Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Online-Direktvertrieb vs. konv. Shop-Händlervertrieb
Totti-Amun
30.08.2007, 18:50
Mich würde mal eure Meinung zu folgendem Thema interessieren:
Was haltet ihr generell von dem für die Surf-Branche weitestgehend neuem Vertriebskonzept von HiFly, wie es auch seit bestehen bis auf 2-3 Shops GUN-Sails macht?
Also einen reinen Onlinevertrieb, Beratung allenthalben bis auf Promoveranstaltungen am Telefon.
Wer von Euch läßt sich tatsächlich in einem Surfshop beraten und kauft dann auch da?
Ist es ggfs. interessanter, sich vorab im Web, in Foren und am Telefon zu informieren, dafür aber dann deutlich im Preis zu sparen?
Kauft man dann die Katze im Sack?
Beispiel UVPE statt bisher 1.399? dann für 999?, statt 1.599? dann für 1.199?.
Wo seht ihr die Vor- und Nachteile?
Über eine rege Beteiligung mit Begründungen würde ich mich freuen...
Grüße
Totti
Ich kann nur eine Aussage betreffend Riggs machen, da ich das letzte Board 1982 gekauft habe. (Klepper S5) :tongue: :tongue: :
Ich weiss, welche Segel (Marke, Linie und Grösse) ich kaufen will. Deshalb brauche ich keine Beratung, vielleicht am ehesten noch für die Farbwahl;) . Ist klar, dass ich mich nach dem besten Angebot schlau mache. Kommt dazu, dass meine Marke (noch) kaum in Shpos zu kaufen ist. Ich bestelle immer online.
Gruss
Robi
CrossX-Fahrer
31.08.2007, 08:56
Moin,
für mich ist Online-Shopping im Board- oder Segelkauf nichts.
Ich will das Zeug in die Hand nehmen können. Ich hatte schon Boards in der Hand, die ich aufgrund von Berichten oder Werbegeschichten total geil fand. Als ich es live gesehen habe, war klar, dass ich sowas nie besitzen werde:mad:
Bei Kleinteilen sieht es anders aus, allerdings lohnt es sich dort aufgrund der Portokosten häufig nicht.
Außerdem habe ich keine Lust im Rekla-Fall erst lange Diskussionen mit dem Händler wegen Versand usw. zu führen. Habe ich nun gerade: Mast nach 4 Wochen geknickt, beim Händler vorbei und austauschen - fertig. Was soll ich mich erst um gescheites Verpackungsmaterial kümmern, das Ding irgendwo hinbringen. Anschließend hat der Händler Rückfragen und man wartet und wartet. Ne - Danke.
Gruß
inselsurfer
31.08.2007, 09:08
Ich kauf auch lieber bei einem meiner Händler vor Ort (meistens bei Windsport).
Und vom Preis her ist das dort auch o.k., i.d.R. werden da schon so 15% Rabatt gegeben.
Großer Vorteil in der heutigen Zeit ist die schnelle Abwicklung von ev. Reklas bzw. falls man mit dem Material nicht zufrieden ist, der Tausch gegen anderes.
werner
Hallo,
also ich spreche jetzt mal nicht von mir persöhnlich, sondern vonder allgemeinen Meinung der Leute hier bei mir am See (Freiburg)!
Bei uns sucht man vergeblich nach einem Surfshop! Der nächste gute ist rund 150Km weit weg! Sprich man müsste im gesammten rund 300Km fahren! Und weiss nicht mal, sind die gesuchten oder dann empfohlenen Sachen auch vor Ort da (dann müsste man trotzdem Versandkosten zahlen oder erneut hinfahren)!
Sicher bei Reklamationen ist es immer einfacher dies beim Händler vor Ort direkt klären zu können! Nem Kumpel von mir ist diesen Sommer auch nen Mast gebrochen, klarer Garantiefall! Er hat dann die 300Km Fahrt auf sich genommen! Sache war schnell abgewickelt, ohne Probleme! Jedoch wenn man mal die Fahrtkosten mit in einbezieht und den Zeitaufwand, dann hätte man auch über den Versandweg und Tel die Sache reklamieren können!
Daher von mir stellvertretend ein klares ja zu den Onlinevertrieben!
Der Vorteil liegt klar auf der Hand, für uns hier enorme Zeiteinsparung sond Kostenersparnis (Kosten für Hin- und Rückfahrt wie Sprit, Verschleiss etc)!
Nachteile liegen in der Schnelle, wenn mal was ganz dringend benötigt wird oder ein Garantiefall aufkommt!
Das ganze ist halt so denke ich auch eine Standortfrage, mit verfügbarkeit von Shops vor Ort...
CrossX-Fahrer
31.08.2007, 11:39
Hallo,
also ich spreche jetzt mal nicht von mir persöhnlich, sondern vonder allgemeinen Meinung der Leute hier bei mir am See (Freiburg)!
Bei uns sucht man vergeblich nach einem Surfshop! Der nächste gute ist rund 150Km weit weg! Sprich man müsste im gesammten rund 300Km fahren! Und weiss nicht mal, sind die gesuchten oder dann empfohlenen Sachen auch vor Ort da (dann müsste man trotzdem Versandkosten zahlen oder erneut hinfahren)!
Sicher bei Reklamationen ist es immer einfacher dies beim Händler vor Ort direkt klären zu können! Nem Kumpel von mir ist diesen Sommer auch nen Mast gebrochen, klarer Garantiefall! Er hat dann die 300Km Fahrt auf sich genommen! Sache war schnell abgewickelt, ohne Probleme! Jedoch wenn man mal die Fahrtkosten mit in einbezieht und den Zeitaufwand, dann hätte man auch über den Versandweg und Tel die Sache reklamieren können!
Daher von mir stellvertretend ein klares ja zu den Onlinevertrieben!
Der Vorteil liegt klar auf der Hand, für uns hier enorme Zeiteinsparung sond Kostenersparnis (Kosten für Hin- und Rückfahrt wie Sprit, Verschleiss etc)!
Nachteile liegen in der Schnelle, wenn mal was ganz dringend benötigt wird oder ein Garantiefall aufkommt!
Das ganze ist halt so denke ich auch eine Standortfrage, mit verfügbarkeit von Shops vor Ort...
Moin,
in der "Freiburger-Situation" mit den 150 km würde ich mich vermutlich auch anders verhalten. Aber ein Board aus dem Prospekt bestellen....:cry: ...muss nicht wirklich sein.
Gruß
DrMorewind
31.08.2007, 14:43
hab eben auch mal das Kreuzchen ganz oben gemacht.
Es ist einfach logisch, ... nachdem man 25 Jahre ziemlich intensiv diesen Sport betreibt sich etwas auskennt, und demzufolge weiß was man kauft bzw. braucht.
In Shops guck ich auch gerne mal rein. Falls sich dann ein Verkäufer anschleicht und "helfen" will kann man ja spaßeshalber mal drauf eingehen. :D Wenn man sich dabei auch noch a bissel dümmlich gibt kommen da peinliche plumpe "Beratungen" zustande. Beispiele erspar ich mal besser allen hier :p
..nix gegen gute Beratung im Shop, aber hab ich noch nie wirklich erlebt.
Das mit der Garantieabwicklung ist ja auch nur Glücksache. Meist wird man eh direkt zum Importeur oder Hersteller "umgeleitet" ... wie einem Kumpel gerade dessen Board mit obigen Holzdekor auf der Unterseite vermehrte Bläschenbildung verzeichnet. War aber neu im Shop gekauft!
Selber hatte ich noch nie einen "Garantiefall" Boards reparier ich lieber selber (dann weiß ich auch das es gut gemacht ist), Segelbahnen einnähen geht auch schon, und die Kites flutschen auch locker über den Nähtisch. und wenn mal ein Mast crasht wird halt die Fahnenstange daheim wieder etwas höher :D
Gr Th
Sehr schwierige Frage....
Also ich finde es sehr positiv, dass immer mehr Direktvertriebe aufkommen, da spielt der Preis mit Sicherheit für mich auch eine Rolle. Bei den Shops muss ich sagen bin ich hin und hergerissen. Da ich mein Material zur Zeit komplett in Holland habe und max. fürn den Winter ein zwei Teile mit nach Deutschland nehme kenne ich mich bei den holländischen Shops besser aus als bei den deutschen. Beim rumsurfen im i-net hab ich nur festgestellet, dass die Shops teils echt gute Angebote haben aber häufig auch weit weg sind, somit würde das Thema Beratung da auch ausfallen. Aber mal zu den Shops die ich beurteilen kann. Boardpreise sind ja leider sehr hoch, aber okay ich denke man bekommt hier Boards zu "fairen" Preisen, tja aber ein Board kaufen ohne es vorher zu fahren, ohne mich, das letzte kommt zwar mehr oder weniger von nem Shop aber war gebraucht, so dass ich es Probefahren konnte. Das ist jetzt nur ein Thema, Gabeln lass ich mal aus und komme zu Segeln und Masten. Klar möchte ich auch dieses Material gerne mal testen, aber dafür gibbet ja evtl. die ein oder andere Möglichkeit (Surffestival ect.). Gehen wir mal von einer guten Beratung aus, die könnte mich durchaus positiv beim Kauf beeinflussen. Problem jetzt, wie gesagt nur die hollänischen Shops! Die Preise für Segel und Masten sind im Großen und Ganzen abartig, da erkenn ich auch nicht viel von Rabatt usw., die verkaufen vielleicht nicht zu UVP aber ein kleines Bsp: 2006-er V8 7,5 ~600€, also sorry ich find das isn Witz. Tja Ergebnis ist, dass meine letzten Segel und Masten alle von der Boot stammen, teilweise auf Basis von Beratungen (die dort meistens kompetent ist). Finde ich eigentlich echt Schade, so unter der Saison neue Sachen stirbt somit für mich fast aus (hätte ich DEUTLICH mehr Geld sähe das evtl. anders aus). Dementsprechend steh ich dem aufkommen der Direktvertriebe sehr positiv gegenüber. Bei Segel so oder so und bei Brettern denke ich würde ein Direktvertrieb in Kombi mit mehr Promos sehr gut funktionieren!
Schönen Gruß, hoffe das war relativ verständlich formuliert....
curve360
05.09.2007, 12:05
Direktvertrieb finde ich als Kunde nicht so toll. Ich brauche meinen Shop vor Ort, der bei den vielfältigen Problemen
und Problemchen einem schnell und unkompliziert aus der Patsche hilft.
Sei es bei Beratung oder bei Reklamationen, bei Beschaffung von Ersatzteilen oder Gebrauchtsachen (An-und Verkauf/Inzahlungnahme etc.pp).
Ein guter Shop ist einfach nicht zu ersetzen!
Ich habe erst kürzlich erfahren dürfen, was es heisst eine Rekla mit einem Online-Seller durchzuführen.
Nein! Das brauche ich nicht! Das hat viele Nerven gekostet. Letztendlich hat es zwar funktioniert,
aber nur mit viel Einsatz meinerseits.
Also, klares Voting für den Shop! (in der Nähe) :)
Btw. ich brauche auch nicht die aktuellste Ware, sondern kaufe gerne im Auslauf meine Boards oder Segel.
Da kann es auch ruhig ein Vorjahresmodell sein.
Ob die HiFly-Aktion funktioniert, steht auf einem anderen Blatt.....warten wir's ab....:rolleyes:
Totti-Amun
05.09.2007, 16:31
Ob die HiFly-Aktion funktioniert, steht auf einem anderen Blatt.....warten wir's ab....:rolleyes:
Ich habe davon erfahren, daß auch andere Marken ernsthaft darüber nachdenken, die gleiche Schiene zu fahren (u.a. keine Randmarke)...
curve360
05.09.2007, 22:58
Ich habe davon erfahren, daß auch andere Marken ernsthaft darüber nachdenken, die gleiche Schiene zu fahren (u.a. keine Randmarke)...
Na gut, warum auch nicht? Es wird sicher immer Direktvertriebe geben. Das werden dann in erster Linie Komponenten-Lieferanten sein. Also dort bekommt man Riggs, oder Bretter, aber die komplette Palette gibt es dann nicht mehr aus einer Hand. Der Kunde bleibt anonym und bekommt keinen "Stammkundenrabatt".
Der Gun-Direktvertrieb ist ein Paradebeispiel. Sehr guter Service, gute und preiswerte Ware. Das heisst aber nicht, dass jeder Direktvertrieb so fluppt, wie der von Gun! ;)
noworkteamsurfer
06.09.2007, 21:56
also - ich sehe Direktvertriebe positiv an - sie bieten einem ein Preisersparnis denn man woanders (im Shop z.B.) selten oder kaum bekommt!!! wenn man weiss was man will - ist für mich der Direktvertrieb die bessere Lösung!!!
sollte man aber unschlüssig sein, dann ist nen guter Shop unerlässlich - man kann dort unter umständen gut beraten werden - und gegebenenfalls das Material auch Testen - bevor man es kauft und muss nicht zu Testivals fahren an denen meist kaum Wind ist, nur mit sehr viel Glück!!!!
Nachteil der Dirketvertriebe klar die Rekla - zu umständlich, langes hin und her schicken!!!
Nachteil Shop - Preise, und mangelhafte Fachberatung - leider kommt und kam es allzu häufig vor das Shops nur Verkaufen wollten und einem irgendwas andrehn statt optimal zu beraten, klar gibt es einige aussnahmen und jeder nimmt das anders oder unterschiedlich wahr - aber mangelnde Beratung (auch das Wollen des Personals) stellt doch ein ziemliches Nachteil der Shops da - wenn man erst den richtigen Shop gefunden hat, dann ist das natürlich schon ne Bank - aber das ist schon nicht so einfach!!!
ich kaufe daher Kleinteile beim Lokaldealer, und Segel wenn neu beim Direktvertrieb (obwohl der Vertreiber meiner Segel auch in Kiel wohnt - daher doch halb Shop halb Dealer ^^)- mein neues Board z.B. hab ich zwar online georder, hole es aber im Shop in Flensburg bei anlieferung ab!!! das ist dann auch wieder nen Zwittergeschäft!!!!
tach zusammen,
ich kann da leider kein kreuzchen machen, weil die antworten so gar nicht passen... ich kaufe nur zubehör online, evtl. noch mast und gabel, in ausnahmefällen auch segel (wenn der händler die ware nicht da hat oder der preis absolut nicht stimmt) für 20 bis 30 euro bohre ich mich aber auch nicht durchs knie. meine boards kaufe ich jedoch alle "offline" - sprich beim händler. allein schon wegen ner reklamation ist mir das lieber...
DrMorewind
24.09.2007, 16:43
...Antworttest für Lurchi !!!!
:D :p gehts :mad: :redface: oder nicht
hi Thomas, nette Idee und sie funzt. Keine Ahnung was da mal wieder im Hintergrund mit meinem Account gemacht wird.
Aber wenn ich den Printscreen mit dem heutigen Eintrag von DMac um 10:08 nicht hätte, dann würde ich schon an meinem Verstand zweifeln.
Denn Du sieht ja selbst das vor Deinem Eintrag keiner um 10:08 war.
Bin dann doch noch nicht so verkalkt.
Danke noch mal und viele Grüße
Michael
poseidon
06.10.2007, 12:16
Hi,
ich habe für Direktvertrieb gestimmt. Segel und Kleinkram kaufe ich bei GUN. Das ist für mich am einfachsten. Der Surfshop hier vor Ort hat meist nur überteuerten und alten Kram. Ich habe aber auch schon online oder telefonisch im Shop gekauft z.B. meine Carbongabel und das Waveboard. Für lange Anfahrten habe ich keine Zeit, ebenso für Kaffetrinken und langes Crackgeschwafel.
Große Boards habe ich bisher von Lorch gekauft, weil ich sie vorher zur Probe fahren konnte. Ich zahle dann auch lieber ein paar EUR mehr, als ein Board zu haben, was nicht passt. Die Boards waren allerdings bisher bei Lorch auch nicht teurer als woanders.
Das Testen von Boards wäre im Direktvertrieb leider nicht möglich. Oder man würde das so clever aufziehen, das man an Stützpunkten wie Surfschulen oder Verleihstationen die jeweiligen Boards mal fahren kann, z.B. gegen eine moderate Gebühr.
Was ich noch unangenehm finde, ist das Feilschen und Handeln bei windigen Händlern. Besser ein dauerhaft angemessener Preis, wie bei Gun oder Hifly, als immer das Gefühl zu haben, doch nicht das Letzte im Preis herausgeholt zu haben und über den Tisch gezogen zu werden.
Gruß
storm-rider
26.10.2010, 10:08
so, das thema ist 3 jahre alt. wie haben sich die meinungen geändert??
Ich muss sagen bei GUN stimmt der service volle kanne, da können pryde, north und co nicht mithalten, da hier immer wartezeiten und km geschrubbe bis zum nächsten shop nötig sind. DAUMEN HOCH!
Behemoth
26.10.2010, 13:42
Ich kann auch nur bestätigen, daß die Reklamationsabwicklung bei den Direktvertreibern wesentlich unkomplizierter und meistens auch kulanter funktioniert als woanders ( Jedenfalls meine Erfahrung )
Bin mal gespannt wie das mit den Angulo Boards im Direktvertrieb über Gun funktioniert. Der wird sich ja auch was dabei gedacht haben.
storm-rider
26.10.2010, 13:47
Ich kann auch nur bestätigen, daß die Reklamationsabwicklung bei den Direktvertreibern wesentlich unkomplizierter und meistens auch kulanter funktioniert als woanders ( Jedenfalls meine Erfahrung )
Bin mal gespannt wie das mit den Angulo Boards im Direktvertrieb über Gun funktioniert. Der wird sich ja auch was dabei gedacht haben.
da bin ich auch mal gespannt!
und ob pryde seine "billigmarke" dann auch über online-versand anbietet oder weiterhin nur im shop.
zeelaender
26.10.2010, 14:23
Vermutlich "mixen" inzwischen nicht wenige, mal Online-Kauf, mal Shop-Kauf, je nach Situation. Vielleicht muß man die Umfrage nach Art des Materials differenzieren. Boards würde ich persönlich nur im Shop kaufen, Neo ebenfalls, bei Segeln und Zubehör bin ich auf online fixiert, seit 12 Jahren schon.
storm-rider
26.10.2010, 14:24
wieso würdest du ein board nicht online kaufen? die meisten wissen doch eh was sie wollen BEVOR sie in den shop gehen.
zeelaender
27.10.2010, 10:47
das dachte ich bei meinem letzten board auch, ich wüsste genau was ich will (Rocket 135 LTD nachdem ich bisher den 135 Standard gefahren bin). Bin dann in meinen shop gegangen um einen zu bestellen und dort stand ein Rocket 125 LTD. Ich hab dann 2 Stunden mit dem Shop-Besitzer philosophiert (wie schreibt man das nach neuer Schreibreform?), diskutiert, überlegt, Kataloge gewälzt über technische Details usw. ob 125 liter für mich und meine Ansprüche und Segel passen würden (ich war ja wie gesagt mental eigentlich auf 135 fixiert). Am Ende hat er mir das board zum Ausprobieren mitgegeben, ich bins gefahren und war hellauf begeistert und hab ihn dann gekauft. Für mich war das eindeutig die richtige Entscheidung. Online wäre das also aus der Sicht kein guter Kauf geworden. Zudem hätte ich Schiss wegen Versandschäden und keinen Bock auf Reklamationsstress.
80volAlc
28.10.2010, 20:38
würde auch gern im local shop kaufen..aber leider sind diese entweder nur von IHREM stuff überzeugt und reden eignes schlecht..oder sind mufflig und wollen einen irgendwie nichts verkaufen..oder fahren seit einigen monaten nur auf kitezeug ab..oder haben garkeine große auswahl..
ich weiß auch was ich will - schnell preise abchecken und paket kommt bis an die tür gut verpackt..kein nerviges durch die stadt-geqüale usw ..
gruß aus berlin
hier meine persönliche erfahrung:
eine wirklich gute beratung habe ich noch in keinen shop erfahren,
nur blabla, es wird angepriesen was da ist und was weg muss.
sucht man etwas was gerade nicht vorrätig ist, wird es schnell schlecht geredet.
ist mir letztens erst wiederfahren !
ich bin für online shops.
hier meine persönliche erfahrung:
eine wirklich gute beratung habe ich noch in keinen shop erfahren,
nur blabla, es wird angepriesen was da ist und was weg muss.
sucht man etwas was gerade nicht vorrätig ist, wird es schnell schlecht geredet.
ist mir letztens erst wiederfahren !
ich bin für online shops.
Diese Erfahrung kann ich uneingeschränkt teilen..bis auf eine Ausnahme"Der Shop in Landkirchen" Fehmarn ist mit der Abstand der beste im Norden(meine Meinung)
Michel
Diese Erfahrung kann ich uneingeschränkt teilen..bis auf eine Ausnahme"Der Shop in Landkirchen" Fehmarn ist mit der Abstand der beste im Norden(meine Meinung)
Michel
Ausnahmen bestätigen die Regel !
ich muss mich auch korrigieren, in Tottis Surfshop bin ich immer bestens beraten wurden, auch wenn es nur telefonisch war.
@zeeleander, betrifft fred 22
Dir ist doch im Prinzip das gleiche passiert, du wolltest ein 135 Liter Board, es war nicht vorrätig, aber das 125 liter Board was da war,
hat man dir am ende verkauft. das du am ende damit zufrieden bist ist OK, aber verkauft hat man dir, was du eigentlich nicht wolltest.
mfg stadler
Totti-Amun
30.10.2010, 09:09
das dachte ich bei meinem letzten board auch, ich wüsste genau was ich will (Rocket 135 LTD nachdem ich bisher den 135 Standard gefahren bin). Bin dann in meinen shop gegangen um einen zu bestellen und dort stand ein Rocket 125 LTD. Ich hab dann 2 Stunden mit dem Shop-Besitzer philosophiert (wie schreibt man das nach neuer Schreibreform?), diskutiert, überlegt, Kataloge gewälzt über technische Details usw. ob 125 liter für mich und meine Ansprüche und Segel passen würden (ich war ja wie gesagt mental eigentlich auf 135 fixiert). Am Ende hat er mir das board zum Ausprobieren mitgegeben, ich bins gefahren und war hellauf begeistert und hab ihn dann gekauft. Für mich war das eindeutig die richtige Entscheidung. Online wäre das also aus der Sicht kein guter Kauf geworden. Zudem hätte ich Schiss wegen Versandschäden und keinen Bock auf Reklamationsstress.
Man kann es auch nüchterner sehen: Er hat dich so lange beschwatzt, weil er unbedingt das vorrätige Board weg haben wollte. Und zu deinem Glück ist dann gekommen, daß es banal etwas mehr Wind über das Jahr hatte... ;)
Oder Du hast 5kg abgenommen, oder oder oder... ;)
Zu den Versandschäden: Es ist eher selten bei original verpackten Boards, daß was passiert. Ich kann mich jetzt tatsächlich nur an einen einzigen Transportschaden erinnern beim damals ersten Board, was ich als Shop versendet hatte. Das war 2006. Ich glaube, seit dem war nichts mehr...
zeelaender
02.11.2010, 08:52
@ Totti, Stadler, ich bin nicht bequatscht worden. John, mein shop dealer, hätte mir den 135 bestellt. Das ging eher von mir aus. Ich wollte was schnelleres als den 135er. Ich hatte hier im Forum vorher die Frage Manta FR versus Rocket gestellt. Totti, Du erinnerst Dich. Ergebnis war für mich der Rocket. Schritt 2 war nun die Frage, obs der 125er nicht die Lösung wäre. Zugegeben: die Idee kam, als ich ihn im Shop stehen sah. Aber die 2 Stunden Diskussion waren wirklich Ausloten der Fürs und Widers, auch nochmal das FR Thema kam da mit rein, denn FRs hatte John zu dem Zeitpunkt 4 Stück im Laden in allen Größen. Also: ich war froh um ein kompetentes Gespräch, das war kein Belabern, habs zumindest nicht so empfunden.
Heißt nicht, dass das woanders nicht vorkommen kann. Am Ende hat man gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und verhält sich dann zukünftig entsprechend. Es gibt sicher keine allgemeingültige Lösung, wie so oft.
Totti-Amun
18.11.2010, 14:53
Das WSJ plant ja eine Großoffensive, support your local shop against onlineshops... :D
Da frage ich mich, wen das treffen soll? Bald wird es eh nur noch Onlineshops geben, andere Branchen machen das doch sehr erfolgreich vor.
Sind die local Surfshops nicht die jenigen, die seit Bestehen der Surfbranche die Preise kaputt gemacht haben? Dumping lässt grüssen. ;)
Oder will man seinen Kumpel mit dem neuen Shop unter die Arme greifen? :D
Das Kaufverhalten ändert das eh nicht, dank Internet sind die Menschen deutlich mündiger und vor Allem aufgeklärter!
storm-rider
18.11.2010, 15:22
da geb ich dir vollkommen recht totti!
gerade in unserer schnell lebigen zeit ist der online handel nicht aufzuhalten. einziger vorteil für einen shop ist, wenn er BEIDES bieten kann. Ich kenn z.B. den Andi vom Surf-Syndikat seid 20 Jahren, wir haben früher immer da gekauft, aber ich fahr doch jetz (nach umzug) keine 2 Stunden zum surfshop wenn ich eh weis was ich brauch. so schau ichs mir schön im netz an, bestelle und kriegs gemütlich geliefert. das gleiche bei reklas.
klar, wer nen super shop im ort hat und sich dort eh wie zu hause fühlt, der soll da auch gern bleiben. würd ich dann wahrscheinlich auch!
Hi,
ja mündiger und aufgeklärter, find ich auch, ABBBBERRRRR: mir fehlt ehrlich gesagt mittlerweile der Überblick. Gerade in unserem Sport die allgemeinen Fragen, passt das Segel zum Mast, passt das Board etc.. Diese Fragen beantwortet dir das Internet in Hülle und Fülle.
Mir fehlt aber ein verlässlicher, kompetenter, in die Zukunft schauender Ansprechpartner, dem ich einfach vertrauen kann, auch wenn ich dafür bezahle. Ich kenn genug Leute, die im Verkauf arbeiten, die an andere Läden verweisen, wenn das Gewünschte nicht im Laden erhältlich ist und das evtl. Vorhandene nicht zum Kundenwunsch passt (manche würden es trotzdem verkaufen). Aber dadurch haben die sogar Kunden gewonnen, weil die Kunden gemerkt haben, dort ist man ehrlich zu ihnen und man will den Kunden zufrieden stellen. Dass das natürlich auch Schattenseiten haben kann, ist klar....
Klar sowas gibts, hab ich aber bisher noch kaum persönlichen Kontakt zu gehabt. Und bei einem Shop bin ich auch auf die Nase gefallen und die taten auch erst vertrauenswürdig.
storm-rider
18.11.2010, 15:28
aber für tips, infos und beratung.. .da ist ein forum heutzutage besser als jeder händler/verkäufer.
wieder beispiel auto: was ich mit meinem touran alles gemacht habe, wo VW meinte: "ist nicht möglich", "geht ned" oder "keine ahnung wie man sowas macht"..... allein die software die VW hat steht 10 jahre hinter der software, die ein privater heut zu haus hat.
Niklas S.
18.11.2010, 15:36
.
Sind die local Surfshops nicht die jenigen, die seit Bestehen der Surfbranche die Preise kaputt gemacht haben? Dumping lässt grüssen. ;)
Oder will man seinen Kumpel mit dem neuen Shop unter die Arme greifen? :D
Jetzt sind auf einmal die local Surfshpos schuld an den Preisen...??? Also du sagst jetzt, dass es besser gewesen wäre, wenn wir schon immer nur Onlineshops gehabt hätten???
Wie war das noch mit dem Fänchen... :-(
Totti-Amun
18.11.2010, 15:42
Jetzt sind auf einmal die local Surfshpos schuld an den Preisen...??? Also du sagst jetzt, dass es besser gewesen wäre, wenn wir schon immer nur Onlineshops gehabt hätten???
Wie war das noch mit dem Fänchen... :-(
Ah, die üblichen Verdächtigen... :D
Welches Fähnchen? Ich hatte nie einen Surfshop und werde auch nie einen haben, gut so.
Natürlich haben die Surfshops den Markt mit runtergerissen, deshalb stehen sie da, wo sie sind und sind eine aussterbende Spezies, bis auf die ganz Großen.
Handelst Du etwa im Supermarkt an der Kasse für deinen Wocheneinkauf? Nein? Warum nicht?
Ich denke mein Beitrag ist doch sehr gut zu verstehen, was hat das mit Fähnchen im Wind zu tun?
storm-rider
18.11.2010, 16:00
bei surfshops ist es genauso wie überall. denke hier kam beides zusammen.
andere shops machen billigere preise. DAMALS noch per Surf Zeitung, wo die shops ihre preise gegenseitig vergleichen konnten. natürlich macht mans dann billiger, oder zumindest zu gleichen preis wie die konkurrenz wenn einem ein kunde die zeitung vorlegt und sagt: "aber der keppler hat das selbe board für xx mark drin". heut mit internet is noch einfacher..
auf der einen seite ein fehler der shops, die hier mit service und anderem hätten punkten können. flohmärkte, aktionen, parties, testevents am see usw.. kundenbindung durch guten service, das ist
es was zählt. aber da es das heute zu 99% nicht mehr gibt... tja. brauch man auch keinen shop.
ich red jetz nich über 50€ die ich mir am board spare wenn ichs online kauf, weil dafür zahl ich auch noch versandkosten usw.. die 50€ mehr wären in einem guten shop sicher gutangelegt.
hier in meiner gegend ist KEIN surfshop, mal abgesehn von dem am chiemsee, den ich persönlich auf den tod nich ausstehen kann... also hab ich eh nicht wirklich ne große wahl.
Ich kauf gerne im Shop.. wenn ich da bin auch immer mehr, als ich wollte und mag auch "meinen" Shop.. ABER.. das ist ein halber Tagestrip quer durch den Pott mit insgesamt 150km Fahrt.. Shops etwas näher dran gibts nicht viele und die hab ich mal getestet und für ungut befunden.. da bleibt mir nicht viel übrig als das Netz..
Daher kaufe ich oft online oder auf der Boot, so nah dran bin ich sonst nie (nur vielleicht 5km) und da hab ich alles auf einem Haufen und meist doch noch was günstiger als im Laden oder auch online..
Ich hatte nie einen Surfshop und werde auch nie einen haben, gut so.
...und WINDCRAFTSPORTS ist ein Obst- und Gemüsehandel, oder wie ? :confused:
storm-rider
18.11.2010, 16:58
is doch kein shop, ist ein onlinehandel. oder?
Niklas S.
18.11.2010, 17:04
Ich denke mein Beitrag ist doch sehr gut zu verstehen, was hat das mit Fähnchen im Wind zu tun?
Einfach nur die Verwunderung, dass du jetzt auf einmal pro Online Store bist. Die letzten Jahre hörtest du dich eher nach: support your local dealer, wer billig kauft kauft zweimal, Beratung über alles etc. an, die billig Preise gibt es bei mir nicht, aber dafür Beratung und Garantie, die es ja angeblich beim Versandhandel nie gab...
storm-rider
18.11.2010, 17:08
die billig Preise gibt es bei mir nicht, aber dafür Beratung und Garantie, die es ja angeblich beim Versandhandel nie gab...
leider hab ich die letzten jahre genau andersrum die erfahrung gemacht...
Totti-Amun
18.11.2010, 17:12
Einfach nur die Verwunderung, dass du jetzt auf einmal pro Online Store bist. Die letzten Jahre hörtest du dich eher nach: support your local dealer, wer billig kauft kauft zweimal, Beratung über alles etc. an, die billig Preise gibt es bei mir nicht, aber dafür Beratung und Garantie, die es ja angeblich beim Versandhandel nie gab...
Was hat Qualität der Ware mit Pro und Contra Onlineshop zu tun? Kann ein Onlineshop nicht auch beraten?
90% der Käufer bei mir bestellen einfach, 10% haben Fragen und stellen diese auch präzise. Von den 10% der Anfragen erfolgen die fast alle via Email, ganz ganz selten am Telefon. Pro Email ist ja dann noch, ich kann mir das Verzapfte vom Shop noch 10x durchlesen und nachhaken. Hat viele Vorteile.
Und so anonym ist die Onlinewelt nun auch nicht, die allermeisten Kunden habe ich an irgendwelchen Spots mal getroffen. Ist das nicht schön, daß man auch an Spots präsent sein kann und sich nicht nur den ganzen Tag die Füße in den Bauch steht? ;)
Wir brauchen hier auch nicht über mich zu reden, auch wenn Du Niklas das lieber tust. Warum es meinen Onlineshop gibt, ist in diesem Forum begründet. Gibt es das Forum irgendwann mal nicht mehr, ist auch der Shop sofort offline, spätestens dann... ;)
DrMorewind
18.11.2010, 17:26
Eigentlich kaum erwähnenswert, aber so manche Onlineshops haben nicht mal ein eigenes kleines Lager, was eigentlich das mindeste wäre. Da kommt die bestellte Ware meist direkt vom Importeur. sieht man ja an der Absendeadresse. die einfachste Methode Geld zu verdienen, und eigentlich nichts dafür tun :D
Ist mir halt nur 2mal schon aufgefallen. Nichtsdestotrotz hat die Abwicklung funktioniert, keine Frage, aber wenn dies der Standard der Zukunft werden soll? ... kann sich jeder ausmalen was dann als nächstes passiert.
AlohaDoc
Niklas S.
18.11.2010, 17:26
Bin auch absolut pro Online Shop keine Frage, außer es handelt sich um Surfstädte wie Kiel etc. Dort wird man nämlich genug Hardware los und kann ohne eine Modeboutique leben.
Allerdings finde ich es gewagt zu behaupten, dass die Shops vor Ort die Preise kaputt gemacht haben. Das geht meiner Meinung nach gar nicht, da man soviele aufgekaufte Restposten wohl kaum an die paar Surfer vor Ort verkaufen kann. Und was macht der Shop dann. Ah so, ich bastel mir einfach einen Onlinehandel / Ebayshop etc. Der sorgt dann für den Preisverfall Deutschlandweit. Aber sicher nicht der Shop an sich. Zumal es gerade die gut gehenden Shops (mal wieder das Beispiel Kiel, da ich die Shops dort am besten kenne) gar nicht nötig haben zu dumpen. Frag mal bei denen nach Preisen...
Gruß Niklas
Totti-Amun
18.11.2010, 17:52
Eigentlich kaum erwähnenswert, aber so manche Onlineshops haben nicht mal ein eigenes kleines Lager, was eigentlich das mindeste wäre. Da kommt die bestellte Ware meist direkt vom Importeur. sieht man ja an der Absendeadresse. die einfachste Methode Geld zu verdienen, und eigentlich nichts dafür tun :D
Ist mir halt nur 2mal schon aufgefallen. Nichtsdestotrotz hat die Abwicklung funktioniert, keine Frage, aber wenn dies der Standard der Zukunft werden soll? ... kann sich jeder ausmalen was dann als nächstes passiert.
AlohaDoc
Naja, bei der Produktvielfalt haben die meisten doch eh keine andere Chance. Schau dir mal als Beispiel die Gaastra Produktrange an. Über den Daumen 10 Segellinien, je 10 Größen, zumindest letztes Jahr in bis zu 7 Farben. Der Kunde kommt also in den Shop und will das Remedy in 7.0 und grün, bitte schön zum Mitnehmen... ;) Haha...
Also, über welchen Schwachsinn reden wir hier?
Dann werde ich mir gleich mal eine Formula-Carbongabel bei dir bestellen und schauen, wer der Absender ist. :rolleyes:
Totti-Amun
18.11.2010, 18:02
Bin auch absolut pro Online Shop keine Frage, außer es handelt sich um Surfstädte wie Kiel etc. Dort wird man nämlich genug Hardware los und kann ohne eine Modeboutique leben.
Allerdings finde ich es gewagt zu behaupten, dass die Shops vor Ort die Preise kaputt gemacht haben. Das geht meiner Meinung nach gar nicht, da man soviele aufgekaufte Restposten wohl kaum an die paar Surfer vor Ort verkaufen kann. Und was macht der Shop dann. Ah so, ich bastel mir einfach einen Onlinehandel / Ebayshop etc. Der sorgt dann für den Preisverfall Deutschlandweit. Aber sicher nicht der Shop an sich. Zumal es gerade die gut gehenden Shops (mal wieder das Beispiel Kiel, da ich die Shops dort am besten kenne) gar nicht nötig haben zu dumpen. Frag mal bei denen nach Preisen...
Gruß Niklas
Ja, meine Güte. Es ist doch klar, daß ein Surfshop an einem stark frequentierten Spot kein Dumping nötig hat. Und was ist mit den anderen 85% der Shops?
Logo kann sich der Shop in Kiel oder Fehmarn zurücklegen und sich denken, was juckt mich der gebrochene Mast von dem potentiellen Kunden? Der hat eh keine andere Wahl, wenn er die nächsten 2 Wochen in seinem Urlaub noch surfen will. Also zahlt er den vollen Preis oder guckt doof in die Röhre.
Aber nimm doch einfach mal ein Neil Pryde Segel 5.0qm und frage 10 Surfshops an, die nicht an der Küste liegen. Da wird dir kein einziger die UVPE nennen! Und warum nicht?
Also wo ist das System krank? Und das seit Anfang an...
Und wenn ich dann wieder zurück kehre zu einem meiner vorherigen Posts, da freue ich mich über die 90%, die einfach nachts oder irgendwann bestellen, wenn sie gerade Zeit und Lust haben. 24h Bestellmöglichkeit und gezahlt wird der Preis, wie er im Online-Shop hinterlegt ist. Und das ist fast ausschließlich die UVPE, ausser bei 2-3 anderen Dingen die man als Appetitanreger hat...
DrMorewind
18.11.2010, 20:40
Dann werde ich mir gleich mal eine Formula-Carbongabel bei dir bestellen und schauen, wer der Absender ist. :rolleyes:
kannst du bei mir nicht online bestellen, da ich keine anbiete. ..weil ich die nun mal nicht da hab. so einfach ist das.
Ist naürlich witzig wie du die Dinge wieder von einem extrem ins andere drehst. 1000€ Artikel gegenüber Kleinkram. In meinen o.g. Beispielen ging es um ein Damentrapez, und paar RDM Extensions.
konntest natürlich nicht wissen, aber das ich keine Segel online bestelle wohl. Insofern wundere ich mich immer noch , das ein Onlineshop so was nicht selbst im Lager hat :D
AlohaDoc
storm-rider
18.11.2010, 22:42
oh man jungs, giftet euch doch nich so an. glaub dsa war nicht sinn des ganzen.
klar, ein onlineshop der einfach nur verkaufen will, is hier auch nicht wirklch ne hilfe.
man meldet ein gewerbe an, kostet 20€, und legt diese anmeldung bei allen importeuren vor. schon hat man nen shop.
je nachdem wie viel man absetzt, desto mehr prozente bekommt man. so wars zumindest in der tuningbranche. ABER
das macht einen noch lang nicht zu nem qualifizierten onlinehandel! dazu gehört mehr dazu... natürlich gibts sowas auch
genügend, aber eben die oben genannten machens schwer die guten rauszufinden. das kann man wieder über anfragen
und über die antworten derer rausfinden. und das ist halt auch einfacher, als in 10 shops zu fahren.
anders beispiel: gun-sails. direkt da kaufen, wo auch hergestellt und importiert wird. bis dato IMMER 1A service, gute
beratung, kein problem bei rekla´s. Und ne echt nette und in meinen augen qualifizierte (und hübsche) Frau im Service ;-)
aber wieder mal nur meine meinung...
is doch kein shop, ist ein onlinehandel. oder?
Warum wird der Onlinehandel dann an mehrer Stellen SHOP genannt ?
Warum müssen sich Ladenlokal und Onlinehandel ausschliessen ?
storm-rider
19.11.2010, 08:41
dann ist es halt ein online-shop. ich denke wir wissen um was es geht. ich kann online-handel und online-shop sagen, gemeint is das selbe. das is sonst haarspalterei....
ausschließen tun sich laden und online garnicht, ne gut kombi aus beidem funktioniert sicher auch gut.
ich nutze da fast alle möglichkeiten, wobei mir - wenns passt der local shop am liebsten ist. aber manchmal hat er eben manche produkte nicht und dann kauf ich woanders. salzburg ist da aber vermutlich was besonderes, weil die seidls einen sehr guten shop haben, super einsatz zeigen, eine riesen community aufgebaut haben und winter wie somer sehr aktiv sind.
online kauf von neuware ist für mich eigentlich nur eine notlösung, egal worum es geht, ist auch bei fotozeug , computerzubehör so, etc.
meinen local shop ruf ich an, erklär was ich brauch, und werd angeruufen wenn was bestelltes da ist, oder der shop bringts mir. fals es ein transportschaden ist hab ich nix zu tun, werd immer nett behandelt, der shopbetreiber kennt mein restliches zeug, ruf auch an wenn mal was interessantes für mich reinkommt.
angenehme shops gibts auch woanders, in torbole mag ich seatex sehr gerne, in tarifa TFC für die finnen.
was ich aber nicht mag sind z.b. an diesen orten ( torbole und tarifa) diese superduperhype surfshops die mit zeug vollgestopft sind, die coolness an vorderster stelle steht - und mir irgendwie vorkommt dass die preise schon sehr nach der tourist - trap methode kalkuliert wurden.
wa hier etwas fehlt ist der "outlet" oder starndverkauf - mir taugt das auch gut wenn ich die P7 jungs in torbole sehe, die art un weise der produktentwicklung und des verkaufes finde ich super, ein kumpel von mir ist schon umgestiegen, ähnlich finde ich auch diethelm interessant, blackdiamondfins etc. - der persönliche bezug zum produkt gefällt mir.
tja - und dann kauf ich viel gebraucht - über foren, shopvermittlung oder ebay.
aber wie gesagt, wenns irgendwie geht im angenehmen local shop
Totti-Amun
19.11.2010, 10:47
kannst du bei mir nicht online bestellen, da ich keine anbiete. ..weil ich die nun mal nicht da hab. so einfach ist das.
Ist naürlich witzig wie du die Dinge wieder von einem extrem ins andere drehst. 1000€ Artikel gegenüber Kleinkram. In meinen o.g. Beispielen ging es um ein Damentrapez, und paar RDM Extensions.
konntest natürlich nicht wissen, aber das ich keine Segel online bestelle wohl. Insofern wundere ich mich immer noch , das ein Onlineshop so was nicht selbst im Lager hat :D
AlohaDoc
Das ist nicht in irgendein Extrem gedreht, das ist nur exemplarisch für unseren Sport. Es hätte auch eine 140er Wavegabel sein können oder sonst was. Ich habe im Umkreis von 100km an meinem Wohnort ca. 4 Shops, davon auch ein sehr großer. Ich könnte schwören, keiner von denen hat z.B. einen Lorch Offroad da liegen. Oder einen Fanatic was weiß ich.
Egal was ich haben möchte als Kunde, fahre ich drauf los und dahin mit dem festen Ziel den Artikel XYZ zu kaufen in meinem "Local Shop", ist er zu 95% nicht vorrätig. Das kann er auch nicht bei der Marken- und Produktvielfalt in der kleinen Branche.
Ich denke es ist klar, was ich also damit sagen möchte, auch wenn in deinen Augen die Formulagabel vielleicht ein Extrem ist. Ich denke, praktisch jeder Artikel in der Surfbranche ist ein Extrem. Wenn der Online-Shop sich nicht mal eine Tampenrolle leisten kann, na das ist ja dann sein Problem.
man meldet ein gewerbe an, kostet 20€, und legt diese anmeldung bei allen importeuren vor. schon hat man nen shop.
je nachdem wie viel man absetzt, desto mehr prozente bekommt man. so wars zumindest in der tuningbranche. ABER
das macht einen noch lang nicht zu nem qualifizierten onlinehandel! dazu gehört mehr dazu... natürlich gibts sowas auch
genügend, aber eben die oben genannten machens schwer die guten rauszufinden. das kann man wieder über anfragen
und über die antworten derer rausfinden.
Klar kann man das machen, Papier ist geduldig. Aber mal im Ernst: Mit der Rabattstaffel, also HEK, kann kein einziger Shop am Markt in Deutschland bestehen. Man muß immer eine Menge Geld in die Hand nehmen, nur mit den 20 Euro ist das nicht getan.
Fast jeder Shop bietet dir 2011er Artikel an, nahe am HEK. Ja geht's denn noch?
Dazu kommt auch noch die Abart in der Branche, daß bald jeder, der 3 Segel kaufen möchte, sofort als Teamfahrer angelegt wird und praktisch bessere Margen bekommt als die meisten Händler. Ob er jemals eine Regatta fährt oder nicht, das spielt keine Rolle.
P.S.
Also, ein Damentrapez würde ich mir auch nicht hinlegen... :D
storm-rider
19.11.2010, 11:22
das mit dem onlineshop war ein beispiel aus meiner eigenen erfahrung. hab ich mal in der tuningbranche so gemacht, und ging nur darum für mich und meine freunde rabatte rauszuschlagen. also es ist ohne großen aufwand MÖGLICH. Ob es sich für beide seiten lohnt ist was anderes. Ich würds nicht mehr tun. Ausserdem habe ich auch bemerkt, das bei 321 die sachen zum teil noch wesentlich billiger angeboten wurden, als ich sie mit meinem bissl händler EK bekommen hab.
das mit teamfahrer is mir neu, aber so einen kenn ich auch...
bernie b
21.11.2010, 19:48
Bin auch absolut pro Online Shop keine Frage, außer es handelt sich um Surfstädte wie Kiel etc. Dort wird man nämlich genug Hardware los und kann ohne eine Modeboutique leben.
Allerdings finde ich es gewagt zu behaupten, dass die Shops vor Ort die Preise kaputt gemacht haben. Das geht meiner Meinung nach gar nicht, da man soviele aufgekaufte Restposten wohl kaum an die paar Surfer vor Ort verkaufen kann. Und was macht der Shop dann. Ah so, ich bastel mir einfach einen Onlinehandel / Ebayshop etc. Der sorgt dann für den Preisverfall Deutschlandweit. Aber sicher nicht der Shop an sich. Zumal es gerade die gut gehenden Shops (mal wieder das Beispiel Kiel, da ich die Shops dort am besten kenne) gar nicht nötig haben zu dumpen. Frag mal bei denen nach Preisen...
Gruß Niklas
Wenn das so wäre warum sind die Händler gerade in Kiel auch Onlineshops oder sogar Direktvertriebler(das ist ein gravierender Unterschied)?
Der Markt erlaubt beides; also können wir Kunden selbst entscheiden.
Gut oder schlecht liegt am Laden selbst.
Doch wenn mir ein Direktvertriebler mit Preisen kommt die nur knapp unterhalb des normalen Shops liegen werde ich selbstverständlich nicht kaufen.
Und es ist ein riesen Unterschied ob ich in Kiel etwas kaufe(aus Notwendigkeit) oder ob ich Zeit habe mir Stuff schicken zu lassen und vorher Preise deutschlandweit erfrage.
Da knicken auch Shops in exponierter Lage ein. Doch damit hausieren sie nicht.
Schuld am Preisverfall sind Importeure und Kunden, Händler(egal ob Online oder nicht) können nur auf die Marktsituation reagieren.
Schuld am Preisverfall sind Importeure und Kunden, Händler(egal ob Online oder nicht) können nur auf die Marktsituation reagieren.
manch mal;) bin ich schwer von Begriff!
Schuld am Preisverfall ist der Kunde?
Also ich bin Kunde und reagiere in erster Linie auf das Angebot. Dannach entscheide ich ob ich mir das leisten kann oder nicht. Egal wo.
Gruss
guido
Ich kann diese ganze Diskussion nicht nachvollziehen.Angebot und Nachfrage regelt den Markt,egal ob Online,direkt oder im Shop.Wenn der Onlineshop oder Dirktvertrieb den Vorteil den er durch weniger Kosten hat an den Kunden weitergibt,ist dies doch mehr als fair und seine Kasse am Ende des Monats wird es im Danken.
Man kann doch niemanden einen Vorwurf machen,wenn er seine Vorteile gewinnbringend nutzt. Wenn andere zu lange brauchen,um sich mit der neuen Situation zu arrangieren,dann ist das eben so und sie müssen die Konsequenzen tragen. Das sind die Gesetze der Marktwirtschaft!!!! Wie es ansonsten läuft,konnte man lange genug in der SBZ beobachten!!!
Und das hier unterschwellig oder direkt dem Kunden ein Vorwurf gemacht wird,dass er seinen Stuff so günstig wie möglich Einkaufen möchte,mal ehrlich, der hat doch irgendwie den Zug verpennt und sucht nun Krampfhaft einen Schuldigen für sein eigenes Versagen.
Wenn ich so handeln würde, müßte ich morgen den schwarzen Zylinder nehmen und zu Amtsgericht gehen!! Die berechtigten Vorwürfe meiner Angestellten inclusive.
Michel
Niklas S.
22.11.2010, 11:49
Wenn das so wäre warum sind die Händler gerade in Kiel auch Onlineshops oder sogar Direktvertriebler(das ist ein gravierender Unterschied)?
Welcher Windsurfshop in Kiel definiert sich denn über seinen Onlineshop? Ist wahrscheinlich Definitionssache. Das jeder Laden xy mitlerweile eine Homepage hat, wo auch das Warenkorbsymbol erscheint, verlangt einfach der Kunde. Ist aber meiner Meinung nach ein Unterschied, ob ein Shop sagen wir mal 90% der Ware persönlich an den Mann bringt und der "Onlineshop" auf dem Stand vor 3 Jahren hinvegetiert oder eine Shop mitten in Deutschland ohne Windsurfmöglichkeit in der näheren Umgebung und großen Anzeigen in der Surf 70% per Telefon (kenne kaum einen, der nicht anruft und nochmal nach dem Preis fragt) an Kunden bringt, 20% der Ware am Ende des Jahres über seinen Powerselleraccount verkauft und 10% verirren sich in den Laden. Die sind manchmal echt erstaunt, wenn einer reinschaut.;)
Direktvertrieb ist nochmal eine ganz andere Geschichte. Würde ich jetzt auch nicht als Windsurfshop betrachten.
Doch wenn mir ein Direktvertriebler mit Preisen kommt die nur knapp unterhalb des normalen Shops liegen werde ich selbstverständlich nicht kaufen.
Das denke ich mir auch immer und frage mich, wer UVP im Onlineshop ohne Beratung und nach Rabatt zu fragen einlockt.
Und es ist ein riesen Unterschied ob ich in Kiel etwas kaufe(aus Notwendigkeit) oder ob ich Zeit habe mir Stuff schicken zu lassen und vorher Preise deutschlandweit erfrage.
Da knicken auch Shops in exponierter Lage ein. Doch damit hausieren sie nicht.
Schuld am Preisverfall sind Importeure und Kunden, Händler(egal ob Online oder nicht) können nur auf die Marktsituation reagieren.
Das mag bedingt richtig sein. Habe aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass bei telefonischem Nachfragen und angeben eines Angebotes aus anderen Teilen der Rebublik, keinen Cent mit dem Preis runtergegeangen wird. Bin ja selber nicht aus Kiel.
Gruß Niklas
bernie b
22.11.2010, 17:18
manch mal;) bin ich schwer von Begriff!
Schuld am Preisverfall ist der Kunde?
Also ich bin Kunde und reagiere in erster Linie auf das Angebot. Dannach entscheide ich ob ich mir das leisten kann oder nicht. Egal wo.
Gruss
guido
Hallo Guido
Machen viele Andere auch so;)
Es gibt aber Kunden die nur Material kaufen welches entsprechend runtergesetzt ist.
Ansonsten kaufen sie überhaupt nicht.
Die beeinflussen auch die Preissituation.
Stell Dir mal vor ein Importeur haut sein Lager am Ende der Saison zu Dumpingpreisen raus(wurde ja oft gemacht) und wir Kunden kaufen das einfach nicht. Dann müßten andere Importeure nicht nachziehen mit dem Dumpingpreis um letzte Restbestände los zu werden.
Aber sicherlich sind die Importeure hauptsächlich Schuld am verramschen.
Hallo Guido
Machen viele Andere auch so;)
Es gibt aber Kunden die nur Material kaufen welches entsprechend runtergesetzt ist.
Ansonsten kaufen sie überhaupt nicht.
Die beeinflussen auch die Preissituation.
Stell Dir mal vor ein Importeur haut sein Lager am Ende der Saison zu Dumpingpreisen raus(wurde ja oft gemacht) und wir Kunden kaufen das einfach nicht. Dann müßten andere Importeure nicht nachziehen mit dem Dumpingpreis um letzte Restbestände los zu werden.
Aber sicherlich sind die Importeure hauptsächlich Schuld am verramschen.
Ich denke eher,dass die Firmen die Marktsituation falsch einschätzen und schlichtweg zu viel Produzieren.Denn nur bei immensen Überproduktionen ist die Folge ein Überangebot mit der Folge des Preisverfalles.
Nur mal so ein Gedanke.. warum bekommt Herr Lessacher seine Preise für die Finnen??? Oder warum wird für Horney-Board ein so guter Preis bezahlt??? Bestimmt nicht weil es Massenware ist,sondern weil der Markt nicht mit Produkten der Beiden überschwemmt wird ,um irgendwelche "Marktanteile" hochzutreiben.
Michel
Totti-Amun
22.11.2010, 18:56
Aber sicherlich sind die Importeure hauptsächlich Schuld am verramschen.
Natürlich spielt das da rein, wenn ein Importeur auch noch für den Ausverkauf nach produzieren läßt. Ein Shop kann das nicht lange so machen, spätestens nach einem halben Jahr ist er dann weg vom Fenster... ;)
War schon hart zu sehen, als vor 2 Jahren auf der boot nagelneue F2 für 399 Euro zu haben waren, in großem Stile.
Natürlich fängt der Fisch am Kopf zu stinken an, aber unschuldig letztendlich ist niemand in der Kette. Und dann noch in einer Branche, die eh einem Haifischbecken gleicht...
Totti-Amun
22.11.2010, 19:00
Nur mal so ein Gedanke.. warum bekommt Herr Lessacher seine Preise für die Finnen???
Bekommt er ja nicht, er macht es aus Liebe. Für die 150 Tacken, die er m.W. nimmt, kann normalerweise kein Mensch eine Fullcarbon Finne von Hand bauen. Die müsste mindestens 100 Euro teurer sein, dann bräuchte er sich auch weniger Gedanken um seine Gesundheit machen. Vor Allem jetzt in der kalten Jahreszeit...
Hallo Guido
Machen viele Andere auch so;)
Es gibt aber Kunden die nur Material kaufen welches entsprechend runtergesetzt ist.
Ansonsten kaufen sie überhaupt nicht.
ja das wollte ich ja damit sagen - ich kaufe nur Material was runtergesetzt ist. Ich hab einfach keine Kohle zu viel. Ich würde nie im Leben ein aktuelles Segel oder Brett kaufen, solange es das für die Hälfte vom Vorjahr gibt. Früher bin ich z.B. nur GUN gefahren weil ich nicht eingesehen habe, mehr Geld für ein gutes Segel hinzulegen. Heute fahr ich halt North vom Vorjahr und gebrauchte Bretter basta. Warum sollte ich das anders machen, solange das so angeboten wird? Ein neues aktuelles Brett für 1500 Euro -- ich weiß nicht wieviel Geld ich verdienen müsste um das zu machen.
noch zum Thema: der online Handel ermöglicht ein solches Verhalten natürlich viel leichter und transparenter und das ist für mich gut so. Natürlich fände ich es schade wenn alle Shops verschwinden, weil da auch persöhnliche Schicksale dran hängen - aber das ist halt leider heute so - die Welt dreht sich weiter. Ich habe vor 10 Jahren versucht Shopsoftware für den Onlinehandel an Einzel- und an Großhändler zu verkaufen. Die haben uns damals ausgelacht und aus den Läden geschmissen. Heute ist das halt anders.
Ich freue mich wenn mal wieder ein Kontainer mit z.B. F2 2007/08ner Ware auftaucht und so ein Laden dann missels für 260, Slaloms für 499 und Formulas für 599 bei ebay verscherbelt. Soll ich da jetzt nicht kaufen um den Markt zu retten?
Zwinge ich F2 den Importeur oder wen auch immer das so zu tun?
Nein die könnten das Zeug auch auf die Kippe schmeißen um die Preise für aktuelles Zeug zu retten -- tun Sie aber nicht :D
gruss
guido
Es gibt aber Kunden die nur Material kaufen welches entsprechend runtergesetzt ist.
Ansonsten kaufen sie überhaupt nicht.
Die beeinflussen auch die Preissituation.
Sorry, die beeinflussen gar nichts ! Wenn es nicht zu viel Material geben würde, müsste auch nichts reduziert oder verramscht werden.....der Kunde / Nachfrager reagiert nur auf das Angebot (und das ist zu groß !)
Grüsse
Stephan
Sorry, die beeinflussen gar nichts ! Wenn es nicht zu viel Material geben würde, müsste auch nichts reduziert oder verramscht werden.....der Kunde / Nachfrager reagiert nur auf das Angebot (und das ist zu groß !)
Grüsse
Stephan
Sehe ich genau so !!!!!!
@ Totti
Ich bin shr froh,dass Herr Lessacher für seine Finne,zum Glück "nur" €150,- ansetzt,denn das ist ein Preis,den ich sehr gerne bezahle,da in meinen Augen hier das Preis -Leistungsverhältnis paßt!!!
bernie b
23.11.2010, 06:21
Sorry, die beeinflussen gar nichts ! Wenn es nicht zu viel Material geben würde, müsste auch nichts reduziert oder verramscht werden.....der Kunde / Nachfrager reagiert nur auf das Angebot (und das ist zu groß !)
Grüsse
Stephan
Alles richtig!
Doch es gibt nur soviel Auslaufmaterial weil die Importeure sich sicher sind es am Ende trotzdem los zu werden. Müßten sie es wirklich entsorgen würde spätestens nach 2 Jahren keine Überproduktion mehr da sein. Es ist ja nicht so das der Importeur mit dem Ramschverkauf Miese macht.
Totti-Amun
23.11.2010, 07:42
@ Totti
Ich bin shr froh,dass Herr Lessacher für seine Finne,zum Glück "nur" €150,- ansetzt,denn das ist ein Preis,den ich sehr gerne bezahle,da in meinen Augen hier das Preis -Leistungsverhältnis paßt!!!
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt aber nur einseitig. Davon leben kann man nicht, nicht mal eine Werkstatt finanzieren. Das ist brotlose Kunst, die Wolfgang da macht. Und vor Allem geht das ganz arg zu Lasten seiner Gesundheit...
Alles richtig!
Doch es gibt nur soviel Auslaufmaterial weil die Importeure sich sicher sind es am Ende trotzdem los zu werden. Müßten sie es wirklich entsorgen würde spätestens nach 2 Jahren keine Überproduktion mehr da sein. Es ist ja nicht so das der Importeur mit dem Ramschverkauf Miese macht.
Mich stört der Begriff "Ramschverkauf", denn das zu viel produzierte Material ist ja nicht minderwertig. Wenn Deine Idee konsequent umgesetzt würde, müsste auch gleich einige "Marken" vom Markt verschwinden, denn auch das Vorhandensein zuvieler Hersteller/Importeure (beu zuwenig Abnehmern) führt zwangsläufig zu "Überproduktion".
Weiterhin dürfte zu berücksichtigen sein, dass die irgendwann gar nicht weniger beim Produzenten abnehmen können, weil dann die Bezugspreise wieder steigen würden, was zu Preiserhöhungen für die Endverbraucher und zu erwartender Minderabnahme führen kann......das alte / gleiche Problem auf höherem Preisniveau. Hier findet ein ganz brutaler Verdrängungswettbewerb statt !
Grüsse
Stephan
bernie b
23.11.2010, 17:13
Wenn Deine Idee konsequent umgesetzt würde, müsste auch gleich einige "Marken" vom Markt verschwinden, denn auch das Vorhandensein zuvieler Hersteller/Importeure (beu zuwenig Abnehmern) führt zwangsläufig zu "Überproduktion".
Grüsse
Stephan
Gibts dafür nicht genügend Beispiele?
Warum verabschieden sich jedes Jahr bestimmte Hersteller; die tauchen dann mit neuen Geldgebern wieder auf, weil es sich immer noch nicht rumgesprochen hat das ein fürchterlicher Verdrängungswettbewerb herrscht.
Die Importeure der großen Marken haben noch nie pleite gemacht; im Gegenteil, da gibts Beispiele die gleich bestimmte Marken aufkauften.
Mit Ramschverkauf meine Ich nicht minderwertige Produkte, sondern Artikel die schon beim Importeur mit niedrigster Marge an bestimmte Händler abgegeben werden und diese auch nur ein paar Euro dran verdienen.
Und das wird mit Absicht gemacht um durch den Preiskrieg andere Hersteller zur Aufgabe zu zwingen.
Für uns Kunden ist das in den letzten Jahren lukrativ gewesen(da die Markenvielfalt nicht umzubringen ist), mal schauen wie lang das noch so weiter geht.
Weiterhin dürfte zu berücksichtigen sein, dass die irgendwann gar nicht weniger beim Produzenten abnehmen können, weil dann die Bezugspreise wieder steigen würden, was zu Preiserhöhungen für die Endverbraucher und zu erwartender Minderabnahme führen kann......das alte / gleiche Problem auf höherem Preisniveau.
Genau das passiert doch in den letzten Jahren.
Die Hersteller die marktgerecht produzieren lassen geben doch ihre zwangsläufig durch weniger Stückzahlen resultierenden Preiserhöhungen an uns Kunden weiter.
Und auch die "Ramschware" wurde teurer.
Diejenigen ,die den Verdrängungswettbewerb massiv vorrantreiben,sind aber leider auch jene,die bei vielen Tests fast immer beste Bewertungen kriegen und somit noch massive Unterstützung durch die Schreibene Zunft bekommen.
Die Folge wird über kurz oder lang massive Preiserhöhungen oder aber immer schlechtere Qualität sein. Beides Dinge ,die keiner von uns will.
Surfbull
23.11.2010, 22:39
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt aber nur einseitig. Davon leben kann man nicht, nicht mal eine Werkstatt finanzieren. Das ist brotlose Kunst, die Wolfgang da macht. Und vor Allem geht das ganz arg zu Lasten seiner Gesundheit...
la leider, ich habe ihm schon mehrmals gesagt, daß seine Karbon Finnen einfach zu günstig sind und er solle lieber mehr dafür verlangen!!!
Auch wenn er dann weniger verkaufen sollte, würde das Geld in der Tasche am Ende gleich bleiben!
Ich bastel gerade an einer neuen und besseren Homepage für Wolfgang... hoffe es wird sich dann auch mal was an seinen Preisen ändern! ;-)
DrMorewind
23.11.2010, 22:44
Was hier so oft wiederholt geschrieben wird mag zu 99% richtig sein. Gilt aber nur für den Markt hierzulande, also in Deutschland um mal die Sau beim Namen zu nennen. Schon paar km südlicher trifft man öfters auf ein anderes Anbieter-Kunden-Verhältniss. Dort interessiert man sich meist zuerst für das Produkt, erst wenn dies überzeugt hat, wird nach dem Preis mal gefragt. Das dann Preisverhandlungsversuche folgen ist normal, endet aber meist lustig weil du als Anbieter weißt, das es mit dieser Frage schon verkauft ist ;)
Ich mache mir wenig Sorgen, was die sogenannten "Kleinen" betrifft, auch wenn hierzulande wenig, bzw. gar nix dafür getan wird.
Das surf-Magazin zum Beispiel könnte doch mal eine History-Story zu NeilPryde bringen, und ganz nebenbei erwähnen das es einem gewissen Barry Spanier in den 90`ern bei der Marke gab, welcher eben diese zur Nr.1 machte. Davon zehren die heute noch, da damals die wesentlichen Innovationen bei den Sails stattfanden. Aber da müsste man ja zwangsläufig auch schreiben was er heute macht. Und diese wäre ja Aufklärung im unerwünschten Sinne des Hauptsponsors,.. na egal
Manche scheren sich auch um den deutschen Markt kaum mehr, wie verwunderlich. Aber ein paar Individualisten wird es trotz erschwerter Bedingungen auch hierzulande immer wieder weiter geben, welche die "sogenannten" Kleinen hierzulande nicht von der Bildfläche verschwinden lassen werden. :D
AlohaDoc
DrMorewind
23.11.2010, 22:59
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt aber nur einseitig. Davon leben kann man nicht, nicht mal eine Werkstatt finanzieren. Das ist brotlose Kunst, die Wolfgang da macht. Und vor Allem geht das ganz arg zu Lasten seiner Gesundheit...
brotlose Kunst ist hierzulande ein beleidigender Spruch. Ich finde das für Wolfgangs Arbeit und Kreativität unangemessen. Er baut zwar schon seit zig Jahren Finnen und noch früher auch Boards, aber nie aus dem reinem Interesse heraus damit sich ne goldene Nase zu verdienen. Auch jetzt, nicht, wo die Finnen begehrt sind wie noch nie zuvor. Gerade weil es noch solche Leute gibt, welche nicht nur rein finanzielle Interessen im Hinterkopf haben gibt es überhaupt noch eine Entwicklung.
Das er es leider mit seiner Gesundheit übertreibt stimmt natürlich, aber wenn er einmal keine Finne am Tag bauen dürfte, würde es ihm auch nicht gut gehen ;)
AlohaDoc
Lessacher
24.11.2010, 20:11
Ja, ich würde am liebsten neue Outlines ,überhaupt Neuentwicklungen machen,aber treue Kunden gehn vor.
Worin ich aber besonders gut bin,das sieht keiner, ist nämlich innen. Produkte an andere Firmen für Produktionen abzugeben liegt mir auch nicht,leidet doch fast immer die Qualität.Durch Tekkno habe ich eine
Art Werbung die für mich ja doch positiv ist.Wenn ich was von meinen eigenen Finnen will, ist meistens alles weg,schön für die. Mit Projekt 11 gehts ähnlich.Nur Uni Fiber in Holland hat was von meinen Finnen für mich.
Also durch wen ersetze ich das mir fehlende Material.? Wolfgang
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