PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Scoop bei Slalomboard



Pat520i
18.09.2007, 23:53
Ich bin auf dem Surffestival recht viel Slalommaterial gefahren und hatte irgendwie den Eindruck, dass es riesen Unterschiede gib wieviel Scoop die Boards haben. Generell haben ja Slalomboards weniger Scoop als z.B. Freerider. Ich hab keine Ahnung ob das nun optische Täuschungen waren oder der Scoop wirklich so unterschiedlich war. Weis da irgendjemand näheres?
Ich hatte mich vorher nie für das Thema interessiert, aber ich finds sau interessant. Ich kam am besten mit den Boards zurecht, die optisch am wenigesten Scoop hatten, ich hatte sonst manchmal das Gefühl das Board stieg vorne sehr schnell hoch (was in diesem Fall eigentlich nicht an zuviel Volumen liegen kann). Kann es vielleicht sein, dass die Boards mit wenig Scoop verträglicher für leichtere Fahrer sind? (ich mit 75kg...)
Ich bin sehr gespannt auf die Antworten!

Gruß Pat

SurfBrot
19.09.2007, 12:39
hoi,
wiege auch ca 75 kg und fahre mit nem thommen rs66 ein board, mit äußerst wenig !!!!! scoop

für flachwasser sehr geil, das board liegt unheimlich ruhig im wasser!

vorher besaß ich einen isonic 125, der hatte ja ne "abgeschnittene" nase aber doch mehr scoop als der rs66

dann hatte ich noch nen tiga hyperx 95 ... auchn gutes board, aber mit mehr scoop ... für kabbelwasser besser, aber bei hohem speed unruhig und die nase wollte ab 50km/h immer mal nach oben lupfen ^^



alles in allem war der isonic die beste lösung in sachen nose... aber net das beste board :D .. das habsch ja nun *fg*

Pat520i
19.09.2007, 13:50
Hmm, interessant. Das i-Sonic hab ich am WE nicht geschafft zu fahren und das T1 auch nicht, bin 5 andere gefahren. Die Situation die du für das tiga geschrieben hast hat mich gerade genervt, ab welchem SPeed weis net weil ohne GPS gefahren, aber so sonderlich schnell kanns net gewesen sein.
Sind deine Bezeichnungen bzgl. des Scoops denn auch nur subjektiv oder gemessen?

Gruß

SurfBrot
19.09.2007, 14:48
hoi,
also die 3 genannten bretter lagen schon oft nebeneinander

auch der f2-slalomrenner hat mehr scoop als der t1

der tiga wird nicht sonderlich schnell (im vergleich zu den topmodellen) .. ist aber zügig unterwegs, dafür recht unruhig


für slalom werde ich mir aber keine wood-boards mehr kaufen .. wer nicht aufs geld achten muss, dem kanns ja wurscht sein :)



in welchem revier wilslt du den umherfahren? :)

grüßle

Pat520i
19.09.2007, 17:19
Wenn ich den Geistesblitz wirklich durchziehe dann soll es sozusagen mein "Frühgleitbrett" (sehr interessant im Bezug auf Slalomboards ;) ) werden und am Grevelinger aufm Veerse Meer und auch mal auf der Nordsee gefahren werden.
Das Ganze war vor dem Festival eigentlich nur so ne irre Idee mal ein Slalomboard fahren und sehen wie schnell die Dinger wirklich sind...Tja was soll man sagen, mir hat das soviel Spass gemacht, klar mir dem einen mehr und dem anderen weniger (siehe halt Scoop...), dass ich aktuell echt überlege ob ich sowas näher ins Auge fasse...Wie du aber auch schon siehst bin ich Materialtechnisch noch nicht so wirklich tief in die Materie eingestiegen...

Gruß

SurfBrot
19.09.2007, 20:31
also ich kann dir für kabbel, speed und spaß in kurven den rs66 empfehlen (hab den auch :) )


totti verkauft im oktober einen rs66 prototypen mit mehr scoop als die serie hat ... für kleines geld, da er nen bissel gebraucht ist :)

aber wenn du lieber camberlos tücher fährst, dann ist nen slalomboard als"leichtwindvariante" eh schwachsinn


slalommaterial macht ab 5bft erst richtig spaß, dann aber noch mit 8er segel oda so, wenn anderen schon 6,2 zu groß ist


das sollte man bedenken


für leichtwind bis 13 oda 14 knoten zählt dann nur klotür :)

Pat520i
19.09.2007, 20:50
Hmm, also ich mag auf jeden Fall Segel mit Cambern, wobei ich das Tabou Manta mit nem Gaastra Remedy gefahren bin und das auch geil fand...
Das generell mehr Wind besser ist ist ja irgendwie klar ;)
Also ich konnte im Sommer mit meinem Uralt F2 300cm lang 134l und irgendwie ~65cm breit und Gaastra Swift 8.3 bei 10-12 Knoten im Schnitt dank Böen gleiten, bei den Bedingungen sind viele andere Formula gefahren. Problem ist das dieses Board einfach im Gegensatz zu den aktuellen keinen Spass macht, mein logisches Denken sagt mir irgendwie, dass ein aktuelles Slalomboard mit 75 oder gar 80cm Breite nicht schlechter angleiten kann. Sonntag morgen bin ich dann auch bei recht wenig Wind ein Naish Slalom 128 mit 8.2-er Redline gefahren und fand das Angleiten gar nicht so übel, klar man muss pumpen, aber dann passt es auch...
Liege ich jetzt mit diesen Eindrücken total fern ab der Realität?

SurfBrot
19.09.2007, 21:02
Hmm, also ich mag auf jeden Fall Segel mit Cambern, wobei ich das Tabou Manta mit nem Gaastra Remedy gefahren bin und das auch geil fand...
Das generell mehr Wind besser ist ist ja irgendwie klar ;)
Also ich konnte im Sommer mit meinem Uralt F2 300cm lang 134l und irgendwie ~65cm breit und Gaastra Swift 8.3 bei 10-12 Knoten im Schnitt dank Böen gleiten, bei den Bedingungen sind viele andere Formula gefahren. Problem ist das dieses Board einfach im Gegensatz zu den aktuellen keinen Spass macht, mein logisches Denken sagt mir irgendwie, dass ein aktuelles Slalomboard mit 75 oder gar 80cm Breite nicht schlechter angleiten kann. Sonntag morgen bin ich dann auch bei recht wenig Wind ein Naish Slalom 128 mit 8.2-er Redline gefahren und fand das Angleiten gar nicht so übel, klar man muss pumpen, aber dann passt es auch...
Liege ich jetzt mit diesen Eindrücken total fern ab der Realität?

was den vergleich formula mit slalom board angeht ja :D

das ist ein himmelweiter unterschied!

und beim formula tuckeln gehts darum, gemütlich kurse zu fahren wenn andere federball spielen ... da ist der spaß

springen wirst damit net :D (vllt.^^)

Pat520i
19.09.2007, 21:43
was den vergleich formula mit slalom board angeht ja :D

das ist ein himmelweiter unterschied!

und beim formula tuckeln gehts darum, gemütlich kurse zu fahren wenn andere federball spielen ... da ist der spaß

springen wirst damit net :D (vllt.^^)

Okay, ich hab mich eben ein wenig seltsam ausgedrückt ist mir aufgefallen..also dass man mit nem Formula ganz andere Kurse fährt und dieses somit auch einen ganz anderen Einsatzbereich hat ist klar, dass man damit nicht springt hab ich mir schon gedacht ;) aber ob man das mit einem breiten Slalom-Renner tut weis ich auch nicht...Aber okay, was ich ich wollte eigentlich ein aktuelles Slalomboard mit einem älteren (ich glaube Lightwind Slalom steht auf meinem Board drauf) vergleichen und vor allem das Angleitverhalten. Ich hab mir nie Gedanken über Formula gemacht, weil ich nicht vorhab größer als 8.3 zu fahren...naja wer weis was noch kommt...abgesehen davon hat Totti im folgenden Topic http://www.surf-forum.com/showthread.php?t=625 bei Post 6 sogar angedeutet, dass er nicht findet, dass sein Slalomracer schlechter angleitet als sein Formula Board...
Klar dumm gesagt hört sich das jetzt an als sei mit das angleiten am wichtigsten, warum nehm ich keinen Freerider, aber irgendwie hab ich Boack auf Slalom bekommen und bei den großen Segel so oder so kein Interesse am springen oder ähnlichen Faxen!

Pat

Totti-Amun
20.09.2007, 07:27
springen wirst damit net :D (vllt.^^)


Ich habe Bilder von Patrick Diethelm Vorwärts- und Rückwärtsloop mit einem Formula, gestanden ohne das Board zu brechen... ;)

Totti-Amun
20.09.2007, 07:31
...abgesehen davon hat Totti im folgenden Topic http://www.surf-forum.com/showthread.php?t=625 bei Post 6 sogar angedeutet, dass er nicht findet, dass sein Slalomracer schlechter angleitet als sein Formula Board...


Ja, subjektiv.
Aber man weiß ja, wie das so ist mit den Gefühlen. Das war mein RS79II, der geht schon sehr früh. Im Vergleich zu meinem Formula T1, auf dem ich vorher noch nie gestanden bin.
Probiere doch mal nächstes Jahr unsere FastX, gibt es in 117, 127 und 137 Litern. Die sind eine gelungene Mischung aus Rennmaschine und Freerider, eigentlich das bessere Board für unsere Bedürfnisse...

Totti-Amun
20.09.2007, 07:39
hoi,
also die 3 genannten bretter lagen schon oft nebeneinander

auch der f2-slalomrenner hat mehr scoop als der t1



In der Tat gibt es kein Slalom- und Speedboard am Markt, welches weniger Scoop hat als die SR und RS Serie 2006 von T1. ;)

curve360
20.09.2007, 10:01
für leichtwind bis 13 oda 14 knoten zählt dann nur klotür :)
Hää? Bei 13 oda 14 Knoten bin ich mit nem stinknormalen Freerider am vollgleiten....da brauch ich doch keine Klotür! Klotüren sind für den Wettkampf, oder für den Baggersee-Surfer, der die absoluten Schwachwindtage unter 10 Kn nutzen möchte.


aber wenn du lieber camberlos tücher fährst, dann ist nen slalomboard als"leichtwindvariante" eh schwachsinn
Wieso denn dat? M.E. ist ein großvolumiges Slalomboard, wie z.B. ein Fanatic Falcon 145 oder ein F2 SX XL mit seinen 135 L und 80er Breite eine sehr gute Möglichkeit bei Leichtwind Spaß zu haben. Ich denke man kann die Bretter sehrwohl in Leichtwindbedingungen mit camberlosen 9.0qm Segeln einsetzten.

SurfBrot
20.09.2007, 12:44
hoi curve,

1. nicht BEI 13-14knoten sondern BIS ... ;)
(dass man bei 14 knoten kein 11er auspackt, is mir schon klar :tongue: )

2. was will ich mit ner porno schnellen rennsemmel wenn mein lappen auf dem board viel zu lahm ist?


BSP ich würde auf meinem rs66 ei 7,5er natural stellen :cry:

grüßle

Totti-Amun
20.09.2007, 12:47
BSP ich würde auf meinem rs66 ei 7,5er natural stellen :cry:



Geht alles, fällt halt das Profil im Segel vorne ein, da das Board viel schneller ist als das Segel hinterher kommt... :rolleyes: :D :D

:bonk:

curve360
20.09.2007, 13:19
1. nicht BEI 13-14knoten sondern BIS ... ;)
(dass man bei 14 knoten kein 11er auspackt, is mir schon klar :tongue: )
Na, bei dir weiß man ja nie! :tongue:



2. was will ich mit ner porno schnellen rennsemmel wenn mein lappen auf dem board viel zu lahm ist?

BSP ich würde auf meinem rs66 ei 7,5er natural stellen :cry:
Schlechtes Beispiel!
Simmer Zero7 oder das X-Type II, das sind Segel! :D

Es ging doch hier um den unteren/mittleren Windbereich, frühes Angleiten, heizen und Spaß haben!
Da bringt dir ein Camberlappen wohl eher Nachteile, wegen des höheren Gewichts und des schlechteren Handlings.

Pat520i
20.09.2007, 13:30
Ja, subjektiv.
Aber man weiß ja, wie das so ist mit den Gefühlen. Das war mein RS79II, der geht schon sehr früh. Im Vergleich zu meinem Formula T1, auf dem ich vorher noch nie gestanden bin.
Probiere doch mal nächstes Jahr unsere FastX, gibt es in 117, 127 und 137 Litern. Die sind eine gelungene Mischung aus Rennmaschine und Freerider, eigentlich das bessere Board für unsere Bedürfnisse...


Das die Ansicht subjektiv ist hatte ich mir schon gedacht, dennoch...
Vielleicht kannst du mir mal näher erläutern warum du meinst das FastX wäre für unsere Bedürfnisse geeigneter. Ich versteh den Zusammenhang gerade nicht so ganz, weil "wir" ja eigentlich schon soweit waren, dass man mit den großen Segeln so oder so nicht springen oder ähnliches tun will.

Pat520i
20.09.2007, 13:31
hoi curve,

1. nicht BEI 13-14knoten sondern BIS ... ;)
(dass man bei 14 knoten kein 11er auspackt, is mir schon klar :tongue: )

2. was will ich mit ner porno schnellen rennsemmel wenn mein lappen auf dem board viel zu lahm ist?


BSP ich würde auf meinem rs66 ei 7,5er natural stellen :cry:

grüßle


...das mit dem BIS hatte ich übrigens auch falsch verstanden...

Pat520i
20.09.2007, 13:32
Hää? Bei 13 oda 14 Knoten bin ich mit nem stinknormalen Freerider am vollgleiten....da brauch ich doch keine Klotür! Klotüren sind für den Wettkampf, oder für den Baggersee-Surfer, der die absoluten Schwachwindtage unter 10 Kn nutzen möchte.


Wieso denn dat? M.E. ist ein großvolumiges Slalomboard, wie z.B. ein Fanatic Falcon 145 oder ein F2 SX XL mit seinen 135 L und 80er Breite eine sehr gute Möglichkeit bei Leichtwind Spaß zu haben. Ich denke man kann die Bretter sehrwohl in Leichtwindbedingungen mit camberlosen 9.0qm Segeln einsetzten.

Das war vom Prinzip ja auch meine Idee, wobei ich immer noch nicht 100% davon überzeugt bin, dass bei über 7.5m? die camberlosen Tücher schneller losgehen!

curve360
20.09.2007, 13:50
Das war vom Prinzip ja auch meine Idee, wobei ich immer noch nicht 100% davon überzeugt bin, dass bei über 7.5m? die camberlosen Tücher schneller losgehen!
Da war sie wieder, die Glaubensfrage, ob ein Cambersegel oder ein NoCam-Segel früher angleitet.

Viele Segeldesigner sagen, dass ein Cambersegel NICHT früher angleitet. Das ist auch meine Erfahrung.

Ich komme mit einem NoCam-Segel genauso früh ins Gleiten. Bei entsprechendem Trim und ausreichend vielen Latten im Tuch kann man auch noch richtig schnell damit abheizen.

Aber eigentlich fahre ich das Zeugs auch nicht am Limit, wie es viele Slalompiloten machen, sondern steige rechtzeitig auf kleineres Zeug um.

Pat520i
20.09.2007, 14:10
Da war sie wieder, die Glaubensfrage, ob ein Cambersegel oder ein NoCam-Segel früher angleitet.

Viele Segeldesigner sagen, dass ein Cambersegel NICHT früher angleitet. Das ist auch meine Erfahrung.

Ich komme mit einem NoCam-Segel genauso früh ins Gleiten. Bei entsprechendem Trim und ausreichend vielen Latten im Tuch kann man auch noch richtig schnell damit abheizen.

Aber eigentlich fahre ich das Zeugs auch nicht am Limit, wie es viele Slalompiloten machen, sondern steige rechtzeitig auf kleineres Zeug um.

Hmm, also genauso früh kann ich noch nachvollziehen, nur schneller glaub ich einfach nicht, schon alleine vom Profil her...

thommen
20.09.2007, 22:58
Hallo,

wobei ich aber sagen muss, das mit dem Scoop hängt auch nen wenig von der Bordgrösse ab´, wenigst finde ich das. Bei den grösseren ists etwas weniger, bei kleineren etwas mehr...

Pat520i
20.09.2007, 23:06
Hallo,

wobei ich aber sagen muss, das mit dem Scoop hängt auch nen wenig von der Bordgrösse ab´, wenigst finde ich das. Bei den grösseren ists etwas weniger, bei kleineren etwas mehr...

Okay, das ist interessant, davon hatte ich bisher nix gehört. Wobei, dass für meine Ausgangsbeobachtung aber keinen Unterschied macht, da ich abgesehen von einem Naish Board alles in mehr oder weniger identischer Größe gefahren bin....~67cm Breite

CrossX-Fahrer
21.09.2007, 10:50
Hmm, also genauso früh kann ich noch nachvollziehen, nur schneller glaub ich einfach nicht, schon alleine vom Profil her...

Moin,
nach meinen Erfahrungen kann ein 9er Segel mit oder ohne Camber bei entsprechenden Trimm in etwa gleich angleiten. Allerdings sind drei Dinge zu beachten:
1. beim Cambersegel kann ich problemlos auch auf 10 - 10,5 qm gehen ohne dass es zu "wabbelig" wird und dann hat das Cambersegel eben doch (größenbedingte) Vorteile
2. für Leichtgewichte sind dies eher theoretische Betrachtungen (brauchen eh nicht so große Tücher; können aufgrund des Gewichtes die Kraft der Riesensegel kaum auf das Board bringen und sind bei stärkerem Wind i.d.R. langsamer)
3. bei böigen Bedingungen haben IMO die Cambersegel klare Vorteile: das Profil ist auch in Windlöchern stabil und in einfallenden Böen muss man sich auch weniger Gedanken machen. Einfach eingehänkt bleiben und Gas geben.

Um die Vorteile der Cambersegel auszureizen sollte man eher 0,5 - 1,5 qm mehr aufziehen und vor allem richtig trimmen.
Ein Großteil der Surfer, insbesondere mit Freeracesegel mit 2-3 Cambern, hat dies scheinbar immer noch nicht begriffen.
Die Resultate sind dann schlechte Fahreigenschaften und sehr mäßiges Handling.
Bei einem gut abgestimmten und getrimmten Racesegel sind z.B. die "Rucke" nach der Halse durch die Camber kaum mehr zu spüren.
Gruß

Pat520i
20.10.2007, 12:47
Okay, ich bin zwar mit meinen Gedanken schon weiter gekommen, aber immer noch nicht so ganz am Ziel....Wir haben ja bis jetzt über die Angleitleistung von den Boards gesprochen und dementsprechend auch über die großen Lappen. Beim durchstöbern von diversen Homepages ist mir aufgefallen, dass verschiedene Slalomboards mit der gleichen Breite stark unterschiedliche Segelranges haben. Kurz 3 Beispiele:
Tabou Manta 74: 115l und von 6,4 - 9,8
F2 L: 120l und von 6,0 - 9,0
RS 74: 125l und von 6,8 - 9,0
Irgendwie kann ich da nicht so 100% Logik drin erkennen, klar kann man jetzt sagen, der RS hat das meiste Volumen, deshalb nicht so kleine Segel, aber warum verträgt dann das Tabou sogar 9,8. Mich würde halt jetzt interessieren inwieweit man sich an diese Vorgaben halten sollte. Konkret interessiert mich der Fall eines 6,8-ers bzw. eines 7,0-ers. Das sind zwar beides Größen die ich auch auf meinem kleinen Board fahren könnte, da der Sprung von 8,3 nach z.B. 6,8 aber nun recht groß ist würde es sich je nach Wind meiner Meinung nach anbieten diese größe auch auf dem eben beschriebenen Board zu fahren.

Thx Patrick

Pat520i
21.10.2007, 22:00
Och Leute, ihr habt mir soweit so schön geholfen! Keine weiteren Ideen? Ihr fahrt doch schon länger Slalomboards...

Ich bin jetzt mal optimistisch: Ihr habt meinen Post durch den gerade wieder heißt diskutierten Topic von robi übersehen...

Ich bau auf euch ;)

Kris
22.10.2007, 20:49
Moin Pat,

du hast dir die Antwort praktisch schon selbst genannt. Was die Hersteller sagen und was in der Realität funktioniert sind zwei verschiedene paar Schuhe. Manch ein Hersteller ist eher konservativ was die max. Segelgröße angeht, manch andere, siehe Tabou, sind da etwas "großzügiger was die max. Segelgröße betrifft. Sicherlich spielt der Shape (Breite, Heck-, Bugbreite, Scoop-Rocker-Linie, Volumenverteilung etc) dabei die wichtigste Rolle. Ich bin nicht wirklich Shape-Experte, von daher spar ich mir weitere Kommentare dazu.

Gruß,
Kris

Pat520i
22.10.2007, 21:10
Hi,

okay, das Argument konservativ stimmt auf jeden Fall, bezogen auf die maximale Segelgröße kann ich das auch sehr gut nachvollziehen, Tabou scheint da ja wie man an der 9,8 sieht nicht sonderlich zurückhaltend zu sein. Was mich aber halt gerade auch interessiert ist eine kleine Segelgröße auf einem 74cm Board.

Pat

Totti-Amun
23.10.2007, 07:49
Da Du auch den T1 RS zitiert hast:

Du darfst nicht vergessen, daß die Hersteller fast alle "Mainstream-Boards" bauen.
Wir aber bauen die Boards so, wie Björn Dunkerbeck sie haben will und wie er sie braucht. Das sind also echte Originale. Es gibt sicherlich mehrere Leute, die unsere Boards testen. Aber nur Björn's Vorliebe wird berücksichtigt.

Zum Scoop:
Es ist häufig so, daß die Prototypen mehr Scoop haben als die Serienboards letztendlich. das hat den einfachen Grund, daß sie dann auch einfacher bei choppy Bedingungen getestet werden können.

Ich hatte mir gerade ein Board bauen lassen, leider konnte ich es noch nicht testen. Patrick Oberländer habe ich es aber mitgegeben zur DM, ich bin gespannt was er sagt. Mit sehr sehr wenig Scoop, aber wieder mit den längeren Cutouts. Ich hatte da unseren ersten RS60 im Sinn, ein sehr geniales Board. Es ist ähnlich geworden, nur mit weniger Scoop (90 Liter, 59cm breit). Wenn das Board zurück ist kann ich ja mal ein paar Pics einstellen...

Zum RS74: Der funktioniert tatsächlich ausgezeichnet mit 9.0. Das war Björn's größtes Board in der Saison 2006 und sehr häufig benutzt mit dem 9er. Ich konnte es auch nicht glauben, bis ich es mal selbst ausprobiert hatte (Ich hatte auch keine Notwendigkeit wegen einem Formula). Der RS79 lag ihm nicht, dafür hatte er wiederum dieses Jahr immer einen RS79II benutzt...

Grüße

Totti

curve360
23.10.2007, 09:14
Was mich mal interessieren würde ist, in welchem Windbereich man den RS 74 optimalerweise einsetzen kann.

Also, wäre das z.B. für mich ein Brett für den unteren bis mittleren Windbereich? (95 Kg, 9.0er Segel). (Empfohlen ist er ja bis zu einer max. Größe von 9 qm. Ideal sind 7.5 qm)

Bei 125 L frage ich mich, ob das Volumen ausreicht, um auch bei wenig Wind (~11 kn) ins Gleiten zu kommen. Oder geht das nur mit entsprechender Pumpakrobatik und ist eher anstrengend als funbringend?

Mein nächstes Brett darunter wäre ein 126er Stoke (126 L/ 67er Breite)

Und last but not least, wie schwer ist der RS 74?

Totti-Amun
23.10.2007, 09:32
Was mich mal interessieren würde ist, in welchem Windbereich man den RS 74 optimalerweise einsetzen kann.

Also, wäre das z.B. für mich ein Brett für den unteren bis mittleren Windbereich? (95 Kg, 9.0er Segel). (Empfohlen ist er ja bis zu einer max. Größe von 9 qm. Ideal sind 7.5 qm)

Bei 125 L frage ich mich, ob das Volumen ausreicht, um auch bei wenig Wind (~11 kn) ins Gleiten zu kommen. Oder geht das nur mit entsprechender Pumpakrobatik und ist eher anstrengend als funbringend?

Mein nächstes Brett darunter wäre ein 126er Stoke (126 L/ 67er Breite)

Und last but not least, wie schwer ist der RS 74?

Hallo Werner,

der RS74 (wir reden ja vom 2006er Board, 2007 gab es keinen RS74) war Björn's Leichtwindboard. 2006 hatte er min. 110kg, eher 115kg. Er hat das Board mit Segeln zwischen 7.3 und 9.0 gefahren (ich auch), eher aber mit größeren Segeln. Ich eher mit Segeln von 7.3 - 8.3, denn fürs 9er hatte ich ja meinen Formula.
Ich bin übrigens meinen letzten verbliebenen RS74 jetzt in Weymouth nochmal gefahren, da ich ihn mit dem RS79II vergleichen wollte, auch mit 9er Segel. Ging wunderbar, allerdings mußte ich mich wieder etwas umstellen wegen des sehr geringen Scoop des RS74 im Vergleich zu den aktuellen 2007er Boards.
Da Björn einige Worldcups 2006 hatte am unteren Windlimit (vor Allem Sylt) muß ich sagen, das Board ist fürs Frühgleiten ausserordentlich gut geeignet. Man darf aber nicht vergessen, es handelt sich 1 zu 1 um Dunkis Board. Das ist kein Anfängerboard, das ist eine Rennmaschine, die etwas Einsatz und Können erfordert. Wunder kann so ein Board auch nicht vollbringen, man hat es ja gesehen. Wenn er im Gleiten war, hat Björn auf den Schenkeln alle abgehängt. Nach der Halse, wenn nicht durchgeglitten, war der Vorsprung wieder weg.

Zum realen Gewicht von meinem letzten RS74 kann ich dir nachher was sagen, ich werde nachher den Weymouth-Trailer ausladen. Allerdings kann ich nur mit einer normalen Haushalts-Personenwaage wiegen.
Die Diskussion, wieviel Liter hat dein Board, ist längst nicht mehr aktuell. Die Frage müsste lauten: Wie breit ist dein Board?
Daher macht es fast Sinn, gleichvolumige Boards zu haben mit unterschiedlichen Breiten. Wenn man den Platz hat und nicht auf den Euro schauen muß... ;)

Grüße

Totti

curve360
23.10.2007, 09:48
Hallo Werner,

der RS74 (wir reden ja vom 2006er Board, 2007 gab es keinen RS74) war Björn's Leichtwindboard. .
Was gibt es denn aktuell? Auf der T1 Homepage wird der RS 74 noch gelistet...:rolleyes:

Totti-Amun
23.10.2007, 09:53
Was gibt es denn aktuell? Auf der T1 Homepage wird der RS 74 noch gelistet...:rolleyes:

Das ist der RS74, von dem wir reden. Die paar 2007er Boards, die wir nur wegen der Fabrikpleite in Tunesien erhalten hatten, wurden gar nicht gelistet. Aber z.B. der RS66 wurde trotzdem weitergebaut, neben dem RS69.
Die 2008er Homepage ist in der Mache...

Pat520i
23.10.2007, 10:06
Da Du auch den T1 RS zitiert hast:

Du darfst nicht vergessen, daß die Hersteller fast alle "Mainstream-Boards" bauen.
Wir aber bauen die Boards so, wie Björn Dunkerbeck sie haben will und wie er sie braucht. Das sind also echte Originale. Es gibt sicherlich mehrere Leute, die unsere Boards testen. Aber nur Björn's Vorliebe wird berücksichtigt.

Zum Scoop:
Es ist häufig so, daß die Prototypen mehr Scoop haben als die Serienboards letztendlich. das hat den einfachen Grund, daß sie dann auch einfacher bei choppy Bedingungen getestet werden können.

Ich hatte mir gerade ein Board bauen lassen, leider konnte ich es noch nicht testen. Patrick Oberländer habe ich es aber mitgegeben zur DM, ich bin gespannt was er sagt. Mit sehr sehr wenig Scoop, aber wieder mit den längeren Cutouts. Ich hatte da unseren ersten RS60 im Sinn, ein sehr geniales Board. Es ist ähnlich geworden, nur mit weniger Scoop (90 Liter, 59cm breit). Wenn das Board zurück ist kann ich ja mal ein paar Pics einstellen...

Zum RS74: Der funktioniert tatsächlich ausgezeichnet mit 9.0. Das war Björn's größtes Board in der Saison 2006 und sehr häufig benutzt mit dem 9er. Ich konnte es auch nicht glauben, bis ich es mal selbst ausprobiert hatte (Ich hatte auch keine Notwendigkeit wegen einem Formula). Der RS79 lag ihm nicht, dafür hatte er wiederum dieses Jahr immer einen RS79II benutzt...

Grüße

Totti

Okay, sehr interessant. Das T1 keine "Mainstream" Boards baut wie du sagst finde ich absolut in Ordnung, als ich zum Vergleich die drei Boards gelistetet hatte sollte das auch nicht in irgendeiner Weise negativ gegenüber T1 klingen. Mich interessierte wirklich hauptsächlich der Aspekt, den unter anderem auch Kris genannt hat, also inwieweit die Segelrange zutrifft. Du und Dunki ihr habt ja z.B. eher den oberen Bereich der genannten Segelrange mit dem Board abgedeckt.

Sehr interessant auch nochmal deine Beschreibung des Scoops! Ich weis nicht recht, du betonst hier auchnochmal extra, dass der RS eine reine Rennmaschnine ist und man schon Können usw. mitbringen sollte. Genau das habe ich mir auf dem Surffestival auch mehrfach angehört. Fakt war aber, dass ich eigentlich mit allen Slalomboards auf Anhieb klar kam, wobei mir halt die mit wenig Scoop, wie schon früher mal geschrieben, am besten gefallen haben. Naja ich würde mich dennoch jetzt nicht als den Übersurfer beschreiben...Ich wäre ja auch noch saugerne mal einen T1 gefahren, aber da ist ja nach dem langen Samstag nix mehr draus geworden ;)

@curve:
Das der RS74 noch auf der Homepage steht finde ich dann auch sehr komisch......okay das hat sich dann auch erledigt!

Ach ja, auf die Bilder bin ich sehr gespannt, sowohl bzgl. des Scoops wie auch bzgl. der längeren Cut-Outs!

Pat

Totti-Amun
23.10.2007, 16:31
Und last but not least, wie schwer ist der RS 74?

Ich habe gerade mein RS66 Custom Made (wurde bei Proof gebaut) mit 6.8kg gewogen (115 Liter), den Serien RS74 mit 7.4kg.

Totti-Amun
23.10.2007, 16:33
Was gibt es denn aktuell? Auf der T1 Homepage wird der RS 74 noch gelistet...:rolleyes:

Aktuell gar nix mehr, ausser ein paar gebrauchten Boards. Es wird aber wieder einen RS74 geben, natürlich mit einem völlig anderen Shape.

Die ersten 2008er kommen bald, heute geht vorab zum Testen ein RS67 an Dunki raus, hat er am Dienstag auf Gran Canaria. :)

curve360
23.10.2007, 17:40
Dann warten wir mal auf die neuen Modelle! Bin mal gespannt...:rolleyes: