere als benutzerfreundlich. Es müßen Böen abgefedert werden, mal ist man Raum, mal am Wind unterwegs.
Ich sehe insgesamt materialtechnisch nur noch wenig Verbesserungspotential. Bestmarken werden bei idealen Revierbedingungen gefahren.
Gruß Thomas
Isonic87
08.01.2012, 15:30
die glockenförmige Auftriebsverteliung eines Nurflüglers gilt in Strömungsrichtung und wird lediglich aus Längsstabilitätsgründen gewählt. Selbstverständlich findet auch beim Nurflügel eine Randumströmung statt und damit wird induzierter Widerstand generiert. Die elliptishce Auftriebsverteilung ist mitnichten tot, wie kann man auch eine math. belegte Theorie für tot erklären ? Die Frage ist doch aber wie wird eine solche idealisierte Annahme in der Praxis umgesetzt? Da gibt es vielfältige Wege (hohe Streckung, Winglets, etc.) , aber in jedem Fall wird immer der Idealfall der ellpit. Auftriebsverteilung angestrebt.
Bleibe bei meiner Einschätzung , dass Windsurfsegel sehr viel schädliche Fläche spazieren fahren. Das reduziert selbstverständich auch die Randumströmung und damit den induz. Widerstand, aber um den Preis eines hohen Nullwiderstandes bzw. Reibungswiderstandes.
Stimme natürlich auch zu, dass alle Überlegungen nicht für das normale Hin- und Hersufen gedacht sind, da sind die Segel so wie sie sind sicher gut und 'evolutionär' gewachsen. Für die reine Rekordjagd sollten m.E. aber mal neue Wege beschritten werden.
Es stimmt auch , dass der scheinbare Wind geringer ist als die Fahrgeschwindigkeit, Dennoch beträgt dieser bei 25 m/s (ca. 50 kn) Board- und Windgeschwindigkeit und 135 grad Raumkurs immerhin noch ca. 18 m/s bzw. 64 km/h. Ist also definitiv nicht zu vernachläsigen und damit wird der Windsurfer angeströmt.
Der Vergleich zum Automobil hinkt sowieso, da hier nicht auftriebswirksame Flächen betrachtet werden und lediglich der Nullwiderstand (CW-0 mal Strinfläche) betrachtet wird. Dazu stehen Widerstands- und Antriebskräfte in einer ganz anderen Relation zueinander.
silversurfer22002
08.01.2012, 15:43
das mit dem fahrer hatte ich gestern auch schon geschrieben, aber dann nicht abgeschickt, weil ich es zu provokantangesehen habe :bonk::D
zu den fahrern ... nicht nur fat is fast, sondern auch fast immer die hoch aufgewachsenen leute, die mit teilweise weniger fahrkönnen (wie zB ich) auch sehr zügig unterwegs sind.
ich bin gestern erst eine Rake 30° in 35 vom Wolfgang gefahren, danach eine Rake 35° in 35 vom Lars Winnheller.
Die Winnhellerfinne ist um einiges dünner gewesen, beschleunigte mich wesentlich besser und ich trotz erstmaligen testen, sofort 3 Kn schneller :headscratch: :beerchug: :beerchug: :1:
bernie b
08.01.2012, 16:44
Stimme natürlich auch zu, dass alle Überlegungen nicht für das normale Hin- und Hersufen gedacht sind, da sind die Segel so wie sie sind sicher gut und 'evolutionär' gewachsen. Für die reine Rekordjagd sollten m.E. aber mal neue Wege beschritten werden.
Das ist auch meine Meinung!
Das Speedsurfen in keiner Weise interessant ist für die großen Brands; warum sollte man deswegen viel Geld verbrennen für entsprechende Entwicklungsarbeit.
Sprechen wir nun über die Fahrer; Topfahrer mit entsprechender Fitness sind die Ausnahme, treten sie aber mal bei Events gegen die Speedelite an sind sie deutlich schneller.
ich bin gestern erst eine Rake 30° in 35 vom Wolfgang gefahren, danach eine Rake 35° in 35 vom Lars Winnheller.
Die Winnhellerfinne ist um einiges dünner gewesen, beschleunigte mich wesentlich besser und ich trotz erstmaligen testen, sofort 3 Kn schneller :headscratch:
Bei 35cm war das die schlechteste Finne die ich je gefahren bin.
Und ich habe schon einiges unter meinen SL Boards gehabt an Finnen; doch keine war so gravierend schlechter.
zu Wolfgang Lessacher:
Um was es mir geht ist aber die Umstand, dass man nicht versucht Designmerkmale mit unsauberen oder gar pseudo-wissenschaftlichen Argumenten zu erklären.
Zeit wird es.
Dr. Spin Out
08.01.2012, 17:52
die glockenförmige Auftriebsverteliung eines Nurflüglers gilt in Strömungsrichtung und wird lediglich aus Längsstabilitätsgründen gewählt. Selbstverständlich findet auch beim Nurflügel eine Randumströmung statt und damit wird induzierter Widerstand generiert. Die elliptishce Auftriebsverteilung ist mitnichten tot, wie kann man auch eine math. belegte Theorie für tot erklären ? Die Frage ist doch aber wie wird eine solche idealisierte Annahme in der Praxis umgesetzt? Da gibt es vielfältige Wege (hohe Streckung, Winglets, etc.) , aber in jedem Fall wird immer der Idealfall der ellpit. Auftriebsverteilung angestrebt.
Bleibe bei meiner Einschätzung , dass Windsurfsegel sehr viel schädliche Fläche spazieren fahren. Das reduziert selbstverständich auch die Randumströmung und damit den induz. Widerstand, aber um den Preis eines hohen Nullwiderstandes bzw. Reibungswiderstandes.
Stimme natürlich auch zu, dass alle Überlegungen nicht für das normale Hin- und Hersufen gedacht sind, da sind die Segel so wie sie sind sicher gut und 'evolutionär' gewachsen. Für die reine Rekordjagd sollten m.E. aber mal neue Wege beschritten werden.
Es stimmt auch , dass der scheinbare Wind geringer ist als die Fahrgeschwindigkeit, Dennoch beträgt dieser bei 25 m/s (ca. 50 kn) Board- und Windgeschwindigkeit und 135 grad Raumkurs immerhin noch ca. 18 m/s bzw. 64 km/h. Ist also definitiv nicht zu vernachläsigen und damit wird der Windsurfer angeströmt.
Der Vergleich zum Automobil hinkt sowieso, da hier nicht auftriebswirksame Flächen betrachtet werden und lediglich der Nullwiderstand (CW-0 mal Strinfläche) betrachtet wird. Dazu stehen Widerstands- und Antriebskräfte in einer ganz anderen Relation zueinander.
Sorry, aber die Glockenverteilung nach Horten ist über die Spannweite konzipiert und wird über eine starke Schränkung der Außenflügel erreicht, sieht eben aus wie ein Surfsegel mit Twist.
Hat nix mit momentneutralen oder momentpositiven Profilen zu tun und kann sogar auch das Seitenleitwerk ersetzen, es waren eben NURFLÜGEL.
Es gibt heute kein Flugzeug mehr, das mit elliptischer Auftriebsverteilung konzipiert wird, alle bauen überelliptisch und reduzieren den induzierten Widerstand mit Winglets.
Nochmal Beispiel Surfsegel:
jeder Surfer kennt das, die oberste Latte und die dazugehörige Folienfläche schlägt im Takt der Boardbewegungen locker von Luv nach Lee und zurück. Es ist offensichtlich, daß dort keine Druckdifferenzen von Luv nach Lee mehr sind, sonst würde die Folie eine klar definierte Position einnehmen. Keine Druckdifferenz bedeutet aber auch - kein induzierter Widerstand!!!
Bei der geringen Streckung der erzeugenden Fläche (ist ja irgendwo bei 3) wäre der induzierte Widerstand bei elliptischer Auftriebsverteilung ca. 30-50% des Gesamtwiderstandes des Segels abhängig von Anstellwinkel, das hat man eben eingespart und fährt lieber einen Quadratmeter mehr Segelfläche spazieren.
Also, wenn ich die Entwicklung des Speedsurfens der letzten 10 Jahre betrachte, dann ist im Bereich Board und Segel nicht mehr viel zu erwarten, bei Finnen sind leichte Verbesserungen durch besseres Abstimmen auf die Einsatzbedingungen möglich und der entscheidende Faktor ist die Wasseroberfläche. Viel Wind aus der richtigen Richtung und glattes Wasser, dann kann man auch mit 10 Jahre altem Material Rekorde fahren
meint
Dr. Spin Out
Isonic87
08.01.2012, 18:05
Alles korrekt und Danke für die Klarstellung, die Diskussion fängt an Spass zu machen.
Winglets ist ein gutes Stichwort , warum eigentlich nicht bei Finnen ??
Mit den Segeln bin ich nicht ganz so pessimitisch. Ich denke da machen es uns vor allem die Segler und auch die Kiter zur Zeit vor.
Wenn dann muss da was radikal neues und anderes her und das dann sicher nicht für den Hausgebrauch und nur für die Rekordbedingungen.
Ich stimme zu was das Potenzial von altem Material angeht, entscheidend sind heutzutage (bei annähernd gleichwertigem Material) die Bedingungen und der Fahrer. Aber zeigt diese Aussage nicht auch das ganze Dilemma der Surfbranche ? Zumind im Speedbereich sind die Fortschritte (ich sach mal) der letzten 5 Jahre nicht wirklich epochal zu nennen (wenn gleich uns das die Surfindustrie und die einschlägige Presse ständig versucht zu suggerieren, bei den alljährlichen propagierten Verbesserungen (Speed und Angleiten) müssten wir schon mit Überschall bei 10 kn unterwegs sein....)
Auf der Suche nach einem elliptischen Segel? Guck mal: http://www.surf-forum.com/showthread.php?9363-Kommen-jetzt-3-Latten-Segel
Herr Oswald läßt grüßen. Ist das jetzt der Stein der Weisen?
Gruß Thomas
Lessacher
08.01.2012, 19:03
Da ich mal Rake 30° bekannt gemacht habe,eben mit dieser Outline,Lars Winheller das aber mit normaler Profilierung probieren wollte,besprachen
wir das und er hat sie gebaut. Wenn sie schneller ist freut es mich für ihn. Es bringt uns doch nur im Speed vorwärts.Da ich diese asymm.
Finnen schon Jahrzehnte baue, müssen tausende Kunden meiner Finnen etwas erworben haben, das sie eigentlich nicht glücklich machen könnte.Den Cut Out mach ich nur,damit ich am Strand sehen kann,wer meine Finnen fährt.Alexander fährt auch nur so schnell mit meiner Finne,weil er so fit ist. Wolfgang
Lessacher
08.01.2012, 19:30
Eine meiner ersten diagonal versetzten doppelasymm. Finnen wurden vor etwa 15 Jahren in Bremen an der UNI getestet und dieser Test im Surfmagazin veröffentlicht.Ein Satz lautete: Sie hat auf der Steuerbordseite 12% mehr Leistung und fährt da besser. Aber warum? Ich habe die Konkaven auf mein Können ausgerichtet,ohne zu wissen daß ich Steuerbordkurs schlechter bin. Solange angeglichen bis ich das Gefühl hatte
jetzt fahren beide Seiten gleich gut. War aber halt nicht so,wie der Test zeigte. Habe die Konkaven flächenmäßig angeglichen und seitdem ist
das in Ordnung.Seit ich das schriftlich habe,glaube ich dran. Wolfgang
Lessacher
08.01.2012, 20:48
Hab das so gut ich konnte fotografiert. SURF Oktober 96.
Lessacher
09.01.2012, 14:09
Lieber Silversurfer: Die Finne von Lars Winheller hast Du nicht die Tage erstmalig getestet,das war schon vor Monaten in Strand Horst,ich war doch selbst dabei,also was soll der Blödsinn.? Wolfgang
silversurfer22002
09.01.2012, 14:19
Lieber Silversurfer: Die Finne von Lars Winheller hast Du nicht die Tage erstmalig getestet,das war schon vor Monaten in Strand Horst,ich war doch selbst dabei,also was soll der Blödsinn.? Wolfgang
Wolfgang, da hast du leider Unrecht !
ich möchte dich hiermit einmalig und auch letztmalig bitten, nicht weiter unwahrheiten zu verbreiten, die unhaltbar sind
was sollen die sticheleien von dir, wenn jemand mit anderem material auch zügig fährt ???
nur für die aussenstehenden ... die finnen habe ich erst über weihnachten an die finnenkästen angepaßt und erst letzte tage passende finnenschrauben organisiert, vorher wäre ein test einfach nicht möglich gewesen
mach mal dein postfach hier leer, ich wollte dir etwas schicken, was nicht offen gepostet werden muss
Lessacher
09.01.2012, 14:59
Hast Du die Finne gefahren oder nicht?Wolfgang
silversurfer22002
09.01.2012, 15:14
hast du mein posting oben mal komplett gelesen UND VERSTANDEN ???
wie oben geschrieben, samstag erstmalig !
silversurfer22002
09.01.2012, 15:45
ich bin gestern erst eine Rake 30° in 35 vom Wolfgang gefahren, danach eine Rake 35° in 35 vom Lars Winnheller.
Die Winnhellerfinne ist um einiges dünner gewesen, beschleunigte mich wesentlich besser und ich trotz erstmaligen testen, sofort 3 Kn schneller :
ERSTMALIG gefahren
da sich jede finne auch anders anfühlt & fährt, man sich darauf auch einfahren muss, denke ich, das da noch viel potential drinsteckt (selbst für mich hobbysurfer der nur nen paar mal im jahr fährt) was ich vielleicht nur ansatzweise ausloten kann
ich frage mich auch gerade, wann Wolfgang letztes jahr dabei gewesen sein will, als ich die anderen finnen gefahren bin :headscratch::bonk: die noch garnicht in den finnenkasten paßten und ich noch keine passenden schrauben hatte :headscratch: die ich erst anfang des jahres gekauft habe :wallbash:
wäre ich sie doch mal schon letztes jahr gefahren, dann wäre ich in der rangliste auch unter den top 20 gewesen, aber mit meinem garmin 201 war das unsinnig :D
Ok, ich denke das die zeitlichen Abläufe jetzt dargelegt sind und bevor hier wieder etwas eskaliert sollten wir die zeitlichen Abläufe, die aus meiner Sicht gar nicht wichtig sind, einfach stehen lassen.
Viele Grüße
Michael
Lessacher
09.01.2012, 16:21
Es ist mir der Fehler unterlaufen,habe ihn mit einem Bozio oder so ähnlich verwechselt,da bitte ich um Entschuldigung.Lars hat mich darauf gestoßen,daß ich da was verwechselt habe.Also lieber Silversurfer,Entschuldigung,es tut mir leid. Du hast auf jeden Fall was gut bei mir.
Wolfgang
Lessacher
09.01.2012, 16:34
Lieber Silversurfer. Habe Dein Posting bekommen und gelesen. Ist passiert,nochmals,Entschuldigung. Wolfgang
Isonic87
10.01.2012, 02:32
Jetzt ist leider unsere interessante Diskussion etwas ins Stocken geraten....
Hatte die Frage nach der Sinnfälligkeit von Winglets bei Speedfinnen in den Raum gestellt. Oder gibts gar schon Erfahrungen mit sowas ?
Halte das durchaus für eine vielversprechenden Ansatz .
11015
sieht doch schick aus....
silversurfer22002
10.01.2012, 02:54
Wolfgang, alles wird gut :beerchug:
Lessacher
10.01.2012, 07:26
Da ich mich über Deinen Satz: Designermerkmale mit unsauberen oder sogar pseudo-wissenschaftlichen Argumenten zu erklären...... sehr
geärgert habe, wunderst Du Dich daß hier was ins Stocken gerät. Nur,ich kann es belegen und hab es probiert.
Wenn ich zum Beispiel schreibe, daß ich mit dem Cut out verhindere daß Strömung hinten runterwandert und dies oder das bewirkt, von Deiner
Seite Ungläubigkeit.
Otmar hat Winglets gebaut, ich auch,bei mir ging es dann mit Hydrofoil weiter.
Jetzt mal Butter bei die Fische. Was willst Du mit Winglets an der Finne bezwecken. ? Wo willst Du sie anbringen,als Flugzeugmensch natürlich am Ende. Was willst Du erreichen? oder verhindern? Hinterher erkläre ich Dir dann was alles eintreten wird.
Dr. Spin Out
10.01.2012, 14:11
Leider können Winglets oder besser Endscheiben an der Finne nicht die gewünschte Wirkung entfalten, da das Board beim Fahren permanent um die Querachse schwingt. Dadurch würde sich der Anstellwinkel des Winglet im Wasser dauernd verändern, Veränderungen von +-1 Grad machen die Wirkung vom Winglet wieder zunichte.
Eine kurze Überschlagsrechnung zeigt auch, daß das Ca bei einer Formula-Finne im normalen Arbeitsbereich so niedrig ist, daß bei der hohen Streckung dieser Finnen die Randbogenform völlig vernachlässigt werden kann. Rund oder eckig, völlig egal, Verbesserungen hier könnten sich nur mit weniger als 1 % vom Gesamtwiderstand bemerkbar machen, und das bemerkt als Einzelkomponente eben keiner.
Lessacher
11.01.2012, 06:27
Lieber Isonic: Da Du das charmant übergehst ,was ich mit Fotos belegt habe und zu anderen Sachen ausweichst folgendes.Wenn Dir etwas nicht
verständlich ist,egal ob aus Natur oder bei meinen Finnen,dann kann man fragen und keine Rundumschläge verteilen.
Ich habe Finnen ,egal mit Konkaven oder ohne in allen Rakes gebaut. Meine Versuche als Laie auf dem Gebiet,hat mich auch erst nach Jahrzehnten
durch probieren weiter gebracht.Ein Brett mit Acryl Flextail hat mich Strömungen sehen lassen,von denen Du wahrscheinlich noch nichts gesehen hast.
Wenn ich Widerstände an Finnen,egal wie groß,reduziere,eben durch Konkaven und Cut out,so ist es nicht angebracht mir zu erklären,daß es bei Segeln sinnvoller wäre.Totti und ich haben vor ca.5-6 Jahren ein starres Rigg am Kanal gesehen, aber unverkäuflich.Finian war da etliches schneller,Wochen
später Weltrekord mit Stealth.Die gingen weg wie nichts.
Meine ersten asymm.Finnen waren auf Lee flach. Strömung ging nach getaner Arbeit mit etwa 30° hinter der Finne zur Luvseite rüber, wobei der Sog da
noch dazu kam.Erst durch eine Konkave über die ganze Länge auf Lee war die Finne wesentlich schneller. Der Abriss war geradegerichtet und die Sogseite hatte keinen Zugriff mehr.MvM fuhr damit mal holl. Rekord. Der Widerstand war geringer. Also linke und rechte Finnen. Bei Konkaven auf
beiden Seiten,war der Erfolg Null. Erst diagonal war der Durchbruch. Wolfgang
Lessacher
12.01.2012, 06:57
Warum diagonal versetzte Konkaven? Wenn Du nach 1km Fahrt 10m Vorsprung hast,würde der halbe Vorsprung,also 5m auch reichen vorne zu sein.Also
Konkave auf Lee halbiert,also 5m Vorsprung hin.Wir sprechen immer noch von einseitigen Konkaven über die ganze Länge. Also Hälfte weg, auf die andere Seite für den Rückweg,aber diagonal,denn das funktioniert. Daß die Konkave für den Rückweg schon bei der Hinfahrt den Widerstand verringert
ist ein ungewollter Zufall. Also blieb es in beide Richtungen bei etwa 10m. Man kann jetzt 4mal das Wechselspiel mit den Konkaven machen.
Chamäleon mit den Kanälen. Da Winglets nichts bringen,scharfe Kanten bei den Kanälen,die parallel mit dem Brettboden sind.Da die Nase bis zu 10°
manchmal höher ist,werden die Kanäle schräg angeströmt, was ein Lift ist. Manchmal mit 30kg. Also für leichte Personen die Kanäle verrunden,also weniger Lift. Würde sonst hinten heben und vorne bremsen. Also für Alle verrunden,12-15 kg Lift ist für Beide gut, Nase bleibt unten,gute Gleitlage.Strömungsabrisse können ,wenn, dann nur im Kanal bleiben,also sich nicht über das ganze Blatt verteilen.
Hydrofoil ist im Forum. Was haltet ihr von Hydrofoil. Alte Seiten 4. Wolfgang
Lessacher
12.01.2012, 14:23
Für ein paar Stunden in den Top 10. Und wer ist schuld? Natürlich ich,denn meine Finne ist nicht schnell genug. Wolfgang
Lessacher
12.01.2012, 17:27
Manfred Fuchs schrieb: Vollerwiek wird immer internationaler,Schweden,Dänen und Holländer waren da. Wolfgang
Totti-Amun
12.01.2012, 17:35
Ist doch super. Europa wächst zusammen... :)
Lessacher
12.01.2012, 17:38
Jacques van der Hout ist in Vollerwiek 50.70 Knoten Topspeed gefahren.Average 47.11 Knoten. Wolfgang
Totti-Amun
12.01.2012, 17:48
Steht in den News hier im Forum...
Lessacher
12.01.2012, 17:48
Serge Beumer und MvM waren auch da.Noch keine Zeiten da. Wolfgang
Jetzt einfach mal sone Idee die mir gerade gekommen ist:
Was wäre wenn man an der spitze der Finne nen kleines Winglet anbringt (also links und rechts logicher Weise^^) und die nur mit einem stift an der Finne befestigt der an der vordersten spitze der Winglets befestigt ist. So würde sich das Winglet durch den stift der frei gelagert ist doch immer genau in die Strömung drehen oder? Ich würde denken das man so evtl den Spinout und den Wirbel der Dabei an der FInnenspitze entsteht beseitigen koennte?
Was sagt ihr Finnenexperten dazu?
MFG
P.s. Ich hoffe das ich es nciht bereuen werde das ich auf die Idee kein Patent vorm Post angemeldet habe :D
Lessacher
12.01.2012, 18:51
Gute Idee. Nur wandert nichts senkrecht, höchstens nach einem Sprung wandern bei schrägen Finnen hinten Luftblasen runter. Also an der Basis vernichten nicht am Ende. Wolfgang
Und wenn man die oben anbringen wuerde? vllt kannst du ja mal damit rumexperimentieren wolfgang :D würde mich echt interessieren ^^
MFG
bernie b
13.01.2012, 06:08
Ist doch super. Europa wächst zusammen... :)
Wurde auch Zeit das da Einige aus ihren Elfenbeinturm gerissen wurden und Ihnen demonstriert wurde wie die Realität aussieht.
Das liebe ich an den Hölländern, statt mit nutzlosen "Einschätzungen" andere Produkte schlechtreden lieber Fakten sprechen lassen.
Ich glaube in der Speederszene läßt besonders aufhorchen das trotz nicht optimaler Windrichtung trotzdem Fabelzeiten aufgestellt werden konnten.
Es scheint also Finnen zu geben die nicht nur tiefen Raum können.
Vielleicht kommt man nun in bestimmten Kreisen ins Grübeln und entwickelt in die richtige Richtung(allroundiger).
PS. positiver Nebeneffekt: Nun darf sich Vollerwiek auch offiziell als 50knplus Spot bezeichnen lassen.
Lieber Gott mach, daß ich nie mit Golf und Speedsurfen anfange.
Obwohl. So schlimm ist Golf gar nicht.
Wurde auch Zeit das da Einige aus ihren Elfenbeinturm gerissen wurden und Ihnen demonstriert wurde wie die Realität aussieht.
Das liebe ich an den Hölländern, statt mit nutzlosen "Einschätzungen" andere Produkte schlechtreden lieber Fakten sprechen lassen.
Ich glaube in der Speederszene läßt besonders aufhorchen das trotz nicht optimaler Windrichtung trotzdem Fabelzeiten aufgestellt werden konnten.
Es scheint also Finnen zu geben die nicht nur tiefen Raum können.
Vielleicht kommt man nun in bestimmten Kreisen ins Grübeln und entwickelt in die richtige Richtung(allroundiger).
PS. positiver Nebeneffekt: Nun darf sich Vollerwiek auch offiziell als 50knplus Spot bezeichnen lassen.
Finne hin oder her da sind Leute am Start die neben surfen nicht viel anderes machen. Die sich wenn ein Tief anrauscht ins Auto setzten und bis nach Kirby fahren. Die Im Jahr alleine 20.000 km nur für die Touren La Franqui und zurück verballern wenn Trammi angesagt ist. Für mich macht das auch den Unterschied. OK. Talent und Können haben auch viele deutsche Speedsurfer aber keiner kommt doch auf so viele Sessions und Wasserzeit wie die Jungs aus Holland. Da ist man einfach besser und fährt Konstant gute Speeds - auch bei schwierigen Bedingungen.
Lessacher
13.01.2012, 12:41
Unseren tun jetzt noch die Knochen weh.Wie der Wind dann die Richtung hatte waren sie nicht mehr auf dem Wasser oder platt.Für Halbwind gibt es die Bullspeed,nur man muß sie halt nehmen.Was Luvstau geschrieben hat ist Tatsache. Ich finde unsere Jungs trotzdem toll,gestern nicht die richtige Taktik vom Zeitablauf. Wolfgang
bernie b
13.01.2012, 13:02
Was lernt man aus diesem Thread:
Wenn man gute Ergebnisse vorweist ist die Finne ausschlaggebend, wenn nicht liegst halt an anderen Dingen.
Den Arsch in der Hose haben und zugestehen das die Schlingshot zu mindestens ebenbürtig ist und sich hier entschuldigt für die peinlichen "Einschätzungen"; wie käme man dazu.
Dr. Spin Out
13.01.2012, 13:48
Was lernt man aus diesem Thread:
Wenn man gute Ergebnisse vorweist ist die Finne ausschlaggebend, wenn nicht liegst halt an anderen Dingen.
Den Arsch in der Hose haben und zugestehen das die Schlingshot zu mindestens ebenbürtig ist und sich hier entschuldigt für die peinlichen "Einschätzungen"; wie käme man dazu.
Was qualifiziert dich eigentlich dazu, daß du anderen Leuten Ratschläge geben darfst, wann diese sich zu entschuldigen haben????
Bist du Berater von Herr Wulf, der entschuldigt sich auch dauernd!
bernie b
13.01.2012, 14:31
Was qualifiziert dich eigentlich dazu, daß du anderen Leuten Ratschläge geben darfst, wann diese sich zu entschuldigen haben????
Ganz einfach,
der gesunde Menschenverstand!
Von den Anstand will ich gar nicht anfangen.
Mein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn zwingt mich leider dazu.
Dr. Spin Out
13.01.2012, 15:13
Allgemeine Heiterkeit
silversurfer22002
13.01.2012, 15:49
wenn ihr jetzt wieder zum Thema Finnen zurückkommen würdet und die Diskussion drum herum ...
das war die letzten Seiten so schön mitzulesen und lehrreich ... bitte weitermachen
Dr. Spin Out
13.01.2012, 19:37
Jetzt einfach mal sone Idee die mir gerade gekommen ist:
Was wäre wenn man an der spitze der Finne nen kleines Winglet anbringt (also links und rechts logicher Weise^^) und die nur mit einem stift an der Finne befestigt der an der vordersten spitze der Winglets befestigt ist. So würde sich das Winglet durch den stift der frei gelagert ist doch immer genau in die Strömung drehen oder? Ich würde denken das man so evtl den Spinout und den Wirbel der Dabei an der FInnenspitze entsteht beseitigen koennte?
Was sagt ihr Finnenexperten dazu?
MFG
P.s. Ich hoffe das ich es nciht bereuen werde das ich auf die Idee kein Patent vorm Post angemeldet habe :D
Das Winglet an der Finnenspitze muß in einem exakten Anstellwinkel angestömt werden, damit der entstehende Unter/Überdruck den Randwirbel kompensiert. Bei einem frei beweglichem Winglet wäre das nicht wirklich möglich.
Die Strömungsverhältnisse am Winglet sind sehr schwierig zu ermitteln, man hat das 50 Jahre lang experimentell versucht und ist immer gescheitert, erst seit ca 15 Jahren kann man das berechnen und seit der Zeit haben sich verschiedene Winglettypen bei Flugzeugen durchgesetzt. Der Anstellwinkel an der Wingletbasis muß auf +-0,5 Grad genau stimmen und zudem hat der Winglet selbst auch noch eine geometrische oder aerodynamische Schränkung (Twist). Also einfach nur mal so ein Winglet ranbauen bringt mit Sicherheit gar nix.
Aber ganz genau weis man das erst, wenn man das ausprobiert hat
meint
Dr. Spin Out
Sicherlich wäre das sehr kompliziert um zu setzen aber wie du schon sagtest:
Man weis es erst wenn man es ausprobiert hat.
Ich werde, wenn ich dann Anfange meine EXtreme Finnen Prototypen zu bauen auch mal versuchen ob man das evtl irgendwie in den griff bekommen kann. habe schon nen paar Ideen.
Aber vllt hat Wolfgang ja noch einen Einfall wie er Winglets an seine Finnen klemmen kann :D
Dann wäre der Spinout wohl Endgültig ausgestorben, wenn er imo uebrehaupt noch existiert.
MFG
Dr. Spin Out
13.01.2012, 22:17
Du bezeichnest dich als "Querdenker" aber es wäre ganz gut, wenn du auch mal ein wenig geradeaus denken würdest.
Der Spin Out hat nix mit dem Randwirbel und den Winglets zu schaffen, und ausgestorben ist er schon mal gar nicht
meint
Dr. Spin Out
Durch was entsteht der der SPin Out den Bitte dann wenn nicht durch wirbel? Durch ne rosa Fee an der Finne? Sicherlich hat der Spin Out auch was mit den Verwirbellungen zu tun! Sicher nicht nur da mehrere Fakten mit rein spielen. Aber darum gehts ja hier auch garnicht.
Das Thema wurde doch schon einmal lang und breit diskutiert!
Und ich entschuldige mich wenn mein Satz mit den Spin Out und WInglets falsch verstanden wurde. Das war so nicht im direkten Zusammenhang gemeint.
Ich schreibe hier immer noch MFG an das Ende meiner Nachrichten, ist denke ich ne Sache der Höflichkeit dem anderen gegenüber.
MFG
MFG? Was soll an "mit frechem Grinsen" höflich sein? :D
Kommt zumindest nicht so oberlehrermäßig ( gibts das Wort O_o?) finde ich ^^ Naja jedem das seine solange man sich nett und mit Respekt behandelt ;)
Aber BACK TO TOPIC -> Der Slingshot von Lessacher
MFG
Du bezeichnest dich als "Querdenker" aber es wäre ganz gut, wenn du auch mal ein wenig geradeaus denken würdest.
Der Spin Out hat nix mit dem Randwirbel und den Winglets zu schaffen, und ausgestorben ist er schon mal gar nicht
meint
Dr. Spin Out
Wenn ich mich mal als "Standard User" hier einklinken darf - die Einwände von Bernie erscheinen mir wesentlich mehr "geradeaus" als das manchmal nicht mehr nachvollziehbare "Gelaber" der Theoretiker, was sicherlich in einigen Bereichen gerechtigt ist, aber nicht ohne Makel ist!
Ich kann es langsam nicht mehr hören!
Das ist meine Meinung als Lurch und nicht als Moderator.
Lessacher
14.01.2012, 08:05
Guten Morgen Libero.Ich möchte nur was zur Basis Deiner Finnen sagen. Du solltest scharfkantig arbeiten. Hohlkehlen ermöglichen es den
Strömungen vom Brett runter auf die Finne geleitet zu werden. Wolfgang
Lessacher
14.01.2012, 08:20
Bernie b: Du schreibst von Anstand,hast mich zutiefst beleidigt und glaubst wenn Du Dich entschuldigst ist das wieder okay.Bei mir nicht.
Wolfgang
bernie b
14.01.2012, 09:56
Bernie b: Du schreibst von Anstand,hast mich zutiefst beleidigt und glaubst wenn Du Dich entschuldigst ist das wieder okay.Bei mir nicht.
Wolfgang
????
Sind wir jetzt wieder bei persönlichen Angriffen?
Kann ich mit leben!
Doch ich konnte(und kann) mich für falsche Wortwahl(sinngemäß war es ja scheinbar richtig) entschuldigen. Kommen Andere auch über Ihren Schatten?
Wenn ich mich mal als "Standard User" hier einklinken darf - die Einwände von Bernie erscheinen mir wesentlich mehr "geradeaus" als das manchmal nicht mehr nachvollziehbare "Gelaber" der Theoretiker, was sicherlich in einigen Bereichen gerechtigt ist, aber nicht ohne Makel ist!
Ich kann es langsam nicht mehr hören!
Das ist meine Meinung als Lurch und nicht als Moderator.
Morgen Michael,
Theorien sind so eine Sache, da die Grundlage(der Beweis) nicht erbracht werden kann, versuchen es Manche eben entweder mit "speziellen anpassen der Tatsachen" Anschuldigungen, Einschüchterung, Arroganz oder mit "Persönlichen Beleidigtsein";)
Schlimm wird es wenn es um Glaubensgrundsätze geht, die man mit allen Mitteln versucht "an den Mann zu prügeln" wie man in diesem Thread von Anfang an und dann des öfteren nachlesen kann, bei Kritik oder "anders denken" ist man beleidigt oder pikiert und weist daraufhin das "Man" ja voll die Ahnung hat.
Dr. Spin Out
14.01.2012, 11:20
Wenn ich mich mal als "Standard User" hier einklinken darf - die Einwände von Bernie erscheinen mir wesentlich mehr "geradeaus" als das manchmal nicht mehr nachvollziehbare "Gelaber" der Theoretiker, was sicherlich in einigen Bereichen gerechtigt ist, aber nicht ohne Makel ist!
Ich kann es langsam nicht mehr hören!
Das ist meine Meinung als Lurch und nicht als Moderator.
Verstehe ich nicht ganz, meine Antwort ging an Libero.
Ich finde es übrigends ganz prima, wenn sich jemand wie Libero neue Gedanken macht, und seine Ideen auch realisieren möchte.
Für die ersten Finnen in G10 würde ich möglichst eine gerade Outlien nehmen, da sich dann auch gerade Bearbeitungswege ergeben und man an den einzelnen Lagen des Gewebes gut die Profilierung kontrollieren kann.
Also, wenn da Fragen auftreten, bitte nachfragen, Antwort folgt umgehend.
mfg
Dr. Spin Out
Danke an Wolfgang und Dr. Spin Out.
Wenn fragen auftreten werde ich mich melden :)
MFG
Isonic87
14.01.2012, 14:24
Zu Lessacher:
Warum immer so dünnhäutig ? War lediglich bemüht diese interessante Grundsatzdiskussion über Finnendesign etwas zu versachlichen. Zu einer guten Kommunikation ist es nötig, dass man sich zunächst auf eine gemeinsame Begrifflichkeit/Sprache verständigt. Da in einigen Deiner Posts Begriffe anders verwendet werden und darüberhinaus Ursache und Wirkung versucht wird anders zu erklären als in der klassischen Strömungslehre, habe ich mir erlaubt das ein oder andere zu hinterfragen.
Leider hast Du dich auf eine echte Grundsatzdiskussion nicht eingelassen, da auf meine Fragen zu Deinen Begriffsdefinition nicht eingegangen wurde (#119 : Querkraftreduktion, Strömungsabrisse im Highspeed ?, Wandern der Strömung nach unten, warum ? , etc...)
Alle Posts in diesem Thread werden von mir aufmerksam und mit großem Interesse - und manchmal auch Schmunzeln und Kopfschütteln gelesen. Ich kann Dir versichern, dass hier nichts von von mir ‚charmant übersehen’ wird (war lediglich berufsbedingt ein paar Tage offline). Schon gar nicht der von Dir angeführte Tests aus der Surf aus dem Jahre 1996. Ich konnte mich sogar auch noch an den Test erinnern und war damals froh das endlich mal versucht wurde den ‚Geheimnissen’ des Finnendesigns mit wissenschaftlichen Mitteln ein wenig auf die Schliche zu kommen. Aber jetzt mal ehrlich - es kann doch wohl nicht der Anspruch modernen Finnendesigns sein, dass man sich 15 Jahre später in der Diskussion über aktulle Speedfinnen auf einen Test von Seegrasfinnen beruft. Die Aussage, dass ein asymmetrisches Profil auf einer Seite 12% mehr Leistung bringt (nur verglichen mit der anderen Seite!) sollte nicht wirklich überraschen, da das ja gerade der Grund für den Einsatz von asymmetr. Profile ist; in sofern wurde da nur die Theorie bestätigt. Einen Beleg für die Effizienz der wechselnden Konkaven und schon gar nicht für den Cutout hat der Tests auch damals schon nicht geliefert.
Mich würde eine Wiederholung eines solchen Tests mit div. heutigen Speed/Slalom Finnen am Start wirklich SEHR interessieren (Lessacher Rake, Slingshot , Tectonics Talon, Select GPS Speed , Vector Delta und Volt, Deboichet, Hurricane , MUF etc.. – um mal auch mal ein paar andere Finnen zu nennen) ! Wurde so was nicht mal irgendwo auf diesem Planeten (Diplomarbeiten, Magazinen, etc.) durchgeführt und gar jemand Kenntnisse über die Ergebnisse ? Auch um hier mal die Unterscheide quantitativ zw. den Wide Base Finne und den Designs mit höherer Streckung zu vergleichen. Cutout gegen gerade Abstömkante (Lessacher gegen den Rest der Welt, da mir keine anderen Speed/Slalom Finnen mit Cutout bekannt sind – bitte ggf. um Korrektur!!), asymmetrische gegen symmetrische Profilierung, Einfluss des Materials/Steifigkeit, Vorderkantenwinkel und und ...
Dr. Spin Out
14.01.2012, 14:39
Mich würde eine Wiederholung eines solchen Tests mit div. heutigen Speed/Slalom Finnen am Start wirklich SEHR interessieren (Lessacher Rake, Slingshot , Tectonics Talon, Select GPS Speed , Vector Delta und Volt, Deboichet, Hurricane , MUF etc.. – um mal auch mal ein paar andere Finnen zu nennen) ! Wurde so was nicht mal irgendwo auf diesem Planeten (Diplomarbeiten, Magazinen, etc.) durchgeführt und gar jemand Kenntnisse über die Ergebnisse ? Auch um hier mal die Unterscheide quantitativ zw. den Wide Base Finne und den Designs mit höherer Streckung zu vergleichen. Cutout gegen gerade Abstömkante (Lessacher gegen den Rest der Welt, da mir keine anderen Speed/Slalom Finnen mit Cutout bekannt sind – bitte ggf. um Korrektur!!), asymmetrische gegen symmetrische Profilierung, Einfluss des Materials/Steifigkeit, Vorderkantenwinkel und und ...
Ja bitte, das wäre toll!
Das reicht dann aber für mindestens 10 Doktorarbeiten und das wichtigste wäre ein Strömungskanal mit 20 m/s , um Originalfinnen messen zu können. Gerade die Lessacher-Profilierung ist sehr RE-Zahl empfindlich, weil sich sonst die Ablöseblase auf der Unterdruckseite an dem Druckanstieg nach der dicksten Stelle nicht entwickelt oder von dem S-Schlag am Ende des Profils nicht wieder eingefangen wird.
Also es gibt auch für die unmögliche Profilierung mit den wechselseitigen Konkaven ein Erklärungsmodell nach der klassischen Theorie, interessant wäre eine Verifizierung durch Strömungsbilder oder Messungen, werd ich aber wohl nicht mehr erleben
meint
Dr. Spin Out
Isonic87
14.01.2012, 14:56
zur Winglet-Diskussion:
Es sollte meines Erachtens unstrittig sein, dass der Spinout nichts mit der Randumströmung bzw dem Randwirbel einer Finne zu tun hat. Insofern stimme ich Dr. Spinout zu, dass wir Winglets nur hinsichtlich einer möglichen Widerstandsreduktion diskutieren sollten. Aufgrund seines Beitrgaes scheint das ja leider nicht so einfach zu sein wie zunächst angenommen, dennoch würden mich mal objektive Vergleichsfahrten mit ansonsten baugleichen Finnen mit unterschdl. Winglets wirklich interessieren . Kann da ein geneigter Finnenbauer nicht mal eine Prototypen-Serie auflegen ? Würde mich als Testfahrer anbieten...
Welche anderen Verbesserungspotenziale oder alternativen Designprinzipien sehen wir noch ? Ich war der Meinung bei den Finnen seien wir schon nah am Optimum und ich würde die erfolgversprechenderen Ansätze eher bei den Segeln und dem Fahrer (Aerodynamik) finden . MAUI Ultra Fins propagiert ja im kürzlich erschienen SURF Artikel eine Delta-Finne mit einem sehr radikalen Design, ganz kleine Streckung, wenig Tiefgang und extrem dünne Profile mit rel. Profildicken von < 5% : Was ist Eure Meinung dazu ? Angeblich ist die Finne auch schon über 84 km/h gelaufen.
Ein von Lessacher aufgebrachter Punkt, dass die Finne am Heck des Brettes Aufrieb produziert, welcher abhängig von Gewicht des Fahrers bei höheren Geschwindigekeiten dazu führt , dass sich das Brett immer flacher legt und dadurch nicht mehr schneller werden kann, erscheint mir auch eine Diskussion wert. Ich glaube zumind., dass ich dieses Phänomen auch bei einigen meiner sehr steifen Finnen beobachten kann . Ich kann mir den Effekt aber eigentlich nicht so wirklich erklären . Was ist Eure Erfahrung, welche Erklärung habt ihr und wie geht ihr damit um ? Ich glaube ein generelles Verständnis dieses Effekts ist sehr hilfreich bei der richtigen Abstimmng der Brett-/Finnenkombination. So wird z.B das neue JP Speed 50 wie folgt angepriesen 'It also works perfectly with the latest speed fins which are really short but rather wide at the base. Most boards need to be lifted by a fin, this board doesn't. Just put a small, wide base fin under it and you accelerate quickly, will have good control and unbelievable top end speed.
Ich hoffe mal, dass das wieder keine Marketing-Sprüche sind, da das Brettchen bei mir unterm Weihnachtsbaum lag .... , aber ich leider bislang noch keine eigenen Erfahrungen damit sammeln konnte....
Totti-Amun
14.01.2012, 15:00
..., erscheint mir auch eine Diskussion wert.
Der Übersichtlichkeit halber: Das sollten wir in getrennten Themen diskutieren. Wir sind ja in diesem Thema auch schon weit vom Ursprungsthema. Das Thema ist auf jeden Fall sehr spannend.
Erstellst Du bitte die relevanten Themen?
Spannend könnte auch ein Thema sein, wie könnte die ideale (Speed, Slalom, Freeride, Wave) Finne aussehen... ;)
Der Übersichtlichkeit halber: Das sollten wir in getrennten Themen diskutieren. Wir sind ja in diesem Thema auch schon weit vom Ursprungsthema. Das Thema ist auf jeden Fall sehr spannend.
Erstellst Du bitte die relevanten Themen?
Spannend könnte auch ein Thema sein, wie könnte die ideale (Speed, Slalom, Freeride, Wave) Finne aussehen... ;)
Finde ich ne sehr gute Idee, Totti. Slalom und Freeride betrifft dann ja auch noch mehr Surfer als die Speedfinnen.
Isonic87
14.01.2012, 15:39
guter Vorschlag , Fortsetzung in einer getrennten Diskussion kann nun unter http://www.surf-forum.com/showthread.php?9415-Speed-Abstimmung-Brett-Finne-Segel-Trimm-und-sonstige-Tipps-Tricks stattfinden.
Isonic87
14.01.2012, 15:57
Ja bitte, das wäre toll!
Das reicht dann aber für mindestens 10 Doktorarbeiten und das wichtigste wäre ein Strömungskanal mit 20 m/s , um Originalfinnen messen zu können. Gerade die Lessacher-Profilierung ist sehr RE-Zahl empfindlich, weil sich sonst die Ablöseblase auf der Unterdruckseite an dem Druckanstieg nach der dicksten Stelle nicht entwickelt oder von dem S-Schlag am Ende des Profils nicht wieder eingefangen wird.
Also es gibt auch für die unmögliche Profilierung mit den wechselseitigen Konkaven ein Erklärungsmodell nach der klassischen Theorie, interessant wäre eine Verifizierung durch Strömungsbilder oder Messungen, werd ich aber wohl nicht mehr erleben
Wow, das hört sich wirklich spannend an! woher stammen diese Erkenntnisse? Hört sich für mich so an, als wenn es dazu Aufnahme aus besagten Strömungskanal gibt. Bin wirklich stark interessiert hierzu mehr zu erfahren. Kann man entspr. Bilder hierzu hier sharen oder fällt das unter Betriebsgeheimnis der Fa.Lessacher ?
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